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Italien
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Italien
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| DIE QUALIFIKATION |
| GRUPPE C |
SPIELE |
S |
U |
N |
TD |
PUNKTE |
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| 1 |
10 |
8 |
2 |
0 |
18 |
26 |
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| 2 |
10 |
5 |
1 |
4 |
1 |
16 |
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| 3 |
10 |
4 |
3 |
3 |
1 |
15 |
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| 4 |
10 |
4 |
2 |
4 |
4 |
14 |
|
| 5 |
10 |
2 |
3 |
5 |
-4 |
9 |
|
| 6 |
10 |
1 |
1 |
8 |
-20 |
4 |
| RESULTATE | TOP TORJÄGER |
| Sep 3, 2010: Estonia 1-2 Italy Sep 7, 2010: Italy 5-0 Faroe Islands Oct 8, 2010: Northern Ireland 0-0 Italy Oct 12, 2010: Italy 3-0 Serbia* Mar 25, 2011: Slovenia 0-1 Italy Jun 3, 2011: Italy 3-0 Estonia Jun 7, 2011: Faroe Islands 0-1 Italy Sep 6, 2011: Italy 1-0 Slovenia Oct 7, 2011: Serbia 1-1 Italy Oct 11, 2011: Italy 3-0 Northern Ireland * - am grünen Tisch |
6 - Antonio Cassano 2 - Giampaolo Pazzini 1 - Leonardo Bonucci, Daniele De Rossi, Alberto Gilardino, Claudio Marchisio, Thiago Motta, Andrea Pirlo, Fabio Quagliarella, Giuseppe Rossi |
Fast perfekt raste Italien durch die Qualifikation und sicherte sich ungeschlagen in der Gruppe C das Ticket zur Europameisterschaft 2012. Serbien wurde bereits vor Beginn der ersten Partien als Problemgegner angesehen - sie wurden zu einem Problem, leider jedoch außerhalb des Spielfeldes. In Genua gewannen die „Azzurri“ am grünen Tisch. Diese drei Punkte haben in jedem Fall eine große Rolle bei ihrem leicht anmutenden Gruppensieg gespielt.
Der Sieg gegen Estland beim Pflichtspiel-Debüt von Cesare Prandelli stellte die Grundlage der souveränen Qualifikation. Antonio Cassano und Leonardo Bonucci sicherten nach einem 0:1-Rückstand den wichtigen Sieg.
In den darauf folgenden sieben Partien gewannen sie inklusive des Siegs am grünen Tisch sechs Mal und stolperten nur in Belfast gegen Nordirland. Dank des späten Treffers von Giampaolo Pazzini sicherte sich der vierfache Weltmeister mit dem 1:0 gegen Slowenien vorzeitig das Ticket zur Euro 2012.
| BILANZ DER VERGANGENEN EUROPAMEISTERSCHAFTEN |
| 1960 |
Keine Teilnahme |
1988 |
Halbfinalist |
| 1964 |
Nicht qualifiziert |
1992 |
Nicht qualifiziert |
| 1968 |
Sieger |
1996 |
Gruppenphase |
| 1972 |
Nicht qualifiziert |
2000 |
Zweiter Platz |
| 1976 |
Nicht qualifiziert |
2004 |
Gruppenphase |
| 1980 |
Vierter Platz |
2008 |
Viertelfinale |
| 1984 |
Nicht qualifiziert |
2012 |
Als Gruppenerster qualifiziert |
An den ersten fünf Europameisterschaft in der Geschichte des Fußball nahm Italien nur einmal teil, sicherte sich bei dieser Teilnahme im Jahr 1968 jedoch zeitgleich den bisher einzigen Titel.
Der 68'-Titel wurde keineswegs souerän errungen. Im eigenen Land setzten sie sich gegen die Sowjetunion dank eines Münzwurfs durch, während im Finale gegen Jugoslawien der späte Ausgleich durch Angelo Domenghini für das Erreichen des Rückspiels von Nöten war. Luigi Riva und Pietro Anastasi sicherten anschließend den Endspielsieg.
Italien hat sich im Anschluss kaum ein weiteres Mal bei einer Europameisterschaft in Szene setzen können, standen 2000 jedoch kurz vor ihrem zweiten Pokalsieg. In der 94. Minute kassierten sie den Ausgleich durch Sylvain Wiltord, bevor David Trezeguet per Golden Goal in der Verlängerung das ganze Land erschütterte.
| DER TRAINER | CESARE PRANDELLI |

Cesare Prandelli wusste, dass er als Nachfolger von des bei der Weltmeisterschaft 2010 kläglich gescheiterten Marcelo Lippi, eine fordernde Aufgabe hatte. Immer klarer wurde dies in Südafrika, als sich der amtierende Weltmeister in der Gruppenphase verabschiedete.
Der ehemalige Fiorentina-Coach sorgte für die bitter nötige Verjüngung der „Azzurri“ und bekam dafür Anerkennung, trotz der Auftaktniederlage im Test gegen die Elfenbeinküste. Er widerstand jedoch der Versuchung, sich von allen Helden der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland zu verabschieden.
Auch Prandelli hat seine Schützlinge, doch die Form der italienischen Nationalspieler hat eine große Rolle bei der Nominierung gespielt. Antonio Cassano wurde zurückgeholt und stellte so den Schlüssel zur Wiederkehr des Vertrauens und Glaubens zwischen den Spielern dar.
| DER KAPITÄN | GIANLUIGI BUFFON |

Gianluigi Buffon hat alles, was man von einem Kapitän erwarten darf: Er ist mutig, stark und inspirierend. Wenn sein Land ihn braucht, ist der Torhüter zur Stelle.
2006 in Deutschland entschärfte er mit einer Glanzparade den Kopfball Zidanes bevor der Franzose des Platzes verwiesen wurde, bevor er zwei Jahre später in der Gruppenphase der EURO 2008 einen Elfmeter von Adrian Mutu hielt und so den Einzug in die Knockout-Phase sicherte.
Auch dank dieser Präsenz in wichtigen Momenten galt die Ernennung zum Kapitän, und so zum Nachfolger von Fabio Cannavaro, als offensichtlich. Ob seiner Verletzungsanfälligkeit wurde diese Entscheidung bereits angezweifelt, doch der Juventus-Keeper ließ seine Kritiker mit starken Leistungen verstummen.
| DER STARSPIELER | ANDREA PIRLO |

Massimiliano Allegri hat als Coach vom AC Mailand bereits ein paar Fehler gemacht. Andrea Pirlo jedoch nach Turin ziehen zu lassen scheint mittlerweile ein dicker Fauxpas zu sein. Bei Juventus Turin ist Pirlo mittlerweile eine Offenbarung und ein Schlüssel zur Verjüngung der „alten Dame“.
Pirlos Position in der „Squadra Azzurra“ galt nach dem blamablen Aus in Südafrika als gefährdet, doch der 32-Jährige ist auch unter Coach Prandelli noch Stammspieler der italienischen Nationalmannschaft. Der Trainer bezeugte erst kürzlich: „Niemand schafft Zeit und Räume wie er.“
| DAS AUFSTREBENDE TALENT | MARIO BALOTELLI |

Mario Balotelli sorgt vielleicht wie kein anderer Fußballer dieser Zeit für Kontroversen. Aus diesem Grund fällt es vielen leicht zu vergessen, dass es sich um ein herausragendes Talent handelt - welches plötzlich ganz besonders wichtig für Italien ist. Der 21-Jährige soll die Ausfälle von Antonio Cassano und Giuseppe Rossi kompensieren, deren Einsatz für die Euro auf Messers Schneide steht.
Dank seiner Physis ist er ein explosiver Stürmer, der auf der anderen Seite auch Finesse in sein eigenes Spiel bringt. Dies bewies er mit seinem präzisen Abschluss beim Derby gegen Manchester United.
Obwohl er erst 21 Jahre alt ist, glaubt er bereits die „große Offenbarung“ des Fußballs zu sein. Die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine wäre ein geeigneter Wettbewerb, um diese hohe Meinung von sich selbst zu rechtfertigen.
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Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Daniele De Rossi
Mittelfeld Italien |
1 | 0 |
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Antonio Di Natale
Angriff Italien |
1 | 0 |
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6 - Antonio Cassano