Greuther Fürth

Gründungsdatum: 1903

Anschrift: Laubenweg 60, 90765 Fürth Germany

Telefon: +49 (0)911 976768 - 0

Fax: +49 (0)911 976768 - 15

E-Mail: info@greuther-fuerth.de

Offizielle Website: http://www.greuther-fuerth.de

Präsident: Helmut Hack

Sportdirektor/Manager: Rachid Azzouzi

Stadion: Trolli ARENA

Geschichte

Die Gründerjahre

Als Fußballabteilung des TV Fürth 1860 gründete sich am 23. September 1903 die SpVgg Fürth. Doch der Turnverein unterstützte die Fußballer wenig, sodass sich die Abteilung am 21. November 1906 vom TV Fürth loslöste und einen eigenen Verein gründete. Nach und nach kamen weitere Abteilungen hinzu, sodass die SpVgg Fürth im Jahre 1914 mit über 3000 Mitgliedern Deutschlands größter Sportverein war. Auch sportlich war die Zeit vor dem 1. Weltkrieg die beste der Kleeblätter: Von 1912 bis 1914 wurden sie dreimal in Folge Meister in der Ostkreisliga und gelangten in die Endrunde der Süddeutschen Meisterschaft. 1914 erreichte der Klub gar das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, dass die Fürther nach 153 Minuten gegen den VfB Leipzig mit 3:2 gewannen. Nach dem 2. Weltkrieg errang man 1926 gegen Hertha BSC das zweite Mal Edelmetall. Für lange Zeit der letzte Titel war die geglückte „Verteidigung“ der Meisterschaft 1929, da man erneut die Hertha aus Berlin besiegen konnte.

Keine Qualifikation für Bundesliga

Nach dem 2. Weltkrieg lief es sportlich schlechter. Bis 1963 (mit einem 'Ausritt' 1948 in die Amateurliga Bayern) spielte Fürth in der Oberliga Süd und verpasste den Sprung in die neu gegründete Bundesliga. Bis ins Jahr 1983 hielten die Fürther in der zweiten Liga, bis in diesem Jahr die schlechte finanzielle Situation den Verein in einen Abstiegsstrudel riss. Zunächst in die Oberliga Bayern stieg die Spielvereinigung 1987 gar in die Landesliga ab. Erst der Sieg im August 1990 gegen Borussia Dortmund in der 1. Runde des DFB-Pokals gab die Wende zum Guten, als der damalige Viertligist den hohen Favouriten aus dem Wettbewerb kegeln konnte. 1994 schaffte der Verein die Qualifikation für die Regionalliga.

Finanzsorgen und Aufstiegspech

Geld war aber weiterhin nicht vorhanden und so fusionierte der Verein mit dem TSV Vestenbergsgreuth und schuf das heutige SpVgg Greuther Fürth. Nicht nur im Namen hielt der Partnerklub Einzug, auch im Wappen musste das Kleeblatt einem Holzschuh ein wenig Platz machen. Zur Saison 1997/98 stieg der Fusionsklub in die 2. Bundesliga auf und hält sich seitdem tapfer in dieser Spielklasse und ist damit nach heutigem Stand am längsten in dieser Liga. Zugleich ärgerlich, aber auch ein Indiz der guten Arbeit mit geringen Mitteln waren die jüngsten Ergebnisse der Kleeblätter: Seit der Saison 2000/01 spielten die Fürther regelmäßig mit um den Aufstieg, doch der Sprung in die Bundesliga gelang nie. In neun Saisons erreichte Fürth am Ende sieben mal den fünften Platz.

Trophäenschrank

Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929

Deutscher Vizemeister: 1920

Süddeutscher Meister: 1914, 1923, 1931, 1950

Süddeutscher Pokalsieger: 1918, 1923, 1925, 1926, 1927

Deutscher Hallenmeister: 2000

 

Die meisten Spiele:

Peter Löwer (472), Bernhard Bergmann (448), Helmut Klump (392)

Die meisten Tore:

Norbert Knopf (74), Erich Unger (67), Klaus Heinlein (56)

Der höchste Heimsieg:

8:1 gegen Hessen Kassel (1981/82)

Der höchste Auswärtssieg:

5:0 gegen Stuttgarter Kickers (2000/01)

Die höchste Heimniederlage:

1:5 gegen Hannover 96 (2001/02)

Die höchste Auswärtsniederlage:

0:5 gegen Chemnitzer FC (1999/00) und TSG 1899 Hoffenheim (2007/08)

Match-Zentrale
  
Aktuelle Wettbewerbe
Top-Torjäger
Spieler Tore Elfmeter
Olivier Occean Olivier Occean
Angriff
Greuther Fürth
19 0
Christopher  Nöthe Christopher Nöthe
Angriff
Greuther Fürth
14 0
Sercan Sararer Sercan Sararer
Mittelfeld
Greuther Fürth
9 0
Bernd Nehrig Bernd Nehrig
Mittelfeld
Greuther Fürth
7 5
Gerald Asamoah Gerald Asamoah
Angriff
Greuther Fürth
5 0