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Gründungsdatum: 1982
Anschrift: Altlöhrtor 13-15, 56068 Koblenz Germany
Telefon: +49 (0)261 20 17 70 - 0
Fax: +49 (0)261 20 17 70 - 90
E-Mail: post@tuskoblenz.de
Offizielle Website: www.tuskoblenz.de
Präsident: Prof. Dr. Werner Hecker
Sportdirektor/Manager: Wolfgang Loos
Gründung durch Fusion
Die TuS Koblenz wie man sie heute kennt enstand 1934 durch die Fusion des TV 1864 und FV 1911 mit dem DJK und dem Arbeitersportverein, alle ansässig in Neuendorf. Die neugegründete Verein hieß TuS Neuendorf und war sozusagen derGroßvater der heutigen TuS. 1919 wurde der Verein als Nachfolgeverein dreier Neuendorfer Klubs als FV 1911 Neuendorf gegründet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde dieser aufgelöst, doch als SpVgg Neuendorf neu begründet und 1947 zur TuS Neuendorf umbenannt. Der FV 1911 spielte 1929, 1930 und 1931 bereits an der westdeutschen Meisterrunde mit und bei der ersten Gauliga Mittelrhein.
Erfolgreiche Nachkriegsjahre
Das Jahrzehnt nach dem 2. Weltkrieg war sportlich das erfolgreichste der TuS: Sie spielte in der Spitzengruppe der Oberliga Südwest und wurde dreimal Vizemeister. 1957 stieg man dann aus der Oberliga ab. Als die Bundesliga 1963 gegründet wurde, spielte die TuS in der damaligen 2. Liga, der Regionalliga Südwest und erreichten 1968 und 1969 die Vizemeisterschaft, scheiterten aber jeweils in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga. 1974 gab es dann einen sportlichen Rückschlag zu verkraften: Die TuS verpasste die Qualifikation zur 2. Bundesliga und spielte fortan in der Amateurliga Rheinland. Dort rang sie drei Jahre um die Rheinlandmeisterschaft und schaffte 1978 den Sprung in die neu gegründete Amateurliga Südwest. Der Abstieg aus dieser im Jahre 1981 war die letzte Saison in der damaligen Vereinsform, denn am 15. März 1982 benannte sich der Klub in TuS Koblenz um. Einige waren aber damit nicht einverstanden und spalteten sich damals als TuS Neuendorf 1982 vom Klub ab.
Aufstieg in den Profifußball
Erst 1994 stieg Koblenz wieder in die damalige Oberliga Südwest auf (damals vierte Liga). Daraufhin war der Klub von argen Finanzproblemen geschüttelt und erhielt nur knapp die Lizenz im Sommer 2003. Doch der angespannten Finanzlage stieg die TuS 2004 in die Regionalliga Süd auf und sorgten da in der ersten Saison als Underdog für Furore. Zum „Dank“ belohnten die Zuschauer die Arbeit mit regem Besuch: Erstmals seit vielen vielen Jahren gab es gegen die 2. Mannschaft der Bayern aus München mit 10.025 eine fünfstellige Besucherzahl. Den vorläufigen Höhepunkt bildete der Aufstieg im Jahre 2006 in die 2. Bundesliga. Nach starkem Beginn musste dann Milan Sasic gehen und Uwe Rapolder übernahm dessen Amt und holte 07/08 Mario Basler als zweiten Assistenten mit ins Boot. Doch erneut warfen finanzielle Schieflagen einen Schatten voraus, sodass die DFL Koblenz am Saisonende mit acht Punkten Abzug und 200.000 Euro Geldstrafe belegte (daraus wurden später sechs Punkte, dafür startete die TuS 2008/09 mit drei Minuspunkten). Trotz des 0:9 gegen Hansa Rostock schaffte Koblenz auch in der nächsten Saison den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.
DFB-Pokal-Halbfinale: 1954
Rheinlandmeister: 1938
Rheinlandpokalsieger: 2005
Aufstieg 2. Bundesliga: 2006
Die meisten Spiele:
Matek Mavric (68), Goran Sukalo (67), Rüdiger Ziehl (65)
Die meisten Tore:
Goran Sukalo (14), Anel Dzaka (13), Ardijan Djokaj (12)
Der höchste Heimsieg:
5:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern (2008/09)
Der höchste Auswärtssieg:
6:0 gegen VfR Aalen (2004/05)
Die höchste Heimniederlage:
0:5 gegen Borussia Mönchengladbach (2007/08)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:9 gegen Hansa Rostock (2008/09)