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Das war schon ganz, ganz bitter! Nach dem Abpfiff konnte man in den Gesichtern der Bayern-Spieler sehen, dass es eigentlich eine gefühlte Niederlage war gegen den VfL Bochum. Das Remis war bedeutend zu wenig. Das Remis riss weitere Lücken. Und das alles nur wegen einer schwachen Phase, die vor allem einer ausnutzte: Sinan Kaloglu.

(dw) München. Was will ein Offensivmann mehr? Ein Tor, zwei Vorlagen – das ist die tolle Bilanz von Sinan Kaloglu gegen den FC Bayern München. Er spielte über die gesamte Spieldauer relativ unauffällig, war aber in den entscheidenden Phasen des Spiels da. Er hielt seine Elf mit dem Ausgleich nach 29 Minuten am Leben. Ganz souverän, wie er die Vorlage von Azaouagh im kurzen Eck des Tors unterzubringen wusste.

Er weiß: Ein Spiel dauert 90 Minuten

Danach war er für eine ganze Weile abgemeldet. Erst in den Schlusszügen der Partie machte er wieder auf sich aufmerksam, dann aber richtig. Sensationell, wie er den Torschützen Dabrowski in Szene setzte. Wie beurteilte das Fritz von Thun und Taxis: „Das können auch die Diegos und Ribérys der Liga nicht besser.“ Man kann über den Kommentator denken, was man will. Aber in diesem Moment hatte er den Nagel auf den Kopf getroffen.

Scheinbar wusste der Türke Kaloglu aber nicht nur, wie man Tore toll vorbereitet, sondern auch, dass ein Spiel immer mindestens 90 Minuten dauert. Gepusht von der ersten tollen Torvorlage, ließ er gleich eine weitere folgen. Seine Flanke war extrem unangenehm in den Strafraum getreten, wobei Michael Rensing – der Flop des Tages - auch ungemein schlecht aussah. Grote hatte dann kaum noch mühe einzuschieben.

Kaloglu – der Matchwinner

Damit hatte Sinan Kaloglu etwas erreicht, was Spitzenstürmer wie Luca Toni und Co. auszeichnet: das Phantom-Dasein. Lange fiel er nicht auf. Aber wenn er gebraucht wurde, war er zur Stelle. Solangsam ist der Türke im Ruhrpott angekommen...

Eure Meinung: Wer war euer Spieler des Tages? Und habt ihr schon bei der Goal.com- Top und Flop-Wahl teilgenommen?

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