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Slowenien
Gründungsdatum: 1920
Anschrift: Cerinova 4 P.O. Box 3986 Slovenia
Telefon: +386-1/530-0400
Fax: +386-1/530-0410
E-Mail: fas@nzs.si
Offizielle Website: http://www.nzs.si
Präsident: Rudi Zavrl
Geschichte
Obwohl Slowenien sich 1991 als erste Nation von Jugoslawien abspaltete, war musste erst einmal Aufbauarbeit geleistet werden, auch sportliche. Ein erstes Länderspiel fand zwar bereits 1992 statt, doch ein Anlauf für die Weltmeisterschaft 1994 in den USA wäre zu früh gewesen.
Erste Gehversuche
Die Europameisterschaft 1996 war die Premiere Gehversuch einer Mannschaft, die sonst nur vergleichsweise fußballerisch gute Zeiten miterlebt hatte. Obwohl der Elf von Zdenko Verdenik in der Qualifikation zwei Siege gegen Estland und einer gegen die Ukraine gelangen, rangierte das Land an vorletzter Stelle der Sechser-Qualifikationsgruppe 4, unter anderem hinter Kroatien, Italien, Litauen. Bei der folgenden Qualifikation 1998 für die WM in Frankreich schnitten die Slowenen gar schlechter ab: bei acht Spielen gelang lediglich ein Remis gegen Kroatien. Sonst regnete es nur Pleiten, unter anderem auch gegen Bosnien-Herzegowina. Der letzte Platz war die Folge.
Die Wende zur EURO 2000
Zur Jahrtausendwende fing sich auch der slowenische Fußball. Die Qualifikation zur EM in den Niederlanden und Belgien beendete man als Gruppenzweiter. Großen Anteil daran hatte der offensive Mittelfeldstar Zlatko Zahovic, der mit 35 Treffern bis heute mit Abstand Torschützenkönig und mit 80 Länderspielen Rekordnationalspieler ist. Auch nach der geglückten Relegation gegen Ukraine bewies Zahovic seine Klasse, er steuerte drei von vier Treffern der Mannschaft bei der Endrunde bei. Zwar beendete man die Kampagne ohne Sieg als Vorrundengruppenletzter, doch nach zwei Remis (u.a. gegen Jugoslawien) und einer knappen Niederlage gegen das favorisierte Spanien feierte man das erste große Event im ganzen Land: Dabeisein ist schließlich alles.

Mit Zahovic geht der Erfolg
Obwohl man mit diesem Motto auch nach gelungener Relegation gegen Rumänien der ersten WM-Teilnahme 2002 entgegenfieberte, endete Japan und Südkorea in einem Desaster. Dabei war gar nicht mal so sehr die sportliche Vorstellung gemeint. 1:3 gegen die starken Spanier zu verlieren, war gar nicht mal so blamabel, was jedoch nach dem Match geschah, schrieb Geschichte. Nachdem Trainer Katanec Stardiva Zahovic ausgewechselt hatte, gerieten beide Hitzköpfe in der Kabine aneinander. Bereits zuvor während der Qualifikation gab es mehrere Zwischenfälle um beide Protagonisten. Regisseur Zahovic wurde nach Hause geschickt und seine Kollegen verloren auch die beiden letzten Gruppenspiele.
Erst 2010 wieder eine Einheit

Schien Slowenien sich sportlich etabliert zu haben, so bedeutete Zahovics Ausbootung das Ende einer Ära. Sowohl 2004, 2006 wie 2008 verpasste die Slowenen es, sich für ein großes Turnier zu qualifizieren. Erst als Trainer Kek übernahm und einer jungen und hungrigen Mannschaft Defensivtaktik aufzwang kam der Erfolg zurück. 2009 erzielte Bochums Zlatko Dedic das goldene Tor im Rückspiel der Relegation gegen Russland, mit dem man dank der Auswärtstorregel das Ticket für Südafrika 2010 buchte. Diesmal will sich Slowenien jedoch als Einheit präsentieren und träumt sogar vom Einzug in die nächste Runde.
Obwohl Slowenien sich 1991 als erste Nation von Jugoslawien abspaltete, war musste erst einmal Aufbauarbeit geleistet werden, auch sportliche. Ein erstes Länderspiel fand zwar bereits 1992 statt, doch ein Anlauf für die Weltmeisterschaft 1994 in den USA wäre zu früh gewesen.
Erste Gehversuche
Die Europameisterschaft 1996 war die Premiere Gehversuch einer Mannschaft, die sonst nur vergleichsweise fußballerisch gute Zeiten miterlebt hatte. Obwohl der Elf von Zdenko Verdenik in der Qualifikation zwei Siege gegen Estland und einer gegen die Ukraine gelangen, rangierte das Land an vorletzter Stelle der Sechser-Qualifikationsgruppe 4, unter anderem hinter Kroatien, Italien, Litauen. Bei der folgenden Qualifikation 1998 für die WM in Frankreich schnitten die Slowenen gar schlechter ab: bei acht Spielen gelang lediglich ein Remis gegen Kroatien. Sonst regnete es nur Pleiten, unter anderem auch gegen Bosnien-Herzegowina. Der letzte Platz war die Folge.
Die Wende zur EURO 2000
Zur Jahrtausendwende fing sich auch der slowenische Fußball. Die Qualifikation zur EM in den Niederlanden und Belgien beendete man als Gruppenzweiter. Großen Anteil daran hatte der offensive Mittelfeldstar Zlatko Zahovic, der mit 35 Treffern bis heute mit Abstand Torschützenkönig und mit 80 Länderspielen Rekordnationalspieler ist. Auch nach der geglückten Relegation gegen Ukraine bewies Zahovic seine Klasse, er steuerte drei von vier Treffern der Mannschaft bei der Endrunde bei. Zwar beendete man die Kampagne ohne Sieg als Vorrundengruppenletzter, doch nach zwei Remis (u.a. gegen Jugoslawien) und einer knappen Niederlage gegen das favorisierte Spanien feierte man das erste große Event im ganzen Land: Dabeisein ist schließlich alles.

Mit Zahovic geht der Erfolg
Obwohl man mit diesem Motto auch nach gelungener Relegation gegen Rumänien der ersten WM-Teilnahme 2002 entgegenfieberte, endete Japan und Südkorea in einem Desaster. Dabei war gar nicht mal so sehr die sportliche Vorstellung gemeint. 1:3 gegen die starken Spanier zu verlieren, war gar nicht mal so blamabel, was jedoch nach dem Match geschah, schrieb Geschichte. Nachdem Trainer Katanec Stardiva Zahovic ausgewechselt hatte, gerieten beide Hitzköpfe in der Kabine aneinander. Bereits zuvor während der Qualifikation gab es mehrere Zwischenfälle um beide Protagonisten. Regisseur Zahovic wurde nach Hause geschickt und seine Kollegen verloren auch die beiden letzten Gruppenspiele.
Erst 2010 wieder eine Einheit

Schien Slowenien sich sportlich etabliert zu haben, so bedeutete Zahovics Ausbootung das Ende einer Ära. Sowohl 2004, 2006 wie 2008 verpasste die Slowenen es, sich für ein großes Turnier zu qualifizieren. Erst als Trainer Kek übernahm und einer jungen und hungrigen Mannschaft Defensivtaktik aufzwang kam der Erfolg zurück. 2009 erzielte Bochums Zlatko Dedic das goldene Tor im Rückspiel der Relegation gegen Russland, mit dem man dank der Auswärtstorregel das Ticket für Südafrika 2010 buchte. Diesmal will sich Slowenien jedoch als Einheit präsentieren und träumt sogar vom Einzug in die nächste Runde.
Match-Zentrale
- Letzte Spiele
- Nächste Spiele
| INT | Griechenland - Slowenien | 1 - 1 |
| INT | Slowenien - Schottland | 1 - 1 |
| WM10 | Slowenien - England | 0 - 1 |
| WM10 | Slowenien - USA | 2 - 2 |
| WM10 | Algeria - Slowenien | 0 - 1 |
| Momentan keine Spiele |
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Top-Diskussionen
Fotos
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Valter Birsa
Mittelfeld Slowenien |
1 | 0 |
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Andraz Kirm
Mittelfeld Slowenien |
1 | 0 |
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Zlatan Ljubijankic
Angriff Slowenien |
1 | 0 |
|
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Jasmin Kurtić
Mittelfeld Slowenien |
1 | 0 |
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