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Honduras
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Gründungsdatum: 1951
Anschrift: Colonia Florencia Norte, Ave.Roble Edificio Plaza América, 1º y 2º nivel, Tegucigalpa Honduras
Telefon: + 504 231-1436
Fax: +504 239 8826
E-Mail: fenafuth@fenafuth.com
Offizielle Website: www.fenafuth.org
Präsident: Rafael Leonardo Callejas
Geschichte
Neue Zeitrechnung ab 2010
Den 15. Oktober 2009 werden sie in Honduras nicht so schnell vergessen. Nach einem 1:0-Sieg gegen den Erzrivalen El Salvador und der damit verbundenen WM-Qualifikation kannte der Jubel keine Grenzen. Die Menschen feierten ausgelassen auf den Straßen, tausende von Honduranern waren in Autos und Bussen über die Grenze nach San Salvador gefahren, um ihre Mannschaft in dem alles entscheidenden Spiel zu unterstützen. Im Zuge der Euphorie wurde der 15. Oktober zum Feiertag in ganz Honduras erklärt.

Geschichte beginnt 1951
Die neuere Fußballgeschichte von Honduras beginnt 1951, als man direkt nach der Gründung der FIFA beitrat. Wirklich in Erscheinung trat das Land zunächst aber nicht. Die Weltöffentlichkeit nahm zum ersten Mal im Juli 1969 Notiz von der Nationalelf von Honduras. Allerdings stand der Fußball dabei im Hintergrund. Am 8. Juni 1969 trafen Honduras und El Salvador in einem WM-Qualifikationsspiel für die WM ein Jahr später in Mexiko aufeinander.
Der schwarze Tag im Juni 1969
Honduras gewann das Spiel mit 1:0. Das Rückspiel in San Salvador gewann der Gastgeber mit 3:0. „Fans“ der jeweiligen Mannschaften hatten ihren Anteil an der Niederlage des anderes Teams, standen sie doch die Nächte vor dem Spiel vor den Hotels des Gegners und bewarfen die Scheiben des Hotels mit Steinen, machten Krach mit Trommeln und mit ihren Autos.

El Salvador gewinnt, dann gibt es Krieg
Ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden musste her. Am 26.06.1969 unterlag Honduras in Mexiko-Stadt mit 2:3. El Salvador schaltete noch Haiti aus und war für die WM 1970 qualifiziert. Der 3:2-Sieg El Salvadors und die vorher schon dagewesenen Feindseligkeiten zwischen beiden Ländern führten zu einem Krieg, der als „Fußballkrieg“ in die Geschichte eingehen sollte.

Der „Fußballkrieg“
Am 14. Juli 1969 schickte El Salvadors Präsident, General Fidel Sánchez Hernández, ohne Kriegserklärung Kriegsflugzeuge nach Honduras und ließ die Hauptstadt Tegucigalpa bombardieren. Fast vier Tage kämpften beide Länder miteinander. Mehr als 5000 Menschen starben, und die Feindschaft der beiden Länder hatte noch lange Jahre bestand. Erst seit der Jahrtausendwende kann man von einem endgültigen Friedensschluss beider Länder sprechen. In der Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika trafen beide Nationen erneut aufeinander. Beide Spiele gewann Honduras mit 1:0. Der zweite Sieg sicherte die WM-Teilnahme, die zweite in der Geschichte von Honduras 1982.
Zum ersten Mal bei einer WM
Bei der Concacaf-Meisterschaft 1981, die gleichzeitig die Qualifikation zur WM 1982 darstellte, konnte sich Honduras als Titelgewinner gemeinsam mit Erzfeind El Salvador für die Endrunde in Spanien qualifizieren. Am 16. Juni feierte Honduras gegen Gastgeber Spanien seine WM-Premiere und erreichte ein achtbares 1:1. Nach einem weiteren Remis gegen Nordirland (1:1) und einem 0:1 gegen Jugoslawien schied die Mannschaft als Gruppenletzter aber aus. Das Aus war besonders bitter, denn ein Punkt hätte im dritten und letzten Gruppenspiel gegen Jugoslawien gereicht, dann wäre das mittelamerikanische Land bei seiner ersten WM-Teilnahme in die nächste Runde eingezogen. Doch nach 90 Minuten stand es 0:1.

Sieg gegen Brasilien
Vor 1982 und auch danach konnte Honduras keine Akzente mehr in der WM-Qualifikation setzen. Das größte aller Turniere fand immer ohne Honduras statt - bis 2010. 1991 wurde Honduras im ersten CONCACAF Gold Cup Zweiter hinter den USA. An den Erfolg von 1982 reichte aber bisher nur der dritte Platz bei der Copa America 2001 heran, zu der Honduras eingeladen worden war. Im Viertelfinale schlug man immerhin Brasilien, im Halbfinale gab es jedoch eine Niederlage gegen den späteren Titelgewinner Kolumbien.
Nicht zu unterschätzen
In Südafrika will Honduras endlich „neue“ Fußballgeschichte schreiben. Das Land hat sich in der CONCACAF-Zone hinter den Spitzenteams der USA und Mexiko als dritte Kraft etabliert und Mannschaften wie Jamaika und Trinidad und Tobago längst überholt. Bei der WM tritt Honduras mit der wohl besten Generation von Fußballern an, die das Land je hatte. Obwohl Honduras trotzdem nur als Außenseiter gehandelt wird, sollte man das Team auf der Rechnung haben.

Neue Zeitrechnung ab 2010
Den 15. Oktober 2009 werden sie in Honduras nicht so schnell vergessen. Nach einem 1:0-Sieg gegen den Erzrivalen El Salvador und der damit verbundenen WM-Qualifikation kannte der Jubel keine Grenzen. Die Menschen feierten ausgelassen auf den Straßen, tausende von Honduranern waren in Autos und Bussen über die Grenze nach San Salvador gefahren, um ihre Mannschaft in dem alles entscheidenden Spiel zu unterstützen. Im Zuge der Euphorie wurde der 15. Oktober zum Feiertag in ganz Honduras erklärt.

Geschichte beginnt 1951
Die neuere Fußballgeschichte von Honduras beginnt 1951, als man direkt nach der Gründung der FIFA beitrat. Wirklich in Erscheinung trat das Land zunächst aber nicht. Die Weltöffentlichkeit nahm zum ersten Mal im Juli 1969 Notiz von der Nationalelf von Honduras. Allerdings stand der Fußball dabei im Hintergrund. Am 8. Juni 1969 trafen Honduras und El Salvador in einem WM-Qualifikationsspiel für die WM ein Jahr später in Mexiko aufeinander.
Der schwarze Tag im Juni 1969
Honduras gewann das Spiel mit 1:0. Das Rückspiel in San Salvador gewann der Gastgeber mit 3:0. „Fans“ der jeweiligen Mannschaften hatten ihren Anteil an der Niederlage des anderes Teams, standen sie doch die Nächte vor dem Spiel vor den Hotels des Gegners und bewarfen die Scheiben des Hotels mit Steinen, machten Krach mit Trommeln und mit ihren Autos.

El Salvador gewinnt, dann gibt es Krieg
Ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden musste her. Am 26.06.1969 unterlag Honduras in Mexiko-Stadt mit 2:3. El Salvador schaltete noch Haiti aus und war für die WM 1970 qualifiziert. Der 3:2-Sieg El Salvadors und die vorher schon dagewesenen Feindseligkeiten zwischen beiden Ländern führten zu einem Krieg, der als „Fußballkrieg“ in die Geschichte eingehen sollte.

Der „Fußballkrieg“
Am 14. Juli 1969 schickte El Salvadors Präsident, General Fidel Sánchez Hernández, ohne Kriegserklärung Kriegsflugzeuge nach Honduras und ließ die Hauptstadt Tegucigalpa bombardieren. Fast vier Tage kämpften beide Länder miteinander. Mehr als 5000 Menschen starben, und die Feindschaft der beiden Länder hatte noch lange Jahre bestand. Erst seit der Jahrtausendwende kann man von einem endgültigen Friedensschluss beider Länder sprechen. In der Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika trafen beide Nationen erneut aufeinander. Beide Spiele gewann Honduras mit 1:0. Der zweite Sieg sicherte die WM-Teilnahme, die zweite in der Geschichte von Honduras 1982.
Zum ersten Mal bei einer WM
Bei der Concacaf-Meisterschaft 1981, die gleichzeitig die Qualifikation zur WM 1982 darstellte, konnte sich Honduras als Titelgewinner gemeinsam mit Erzfeind El Salvador für die Endrunde in Spanien qualifizieren. Am 16. Juni feierte Honduras gegen Gastgeber Spanien seine WM-Premiere und erreichte ein achtbares 1:1. Nach einem weiteren Remis gegen Nordirland (1:1) und einem 0:1 gegen Jugoslawien schied die Mannschaft als Gruppenletzter aber aus. Das Aus war besonders bitter, denn ein Punkt hätte im dritten und letzten Gruppenspiel gegen Jugoslawien gereicht, dann wäre das mittelamerikanische Land bei seiner ersten WM-Teilnahme in die nächste Runde eingezogen. Doch nach 90 Minuten stand es 0:1.

Sieg gegen Brasilien
Vor 1982 und auch danach konnte Honduras keine Akzente mehr in der WM-Qualifikation setzen. Das größte aller Turniere fand immer ohne Honduras statt - bis 2010. 1991 wurde Honduras im ersten CONCACAF Gold Cup Zweiter hinter den USA. An den Erfolg von 1982 reichte aber bisher nur der dritte Platz bei der Copa America 2001 heran, zu der Honduras eingeladen worden war. Im Viertelfinale schlug man immerhin Brasilien, im Halbfinale gab es jedoch eine Niederlage gegen den späteren Titelgewinner Kolumbien.
Nicht zu unterschätzen
In Südafrika will Honduras endlich „neue“ Fußballgeschichte schreiben. Das Land hat sich in der CONCACAF-Zone hinter den Spitzenteams der USA und Mexiko als dritte Kraft etabliert und Mannschaften wie Jamaika und Trinidad und Tobago längst überholt. Bei der WM tritt Honduras mit der wohl besten Generation von Fußballern an, die das Land je hatte. Obwohl Honduras trotzdem nur als Außenseiter gehandelt wird, sollte man das Team auf der Rechnung haben.

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