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Honduras
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Tegucigalpa. Der Jubel in Honduras kannte nach der geschafften WM-Qualifikation keine Grenzen. Der Tag des 1:0-Sieges gegen El Salvador wurde zum Feiertag erklärt. In der Hauptstadt, Tegucigalpa, lagen sich viele tausend Menschen in den Armen und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Honduras hatte sich zuletzt 1982 für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. 28 Jahre des Wartens sind im Sommer nun vorbei.
HINTERGRUND
Für Honduras ist mit der WM-Qualifikation für Südafrika ein Traum in Erfüllung gegangen. Es ist nach 1982 erst das zweite Mal, dass man sich für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Vor 28 Jahren war man in der Vorrunde unter anderem an Spanien gescheitert, in Südafrika kommt es in der Vorrunde nun zur Revanche.
DIE QUALIFIKATION
Mehr Spannung als am 15.10.2009 geht nicht. 64 Minuten waren gespielt, als Carlos Pavón Honduras mit 1:0 gegen El Salvador in Führung brachte. Es war das letzte WM-Qualifikationsspiel, und Honduras musste gewinnen, um nach Südafrika fahren zu können. Gleichzeitig musste allerdings Costa Rica unentschieden in den USA spielen oder verlieren. Lange Zeit führte Costa Rica, in der fünften Minute der Nachspielzeit glich die USA aus – Honduras war qualifiziert. Zuvor hatten die Honduraner vier Siege und ein Remis in neun Spielen erlangt, als Tabellendritter vermied man das Play-off-Spiel gegen Uruguay.
STÄRKEN
„Das ist die beste Mannschaft in der Geschichte des honduranischen Fußballs“, sagt Verteidiger Victor Bernardez. Trainer Reinaldo Rueda hat es geschafft, aus Starspielern wie Carlos Pavón, Amado Guevara und David Suazo und Nachwuchsleuten wie Maynor Figueroa und Wilson Palacios eine Einheit zu formen. Viele Spieler spielen im Ausland, verfügen über internationale Erfahrung. Zudem profitiert Honduras von der physischen Stärke und technischen Klasse einzelner Spieler.

SCHWÄCHEN
Viele Spieler sind in ihren Vereinen nur Ersatzspieler. Auch Stammtorhüter Noel Valladares, mit 33 Jahren einer der erfahrenen Spieler in der Mannschaft, hat nur wenig Spielpraxis in der letzten Saison bekommen. Rueda bekam in den letzten Monaten außerdem oft zu hören, viele Spieler wären zu alt.
DER TRAINER
Den größten Anteil an der WM-Qualifikation hatte Trainer Reinaldo Rueda. Für den Kolumbianer, der den Posten in Honduras im Januar 2007 übernahm, ist es der größte Erfolg als Trainer. Vor vier Jahren bei der WM-Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland war er knapp mit seinem Heimatland gescheitert. Nun ist er endlich dabei. Der 52-Jährige bildet sich immer weiter, legt viel Wert auf Disziplin und er ist ein richtiger Taktikfuchs (ganzes Profil).
DER STAR
Carlos Pavón, der „Goldjunge“, wurde im letzten Qualifikationsspiel gegen El Salvador zum Helden einer ganzen Nation. Der Stürmer war es, der den entscheidenden Treffer erzielte. Zuvor hatte er schon mit sechs Toren in acht Spielen maßgeblichen Anteil am tollen Abschneiden seiner Mannschaft gehabt (ganzes Profil).
DIE HOFFNUNG
Auf Wilson Palacios kommt bei der WM eine tragende Rolle zu. Er wird die Mannschaft aus dem zentralen Mittelfeld antreiben und anführen. Palacios, der bei Tottenham Hotspur spielt, strahlt eine enorme Ruhe aus und besticht durch viel Übersicht und Kampfeswille (ganzes Profil).
GOLDENER MOMENT
28 Jahre sind eine lange Zeit. So lange hat es gedauert, bis sich Honduras zum zweiten Mal nach 1982 für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Damals in Spanien wäre dem Team beinahe eine Sensation gelungen, doch am Ende hatte Honduras einfach nur großes Pech. Ein Punkt hätte im dritten und letzten Gruppenspiel gegen Jugoslawien gereicht, dann wäre man in die nächste Runde eingezogen. Doch nach 90 Minuten stand es 0:1 (ganzer Bericht).

BITTERSTE STUNDE
Dass Fußball Emotionen schürt, ist hinlänglich bekannt. Es kann vor oder nach einem Spiel auch schon mal zu Auseinandersetzungen zwischen den Fans kommen, doch dass ein Fußballspiel zu einem Krieg führen kann, ist ein trauriges Szenario. Geschehen ist es 1969. Am 8. Juni 1969 trafen Honduras und El Salvador in einem WM-Qualifikationsspiel für die WM ein Jahr später in Mexiko aufeinander (ganzer Bericht).
ABSEITS
In Honduras hat die Jugend die Oberhand. 40,8 Prozent der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt. Nur 3,7 Prozent sind älter als 65 Jahre. Honduras gehört, nach Jahren von politischer Instabilität, neben Haiti zu den ärmsten Ländern Mittelamerikas, weswegen die zweite WM-Teilnahme auch so frenetisch gefeiert wurde. Sie gibt den Leuten Hoffnung auf bessere Tage.
GOAL.COM-PROGNOSE
Honduras wird in einer Gruppe mit Spanien, der Schweiz und Chile nur wenig zugetraut. Doch Honduras hat durchaus Außenseiterchancen und könnte zu einer großen Überraschung bei der WM werden. Das Achtelfinale wäre ein großer Erfolg. Klappt es nicht, war man wenigstens zum zweiten Mal bei so einem großen Turnier dabei.
Eure Meinung: Was traut Ihr Honduras in Südafrika zu?
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HINTERGRUND
Für Honduras ist mit der WM-Qualifikation für Südafrika ein Traum in Erfüllung gegangen. Es ist nach 1982 erst das zweite Mal, dass man sich für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Vor 28 Jahren war man in der Vorrunde unter anderem an Spanien gescheitert, in Südafrika kommt es in der Vorrunde nun zur Revanche.
DIE QUALIFIKATION
Mehr Spannung als am 15.10.2009 geht nicht. 64 Minuten waren gespielt, als Carlos Pavón Honduras mit 1:0 gegen El Salvador in Führung brachte. Es war das letzte WM-Qualifikationsspiel, und Honduras musste gewinnen, um nach Südafrika fahren zu können. Gleichzeitig musste allerdings Costa Rica unentschieden in den USA spielen oder verlieren. Lange Zeit führte Costa Rica, in der fünften Minute der Nachspielzeit glich die USA aus – Honduras war qualifiziert. Zuvor hatten die Honduraner vier Siege und ein Remis in neun Spielen erlangt, als Tabellendritter vermied man das Play-off-Spiel gegen Uruguay.
STÄRKEN
„Das ist die beste Mannschaft in der Geschichte des honduranischen Fußballs“, sagt Verteidiger Victor Bernardez. Trainer Reinaldo Rueda hat es geschafft, aus Starspielern wie Carlos Pavón, Amado Guevara und David Suazo und Nachwuchsleuten wie Maynor Figueroa und Wilson Palacios eine Einheit zu formen. Viele Spieler spielen im Ausland, verfügen über internationale Erfahrung. Zudem profitiert Honduras von der physischen Stärke und technischen Klasse einzelner Spieler.

SCHWÄCHEN
Viele Spieler sind in ihren Vereinen nur Ersatzspieler. Auch Stammtorhüter Noel Valladares, mit 33 Jahren einer der erfahrenen Spieler in der Mannschaft, hat nur wenig Spielpraxis in der letzten Saison bekommen. Rueda bekam in den letzten Monaten außerdem oft zu hören, viele Spieler wären zu alt.
DER TRAINER
Den größten Anteil an der WM-Qualifikation hatte Trainer Reinaldo Rueda. Für den Kolumbianer, der den Posten in Honduras im Januar 2007 übernahm, ist es der größte Erfolg als Trainer. Vor vier Jahren bei der WM-Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland war er knapp mit seinem Heimatland gescheitert. Nun ist er endlich dabei. Der 52-Jährige bildet sich immer weiter, legt viel Wert auf Disziplin und er ist ein richtiger Taktikfuchs (ganzes Profil).
DER STAR
Carlos Pavón, der „Goldjunge“, wurde im letzten Qualifikationsspiel gegen El Salvador zum Helden einer ganzen Nation. Der Stürmer war es, der den entscheidenden Treffer erzielte. Zuvor hatte er schon mit sechs Toren in acht Spielen maßgeblichen Anteil am tollen Abschneiden seiner Mannschaft gehabt (ganzes Profil).
DIE HOFFNUNG
Auf Wilson Palacios kommt bei der WM eine tragende Rolle zu. Er wird die Mannschaft aus dem zentralen Mittelfeld antreiben und anführen. Palacios, der bei Tottenham Hotspur spielt, strahlt eine enorme Ruhe aus und besticht durch viel Übersicht und Kampfeswille (ganzes Profil).
GOLDENER MOMENT
28 Jahre sind eine lange Zeit. So lange hat es gedauert, bis sich Honduras zum zweiten Mal nach 1982 für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren konnte. Damals in Spanien wäre dem Team beinahe eine Sensation gelungen, doch am Ende hatte Honduras einfach nur großes Pech. Ein Punkt hätte im dritten und letzten Gruppenspiel gegen Jugoslawien gereicht, dann wäre man in die nächste Runde eingezogen. Doch nach 90 Minuten stand es 0:1 (ganzer Bericht).

BITTERSTE STUNDE
Dass Fußball Emotionen schürt, ist hinlänglich bekannt. Es kann vor oder nach einem Spiel auch schon mal zu Auseinandersetzungen zwischen den Fans kommen, doch dass ein Fußballspiel zu einem Krieg führen kann, ist ein trauriges Szenario. Geschehen ist es 1969. Am 8. Juni 1969 trafen Honduras und El Salvador in einem WM-Qualifikationsspiel für die WM ein Jahr später in Mexiko aufeinander (ganzer Bericht).
ABSEITS
In Honduras hat die Jugend die Oberhand. 40,8 Prozent der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt. Nur 3,7 Prozent sind älter als 65 Jahre. Honduras gehört, nach Jahren von politischer Instabilität, neben Haiti zu den ärmsten Ländern Mittelamerikas, weswegen die zweite WM-Teilnahme auch so frenetisch gefeiert wurde. Sie gibt den Leuten Hoffnung auf bessere Tage.
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Honduras wird in einer Gruppe mit Spanien, der Schweiz und Chile nur wenig zugetraut. Doch Honduras hat durchaus Außenseiterchancen und könnte zu einer großen Überraschung bei der WM werden. Das Achtelfinale wäre ein großer Erfolg. Klappt es nicht, war man wenigstens zum zweiten Mal bei so einem großen Turnier dabei.
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| INT | El Salvador - Honduras | 0 - 3 |
| INT | Honduras - Neuseeland | 0 - 1 |
| INT | Costa Rica - Honduras | 1 - 1 |
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| GC | Honduras - Mexiko | 0 - 0 |
| GC | Costa Rica - Honduras | 1 - 1 |
| GC | Honduras - Jamaica | 0 - 1 |
| GC | Grenada - Honduras | 1 - 7 |
| WMQC | Honduras - Panama | 09.06.12 03:30 CEST |
| WMQC | Kanada - Honduras | 12.06.12 23:00 CEST |
| WMQC | Cuba - Honduras | 07.09.12 23:00 CEST |
| WMQC | Honduras - Cuba | 11.09.12 23:00 CEST |
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