Niko Kovac, Yan CoutoGetty Images

"Das ist brutal": Niko Kovac und Julian Brandt wütend nach Horror-Foul an BVB-Star Yan Couto

Der 1:0-Arbeitssieg von Borussia Dortmund in der ersten DFB-Pokal-Runde gegen Rot-Weiss Essen hat mit dem harten Einsteigen von RWE-Angreifer Kelsey Owusu gegen BVB-Außenverteidiger Yan Couto ein unrühmliches Ende gefunden. Trainer Niko Kovac und Mitspieler Julian Brandt zeigten sich in TV-Interviews geschockt und wütend.

  • WAS WURDE GESAGT?

    "Ich muss ehrlich sagen, so geht man nicht hin. Ich will ihm keine Absicht unterstellen, aber das ist grob fahrlässig. Das ist eigentlich ein Anschlag. Das kann ich so nicht stehen lassen", sagte Kovac in der ARD.

  • Werbung
  • WAS IST PASSIERT?

    Owusu hatte Couto in der Nachspielzeit mit gestrecktem Bein am Knie getroffen. Das Foul war von Schiedsrichter Frank Willenborg - nicht nur zum Unverständnis von Kovac - lediglich mit einer Gelben Karte geahndet worden. "Natürlich, wir haben keinen VAR und der Schiedsrichter hat es nicht gesehen. Aber so geht man da nicht hin", kommentierte der BVB-Trainer.

  • Rot-Weiss Essen v Borussia Dortmund - DFB Cup: Round OneGetty Images Sport

    WIE GEHT ES WEITER?

    Am Sky-Mikrofon äußerte sich auch Coutos Teamkollege Julian Brandt. Er sagte: "Das ist brutal. Wir haben Glück, dass er nicht auf dem Bein stehen bleibt, sonst sieht es richtig scheiße für ihn aus. Ich hoffe, er ist glimpflich davongekommen."

    Diese Hoffnung äußerte auch Kovac, genauere Angaben zum Gesundheitszustand Coutos konnte er aber noch nicht machen. "Er hat starke Schmerzen. Wir müssen die Untersuchung abwarten. Ich hoffe, dass es nur eine starke Prellung war", so der 53-Jährige.

    Zuvor hatte der BVB in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Drittligist Rot-Weiss Essen eine durchwachsene Leistung gezeigt, dank eines späten Treffers von Torjäger Serhou Guirassy aber knapp mit 1:0 gewonnen

0