SV Wehen Wiesbaden

Gründungsdatum: 1926

Anschrift: Berliner Straße 9, 65189 Wiesbaden Germany

Telefon: +49 (0) 6 11 50 40 10

Fax: +49 (0) 6 11 50 40 14 44

E-Mail: info@sv-wehen.de

Offizielle Website: http://www.svwehen-wiesbaden.de/

Präsident: Heinz Hankammer

Sportdirektor/Manager: Wolfgang Gräf

Stadion: BRITA-Arena

Geschichte

Die Gründerjahre

Der Klub wurde im Jahre 1926 unter dem Namen SV Wehen – Taunusstein e.V. von 39 Mitgliedern im Gasthaus „Zur Krone“ gegründet. Fortan spielte Wehen in der C-Klasse Wiesbaden. Ein Jahr später wurde mit dem Bau des Sportplatzes auf dem Halberg begonnen. Zu Beginn des NS-Regimes 1933 wurde der Verein aufgelöst, doch 1946 durch Karl Bender wiederbegründet. Die zwei Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnahmen, bekamen 1955 einen Unterbau durch eine Jugendmannschaft, die von Übungsleiter Willi Lehmann aufgebaut wurde. Dadurch profitierte die 1. Mannschaft und erreichte unter anderem 1960 erstmals die Runde der letzten 16 im Pokalwettbewerb auf Landesebene. 1963 wurde das Spielfeld in 2000 freiwilligen Arbeitsstunden erweitert, nur zwei Jahre später stieg die 1. Mannschaft in die A-Klasse Wiesbaden und 1968 gar in die Bezirksklasse auf.

Ausgezeichnete Jugendarbeit

Fünf Jahre nach den Feierlichkeiten zum 40-jährigen Vereinsjubiläum stieg Wehen im Jahr 1971 wieder in die A-Klasse ab. Daraufhin wurde die Jugendarbeit weiter bestärkt und als Resultat besaß Wehen 1975 schon die größte Nachwuchsabteilung im Untertaunuskreis. 1982 wird der Verein für die Arbeit in diesem Bereich mit dem Preis der Sepp-Herberger-Stiftung ausgezeichnet, ein Jahr später folgt der Wiederaufstieg in die Bezirksklasse. Nach einem erneuten Ab- und Aufstieg gelang 1987 der Aufstieg in die Landesliga, 1988 zog man als Hessenpokalsieger ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein, verlor dort aber mit 2:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Der sportliche Aufschwung ging weiter, sodass Wehen 1989 als Landesliga-Meister in die Oberliga aufstieg und 1992 erneut an der Hauptrunde des DFB-Pokals teilnahm.

Aufstieg in den Profifußball

1994 wurden die Regionalligen gegründet und Wehen konnte sich nur qualifizieren, da der FSV Frankfurt es in die 2. Liga schaffte und so wieder ein Platz frei wurde. Doch die Zugehörigkeit hielt nicht lange an, da in der Saison 1994/95 als 17. der Abstieg in die Oberliga folgte. Nach dem Wiederaufstieg 1997 konnte sich Wehen die nächsten Jahre in der Liga etablieren und erreichte in den Folgejahren die Plätze 13, 6 und 13. Wehen qualifizierte sich 2000 für die zweigleisige Regionalliga und wurde zum 3. mal Hessenpokalsieger. Bereits in der Saison 2001/02 kratzte der SVW am Aufstieg in die 2. Bundesliga, doch damals hatte noch Eintracht Trier die Nase vorne. 2002/03 wird der Vorstand in ein Präsidium umgewandelt, Djuradj Wasic übernimmt das Traineramt. 2004/05 war der Aufstieg wieder zum Greifen nahe, doch ein Formfehler aus dem Spiel gegen die Sportfreunde Siegen (1:1) verhinderte diesen. Vasic verjüngte weiter die Mannschaft, ein Jahr später erreicht er mit Wehen gar den dritten Tabellenplatz, Maximilian Nicu wird mit 16 Treffern Torschützenkönig der Liga. Obwohl mit Trainer Vasic und den besten Goalgettern Diakité und Nicu wichtige Stützen den Verein verlassen hatten, schaffte Wehen 2006/07 unter Christian Hock doch noch den Aufstieg in die 2. Bundesliga als souveräner Spitzenreiter. In der ersten Zweitliga-Saison erfolgt im Juni der Baubeginn der BRITA-Arena, schon im Oktober feiert Wehen den Einzug in das Stadion. Mit Platz acht am Saisonende erreichet Wehen mehr als nur das Sollziel. Doch sportlich lief es in der nächsten Saison schlechter: Hock wurde entlassen und auch sein Nachfolger Wolfgang Frank hatte kein Glück und musste dem Ex-Spieler Sandro Schwarz weichen. Den Abstieg in die 3. Bundesliga konnte auch der nicht mehr verhindern. Im DFB-Pokal erreichte Wehen jedoch das Viertelfinale, scheiterte dort erst mit 1:2 am Hamburger SV.

Trophäenschrank

Landespokal Hessen: 1988, 1996, 2000

Aufstieg in die Regionalliga: 1997

Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2007

 

Die meisten Spiele:

Sascha Amstätter (192), Oliver Bunzenthal (184), Michael Sauer (180)

Die meisten Tore:

Saber Ben Neticha (41), Richard Walz (30), Sead Mehic (27)

Der höchste Heimsieg:

6:1 gegen TuS Koblenz (2005/06), 5:0 gegen FK Pirmasens (2006/07)

Der höchste Auswärtssieg:

4:0 gegen 1. FC Eschborn (2003/04)

Die höchste Heimniederlage:

1:6 gegen Rot-Weiß Erfurt (2003/04)

Die höchste Auswärtsniederlage:

1:6 gegen FC Augsburg (2004/05), 0:5 gegen SC Freiburg (2008/09), 0:5 gegen 1. FSV Mainz 05 (2008/09)

  
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