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Südafrika
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Gründungsdatum: 1991
Anschrift: First National Bank Stadium PO Box 910 South Africa
Telefon: 27 11 494 3522
Fax: 27 11 494 3013
E-Mail: email@safa.net
Offizielle Website: http://www.safa.net
Präsident: Kirsten Nematandani
Geschichte
Fußball wird in Südafrika seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gespielt. Das erste offizielle Länderspiel der ehemaligen britischen Kolonie ließ jedoch bis zum 2. November 1924 auf sich warten. Die Mannschaft der South African Football Association unterlag damals in Amsterdam mit 1:2 gegen die Niederlande.
Ausschluss durch die Apartheid
Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg war geprägt von der Apartheid. Die Führenden des Landes hatten dieses Modell der Rassentrennung eingeführt und damit auch den Sport des Landes in die Isolation gedrückt: Vor dem Afrika-Cup 1957 wurde Südafrika aus dem afrikanischen Fußballverband ausgeschlossen. Der Weltverband Fifa zog 1964 nach und suspendierte die Südafrikaner, um sie zehn Jahre später vollends zu sperren. Darunter litten Ausnahmespieler wie Jomo „the Black Prince“ Sono, Kaizer Motaung, Ace Ntsoelengoe, Teenage Dladla und Steve Mokone, die nie für ihr Land auflaufen durften.
Neubeginn Anfang der 1990er Jahre
Anfang der 1990er Jahre war die Apartheid am Ende und auch Südafrikas Nationalelf wurde wieder in den Weltfußball eingegliedert. Die Erfolge blieben zunächst jedoch aus, denn die „Bafana Bafana“ (die Jungs) verpasste sowohl die Qualifikation für den Afrika-Cup 1992, als auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zwei Jahre später.
Unverhoffter Afrika-Cup im eigenen Land
Für die vielen Enttäuschungen entschädigte Südafrikas Fans die Afrikameisterschaft im Jahr 1996: Ursprünglich war Nigeria als Ausrichter des Afrika Cups vorgesehen. Der nigerianische verband erklärte jedoch kurz vor dem Turnier seinen Verzicht und Südafrika sprang ein. Als Gastgeber waren die Südafrikaner nun gesetzt und sie überstanden die Vorrunde als Gruppenerster. Im Viertelfinale bezwang die Mannschaft von Trainer Clive Barker Algerien mit 2:1, es folgte ein bemerkenswerter 3:0-Sieg im Halbfinale gegen den haushohen Favoriten Ghana. Südafrika stand im Endspiel und bekam es dort am dritten Februar mit Tunesien zu tun.
Mark Williams’ Doppelpack versetzt ein Land in Freudentaumel
Die Tunesier gingen leicht favorisiert in das Spiel in Johannesburg. Sie hatten bekannte Namen wie Zoubaier Bayer, Adel Sellimi oder Mehdi ben Slimane in ihren Reihen. Angetrieben von rund 75.000 euphorischen Fans im „Soccer-City-Stadion“ entwickelte sich eine kampbetonte Partie. Es dauerte bis weit in die zweite Hälfte hinein, ehe die Südafrikaner jubeln durfte: Stürmer Mark Williams schnürte innerhalb von weniger als 120 Sekunden einen Doppelpack (73./75.) und schoss seine Mannschaft damit zum Titel. Die Spieler, die damals dabei waren werden in Südafrika noch heute verehrt, wenn jene Mannschaft zur Sprache kommt, ist stets die rede vom „96er Jahrgang“. Dazu gehörten unter anderem Lucas Radebe, Doctor Khumalo, Mark Fish, John Moshoeu, Phil Masinga, Mark Williams, Andre Arendse und Kapitän Nigel Tovey.
Vorrundenaus bei der ersten WM
Das Unternehmen Titelverteidigung zwei Jahre später in Burkina Faso scheiterte wegen einer 2:0-Niederlage im Endspiel gegen Ägypten. Bei der ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft in Frankreich 1998 musste Südafrika nach zwei Remis (gegen Dänemark und Saudi-Arabien) und einer Niederlage (gegen Gastgeber Frankreich) bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen.
Unglückliches Ausscheiden in Japan und Südkorea 2002
Frustriert denken die Fans der „Bafana Bafana“ an die Weltmeisterschaft 2002 zurück. Nach einem Unentschieden gegen Paraguay und einem Sieg gegen Slowenien stand die Mannschaft von Coach Carlos Queiroz kurz vor dem Einzug in die K.O.-Runde, verspielte ihn jedoch im abschließenden Gruppenspiel gegen Spanien leichtfertig. Zum Kader zählten damals Stars wie Lucas Radebe, Quinton Fortune, Aaron Mokoena und Benni BcCarthy.
Parreira verabschiedet sich und übernimmt wieder
Nachdem Südafrika den Zuschlag für die WM 2010 erhalten hatte, wurde mit Carlos Alberto Parreira ein erfahrener Coach verpflichtet. Der brasilianische Weltmeistermacher von 1994 sollte eine Mannschaft aufbauen, die es schafft, bei der Heim-WM bis ins Viertelfinale vorzustoßen. Parreira verabschiedete sich nach rund eineinhalb Jahren aus privaten gründen. Unter seinem Nachfolger Joel Santana präsentierte sich Südafrika allerdings schwach und nach dem dritten Platz beim Confederations Cup 2009 musste er seinen Hut nehmen. Parreira kehrte zurück und auf ihm ruhen die Hoffnungen auf ein gutes Turnier der Hausherren.
Fußball wird in Südafrika seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gespielt. Das erste offizielle Länderspiel der ehemaligen britischen Kolonie ließ jedoch bis zum 2. November 1924 auf sich warten. Die Mannschaft der South African Football Association unterlag damals in Amsterdam mit 1:2 gegen die Niederlande.
Ausschluss durch die Apartheid
Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg war geprägt von der Apartheid. Die Führenden des Landes hatten dieses Modell der Rassentrennung eingeführt und damit auch den Sport des Landes in die Isolation gedrückt: Vor dem Afrika-Cup 1957 wurde Südafrika aus dem afrikanischen Fußballverband ausgeschlossen. Der Weltverband Fifa zog 1964 nach und suspendierte die Südafrikaner, um sie zehn Jahre später vollends zu sperren. Darunter litten Ausnahmespieler wie Jomo „the Black Prince“ Sono, Kaizer Motaung, Ace Ntsoelengoe, Teenage Dladla und Steve Mokone, die nie für ihr Land auflaufen durften.
Neubeginn Anfang der 1990er Jahre
Anfang der 1990er Jahre war die Apartheid am Ende und auch Südafrikas Nationalelf wurde wieder in den Weltfußball eingegliedert. Die Erfolge blieben zunächst jedoch aus, denn die „Bafana Bafana“ (die Jungs) verpasste sowohl die Qualifikation für den Afrika-Cup 1992, als auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zwei Jahre später.
Unverhoffter Afrika-Cup im eigenen Land
Für die vielen Enttäuschungen entschädigte Südafrikas Fans die Afrikameisterschaft im Jahr 1996: Ursprünglich war Nigeria als Ausrichter des Afrika Cups vorgesehen. Der nigerianische verband erklärte jedoch kurz vor dem Turnier seinen Verzicht und Südafrika sprang ein. Als Gastgeber waren die Südafrikaner nun gesetzt und sie überstanden die Vorrunde als Gruppenerster. Im Viertelfinale bezwang die Mannschaft von Trainer Clive Barker Algerien mit 2:1, es folgte ein bemerkenswerter 3:0-Sieg im Halbfinale gegen den haushohen Favoriten Ghana. Südafrika stand im Endspiel und bekam es dort am dritten Februar mit Tunesien zu tun.

Mark Williams’ Doppelpack versetzt ein Land in Freudentaumel
Die Tunesier gingen leicht favorisiert in das Spiel in Johannesburg. Sie hatten bekannte Namen wie Zoubaier Bayer, Adel Sellimi oder Mehdi ben Slimane in ihren Reihen. Angetrieben von rund 75.000 euphorischen Fans im „Soccer-City-Stadion“ entwickelte sich eine kampbetonte Partie. Es dauerte bis weit in die zweite Hälfte hinein, ehe die Südafrikaner jubeln durfte: Stürmer Mark Williams schnürte innerhalb von weniger als 120 Sekunden einen Doppelpack (73./75.) und schoss seine Mannschaft damit zum Titel. Die Spieler, die damals dabei waren werden in Südafrika noch heute verehrt, wenn jene Mannschaft zur Sprache kommt, ist stets die rede vom „96er Jahrgang“. Dazu gehörten unter anderem Lucas Radebe, Doctor Khumalo, Mark Fish, John Moshoeu, Phil Masinga, Mark Williams, Andre Arendse und Kapitän Nigel Tovey.
Vorrundenaus bei der ersten WM
Das Unternehmen Titelverteidigung zwei Jahre später in Burkina Faso scheiterte wegen einer 2:0-Niederlage im Endspiel gegen Ägypten. Bei der ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft in Frankreich 1998 musste Südafrika nach zwei Remis (gegen Dänemark und Saudi-Arabien) und einer Niederlage (gegen Gastgeber Frankreich) bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen.

Unglückliches Ausscheiden in Japan und Südkorea 2002
Frustriert denken die Fans der „Bafana Bafana“ an die Weltmeisterschaft 2002 zurück. Nach einem Unentschieden gegen Paraguay und einem Sieg gegen Slowenien stand die Mannschaft von Coach Carlos Queiroz kurz vor dem Einzug in die K.O.-Runde, verspielte ihn jedoch im abschließenden Gruppenspiel gegen Spanien leichtfertig. Zum Kader zählten damals Stars wie Lucas Radebe, Quinton Fortune, Aaron Mokoena und Benni BcCarthy.
Parreira verabschiedet sich und übernimmt wieder
Nachdem Südafrika den Zuschlag für die WM 2010 erhalten hatte, wurde mit Carlos Alberto Parreira ein erfahrener Coach verpflichtet. Der brasilianische Weltmeistermacher von 1994 sollte eine Mannschaft aufbauen, die es schafft, bei der Heim-WM bis ins Viertelfinale vorzustoßen. Parreira verabschiedete sich nach rund eineinhalb Jahren aus privaten gründen. Unter seinem Nachfolger Joel Santana präsentierte sich Südafrika allerdings schwach und nach dem dritten Platz beim Confederations Cup 2009 musste er seinen Hut nehmen. Parreira kehrte zurück und auf ihm ruhen die Hoffnungen auf ein gutes Turnier der Hausherren.

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