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Tel Aviv
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(anb) Tel Aviv. In diesem Jahr hat Hapoel Tel Aviv endlich das Wunder geschafft. Der israelische Topklub, schon 13 Mal Meister in der heimischen Liga, qualifizierte sich nach einem wahren Qualifikations-Marathon zum ersten Mal für die Gruppenphase der Champions League. Die letzte Hürde, Red Bull Salzburg, meisterte Israels Doublegewinner mit Bravour. Nun geht es in Gruppe B gegen Schalke 04, Olympique Lyon und Benfica Lissabon. Subhankar Mondal von Goal.com International liefert die Fakten zu Hapoel Tel Aviv.
STÄRKEN & SCHWÄCHEN
Hapoel Tel Aviv kann auf eine sehr starke Offensive zurückgreifen. In der letzten Saison schoss Hapoel Tore am Fließband, im Februar dieses Jahres in drei Spielen hintereinander jeweils vier Tore, hinzu kommt der 5:1-Sieg in der Europa-League-Gruppenphase gegen Rapid Wien.
Mit Eran Zahavi hat die Mannschaft einen Spieler in den Reihen, der zwar erst 23 Jahre alt ist, aber in der Offensive so gut wie jeden Posten einnehmen kann. Zahavi kann aus dem Mittelfeld die Angriffe einleiten, für Schwung auf den Flügeln sorgen oder als zweiter Stürmer auflaufen. An seine Seite gesellt sich Itay Shechter, auch erst 23, aber wohl der beste israelische Angreifer. In der letzten Spielzeit erzielte er 23 Tore.
Schwächen haben die Israelis in der Abwehr, besonders die Außenverteidiger interpretieren ihre Rolle viel zu offensiv, weswegen immer wieder Lücken entstehen, wodurch die Defensive ins Schwimmen gerät.
STARS & SCHLÜSSELSPIELER
Der Spieler mit dem größten Namen ist sicherlich Keeper Vincent Enyeama, der bei der WM im Trikot von Nigeria zeigte, was er kann. Im Spiel gegen Argentinien ließ er Top-Spieler wie Lionel Messi und Carlos Tevez mit starken Paraden vor dem Tor verzweifeln. Hinzu kommen mit Ben Sahar, Itay Shechter und Eran Zahavi, den drei oben genannten Offensiv-Kräften, Spieler hinzu, die für die eine oder andere Überraschung sorgen könnten.
TRAINER & TAKTIK
Seit 2007 ist Eli Guttman, der als Disziplinfanatiker bekannt ist, Trainer bei Hapoel Tel Aviv. In seinem ersten Jahr rettete er den Klub vor dem Abstieg, drei Jahre später gewann er das Double. Eine Erfolgsgeschichte, die mit dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League noch lange nicht beendet sein soll. Guttman lässt vorzugsweise in einem 4-4-2-System spielen, dass sich je nach Gegner in ein 4-1-3-2 verschieben lässt. Itay Shechter ist als Sturmspitze gesetzt, Ben Sahar oder Victor Merey laufen neben ihm auf.
ERFOLGE
Hapoel Tel-Aviv ist einer der besten Klubs in Israel, und hat schon 13 Mal den Meistertitel geholt. Den Pokal konnte Hapoel schon zwölfmal in den Händen halten. In der Champions League sind bis jetzt keine Erfolge zu verbuchen, Hapoel Tel Aviv feiert in diesem Jahr sein Debüt in der „Königsklasse“.
STADION
Hapoel Tel Aviv trägt seine Heimspiele im Bloomfield-Stadion aus, das zuletzt im Jahr 2000 umgebaut wurde. Das Stadion wurde dort erbaut, wo zuvor schon die alte Arena, das Basa-Stadion, stand. Unterstützt wurde der Bau von einem kanadischen Wohlfahrtsverein, benannt wurde es nach dem Bloomfield Fonds. Es passen 15.700 Zuschauer hinein, eingeweiht wurde es am 12. Oktober 1962 mit dem Spiel zwischen Hapoel und Twente Enschede.
HELD DER FANS
Der 23-jährige Eran Zahavi ist der Mann, der das Abenteuer Champions League erst ermöglichte. Zahavi gelang der entscheidende Treffer im letzten Qualifikationsspiel gegen Red Bull Salzburg. Zudem war er es, der für den zwölften Meistertitel in der letzten Saison sorgte.
GOAL.COM-PROGNOSE
Die Erwartungen vor der ersten Teilnahme an der „Königsklasse“ sind gering. Für den Klub ist es primär wichtig, Erfahrungen zu sammeln und dazuzulernen. Unterschätzen sollte man Hapoel Tel Aviv aber definitiv nicht - Salzburg kann davon ein Lied singen.
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Hapoel Tel Aviv kann auf eine sehr starke Offensive zurückgreifen. In der letzten Saison schoss Hapoel Tore am Fließband, im Februar dieses Jahres in drei Spielen hintereinander jeweils vier Tore, hinzu kommt der 5:1-Sieg in der Europa-League-Gruppenphase gegen Rapid Wien.
Mit Eran Zahavi hat die Mannschaft einen Spieler in den Reihen, der zwar erst 23 Jahre alt ist, aber in der Offensive so gut wie jeden Posten einnehmen kann. Zahavi kann aus dem Mittelfeld die Angriffe einleiten, für Schwung auf den Flügeln sorgen oder als zweiter Stürmer auflaufen. An seine Seite gesellt sich Itay Shechter, auch erst 23, aber wohl der beste israelische Angreifer. In der letzten Spielzeit erzielte er 23 Tore.
Schwächen haben die Israelis in der Abwehr, besonders die Außenverteidiger interpretieren ihre Rolle viel zu offensiv, weswegen immer wieder Lücken entstehen, wodurch die Defensive ins Schwimmen gerät.
STARS & SCHLÜSSELSPIELER
Der Spieler mit dem größten Namen ist sicherlich Keeper Vincent Enyeama, der bei der WM im Trikot von Nigeria zeigte, was er kann. Im Spiel gegen Argentinien ließ er Top-Spieler wie Lionel Messi und Carlos Tevez mit starken Paraden vor dem Tor verzweifeln. Hinzu kommen mit Ben Sahar, Itay Shechter und Eran Zahavi, den drei oben genannten Offensiv-Kräften, Spieler hinzu, die für die eine oder andere Überraschung sorgen könnten.
TRAINER & TAKTIK
Seit 2007 ist Eli Guttman, der als Disziplinfanatiker bekannt ist, Trainer bei Hapoel Tel Aviv. In seinem ersten Jahr rettete er den Klub vor dem Abstieg, drei Jahre später gewann er das Double. Eine Erfolgsgeschichte, die mit dem Einzug in die Gruppenphase der Champions League noch lange nicht beendet sein soll. Guttman lässt vorzugsweise in einem 4-4-2-System spielen, dass sich je nach Gegner in ein 4-1-3-2 verschieben lässt. Itay Shechter ist als Sturmspitze gesetzt, Ben Sahar oder Victor Merey laufen neben ihm auf.
ERFOLGE
Hapoel Tel-Aviv ist einer der besten Klubs in Israel, und hat schon 13 Mal den Meistertitel geholt. Den Pokal konnte Hapoel schon zwölfmal in den Händen halten. In der Champions League sind bis jetzt keine Erfolge zu verbuchen, Hapoel Tel Aviv feiert in diesem Jahr sein Debüt in der „Königsklasse“.
STADION
Hapoel Tel Aviv trägt seine Heimspiele im Bloomfield-Stadion aus, das zuletzt im Jahr 2000 umgebaut wurde. Das Stadion wurde dort erbaut, wo zuvor schon die alte Arena, das Basa-Stadion, stand. Unterstützt wurde der Bau von einem kanadischen Wohlfahrtsverein, benannt wurde es nach dem Bloomfield Fonds. Es passen 15.700 Zuschauer hinein, eingeweiht wurde es am 12. Oktober 1962 mit dem Spiel zwischen Hapoel und Twente Enschede.
HELD DER FANS
Der 23-jährige Eran Zahavi ist der Mann, der das Abenteuer Champions League erst ermöglichte. Zahavi gelang der entscheidende Treffer im letzten Qualifikationsspiel gegen Red Bull Salzburg. Zudem war er es, der für den zwölften Meistertitel in der letzten Saison sorgte.
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Avihai Yadin
Mittelfeld Hapoel |
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