NICO SCHLOTTERBECK BORUSSIA DORTMUNDGetty Images

Bemerkenswerte Forderung: Lothar Matthäus enthüllt, worum es im Poker zwischen dem BVB und Nico Schlotterbeck noch geht

Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus behauptet, dass die vorzeitige Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck beim BVB an der Forderung nach einer Ausstiegsklausel noch für diesen Sommer hakt.

  • Bei Sky 90 schilderte der 65-Jährige: "Die Ausstiegsklausel nach der Weltmeisterschaft will er unbedingt drin haben. In der Hoffnung, dass er sich über die Weltmeisterschaft noch einmal ins Rampenlicht spielt, mit einem Erfolg der deutschen Nationalmannschaft als Stammspieler in der Innenverteidigung, sodass er am Ende vielleicht die Möglichkeit bekommt, zu einem noch größeren Verein zu gehen – mit einer möglicherweise höheren Wertschätzung, als er sie bei Dortmund bekommt."

    Die Ausgestaltung der möglichen Klausel sei indes noch nicht ganz klar. "Das ist, glaube ich, noch so ein bisschen in der Diskussion. Und ich weiß, dass Dortmund bereit wäre, ihm diese Ausstiegsklausel zu geben", so Matthäus.

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    Schlotterbeck: "Dann wird es, glaube ich, nicht mehr lange dauern"

    Schlotterbecks Vertrag bei Borussia Dortmund läuft noch bis zum Sommer 2027. Seit Monaten bemühen sich die Schwarzgelben um eine Verlängerung, bislang ohne Erfolg. In den vergangenen Tagen war das Thema wieder omnipräsent, als der Innenverteidiger nach dem Länderspiel mit der DFB-Elf gegen Ghana eine bevorstehende Einigung dementierte. Er verwies dabei unter anderem darauf, dass er lange Zeit mit dem alten BVB-Sportchef Sebastian Kehl verhandelt habe und nun aber mit dessen Nachfolger Ole Book sprechen müsse.

    Besagtes Gespräch gab es am vergangenen Mittwoch, wie Book nach Dortmunds 2:0-Erfolg am Samstagabend in der Bundesliga bestätigte. Und Schlotterbeck relativierte seine Aussagen von Anfang der Woche, als er betonte: "Ich wollte das klarstellen, weil es natürlich viel gegen meine Person war. Wenn ein Medium schreibt, dass ich diese Woche unterschreibe und ich unterschreibe dann nicht, stehe ich auch blöd da. Ich kann es niemandem so richtig recht machen."

    Weiter sagte der 26 Jahre alte Abwehrspieler: "Ich hatte ein gutes Gespräch mit Lars (Ricken, d. Red.) und Ole. Wir führen die Gespräche diese Woche weiter. Dann wird es, glaube ich, nicht mehr lange dauern, bis ich eine Entscheidung treffe."

  • Wie die Bild berichtet, sprechen zwei Faktoren aber nun dafür, dass doch zügig Vollzug gemeldet werden kann. Da wäre der Eindruck bei Schlotterbeck, dass er mit der "Hinhalte-Taktik seinen großen Kredit bei den Fans zu verspielen droht". Und dazu habe eben kein absoluter Spitzenklub im Werben um seine Dienste "wirklich ernst gemacht".

    Die Hintertür für einen Wechsel zu einem europäischen Giganten ließe er sich mit der von Matthäus angesprochenen Ausstiegsklausel in Form einer nicht zu hohen festgeschriebenen Ablösesumme offen.

  • Die Rekordverkäufe des BVB

    1. Ousmane Dembele: 2017 für 148 Millionen Euro zum FC Barcelona
    2. Jude Bellingham: 2023 für 127 Millionen Euro zu Real Madrid
    3. Jadon Sancho: 2022 für 85 Millionen Euro zu Manchester United
    4. Christian Pulisic: 2018 für 64 Millionen Euro zum FC Chelsea
    5. Pierre-Emerick Aubameyang: 2023 für 63,75 Millionen Euro zum FC Arsenal