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Fortuna Düsseldorf
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Gründungsdatum: 1895
Anschrift: Flinger Broich 87 Germany
Telefon: +049 0211/238010
Fax: +049 0211/232771
Offizielle Website: http://www.fortuna-duesseldorf.de
Präsident: Peter Frymuth
Sportdirektor/Manager: Wolf Werner
Stadion: ESPRIT arena
Geschichte
Es war der Turnverein Flingern 1895, der den Grundstein der Fußballabteilung legte. Bei der Gründung am 5.Mai 1895 stand das Spiel mit dem Ball erst noch gar nicht im Fokus. Erst später kam es zum heutigen Namen Fortuna Düsseldorf. Ein Pferdefuhrwerk einer Brotfabrik namens Fortuna ist für den Namen des Vereins verantwortlich – den Mitbegründern fiel dieses Werk damals ins Auge.
Der größte Vereinserfolg der Geschichte
Es waren die frühen 20er Jahre, in denen der Klub regelmäßig in der höchsten Klasse des Westdeutschen Fußballverbandes mitspielte. 1927 gelang dann sogar die erste Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft. Die dritte Teilnahme gelang 1931, doch der große Wurf sollte erst zwei Jahre später gelingen: Am 11. Juni 1933 konnte sich Fortuna Düsseldorf die Deutsche Meisterschaft sichern – damals war es ausgerechnet ein 3:0-Sieg in Köln gegen den FC Schalke 04, der Fortuna als erster westdeutscher Verein den Titel des Deutschen Fußballmeisters sicherte. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war somit perfekt. 1936 gab es noch eine weitere Finalteilnahme, doch dieses Mal musste sich die Fortuna mit 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg geschlagen geben.
Vier DFB-Pokalendspiele und die Bundesliga verpasst
1937 konnte sich der Verein zum ersten Mal über den Einzug ins Finale um den DFB-Pokal freuen. Das Endspiel gegen den FC Schalke 04 wurde allerdings mit 1:2 verloren. Am 14. September 1947 nahm der Klub den Spielbetrieb in der neugegründeten Oberliga West auf, zwei Jahre später folgte der erste Abstieg und wiederrum zwei Jahre später der Aufstieg in die Oberliga West. In den Jahren 1957, 1958 und 1962 folgten drei weitere Finalteilnahmen im DFB-Pokal, alle drei Endspiele gingen allerdings verloren. In der Nachkriegszeit befand sich Fortuna meist immer im Mittelfeld der Liga, die Qualifikation zur 1963 neugegründeten Bundesliga verpasste der Klub daher und musste in der Regionalliga West antreten.
Bundesliga-Luft darf geschnuppert werden
Drei Jahre nach der neu eingeführten Bundesliga und nach nur zwei Saison-Niederlagen durfte sich Fortuna Düsseldorf dann über den Aufstieg in die 1. Bundesliga freuen. Auswärts gastierte der Verein im ersten Spiel bei Borussia Dortmund und siegte mit 2:1, doch der Abstieg am Ende der ersten Bundesliga-Saison war nicht abzuwenden. Erst im Jahr 1971 gelang die Rückkehr in die höchste Spielklasse.
Die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte
Der Bestechungsskandal und dem damit verbundenen Zwangsabstieg von Arminia Bielefeld retteten am Ende die Düsseldorfer und verhinderten den erneuten Abstieg in der zweiten Bundesliga-Spielzeit. Von 1972 an spielte der Verein auf einmal in der Spitzengruppe der Bundesliga mit und etablierte sich im Fußball-Oberhaus. In der Spielzeit 1972/73 erreichte Fortuna den dritten Platz der Tabelle, es war bis heute die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Die erstmalige Qualifikation für den UEFA-Pokalwettbewerb kam hinzu.
Endspiele, Endspiele und Siege!
International schaffte Düsseldorf das Erreichen des Endspiels im Europapokal der Pokalsieger. Am 16. Mai 1979 musste man sich allerdings in Basel mit 3:4 nach Verlängerung gegen den FC Barcelona geschlagen geben. Ein historisches Datum war allerdings auch der 9. Dezember 1978: Düsseldorf konnte einen 7:1-Sieg über Bayern München bejubeln, die bis heute höchste Auswärtsniederlage der Bayern. Im selben Jahr musste sich Düsseldorf allerdings auch im Finale des DFB-Pokals gegen den 1. FC Köln geschlagen geben. Die sechste Pokalendspielteilnahme am 23. Juni 1979 brachte dann jedoch endlich auch den ersten Triumph: Hertha BSC Berlin wurde mit 1:0 nach Verlängerung geschlagen. Zwölf Monate später befand sich Fortuna erneut, zum dritten Mal in Folge, im Endspiel des Deutschen Pokals und konnte den Titel mit einem Sieg über die Kölner verteidigen. Erst im Jahr 2002 schafft es mit dem FC Schalke 04 wieder eine Mannschaft die erfolgreiche Titelverteidigung zu vollziehen.
Ristic kommt und bringt den Aufschwung
1980 war wohl das letzte große Jahr in der Vereinshistorie von Fortuna Düsseldorf, denn danach musste sich der Klub von der Spitzengruppe der Bundesliga verabschieden. Am 17. Juni 1987 folgte der zweite Abstieg aus der Bundesliga in die 2.Bundesliga. Ab Ende der 1980er war es zweifelsfrei Alexandar Ristic, der den Klub prägte. Der Bosnier machte zweimal den Aufstieg ins Fußball-Oberhaus perfekt (18. Juni 1989 und 18. Juni 1995). Im Jubiläumsjahr 1995 wurde dieser Aufstieg besonders kräftig bejubelt. Ende des Jahres 1996 wurde Ristic in Düsseldorf entlassen.
Die dunklen Jahre des Vereins
Von 1995 bis 1997 spielte Düsseldorf zuletzt in der Bundesliga. Danach folgten die dunklen Jahre des Vereins. Am 31. Mai 1997 musste sich der Klub der zweiten Bundesliga anschließen, nur zwei Jahre später folgte der Abstieg in die Regionalliga. Der Abstieg in die viertklassige Oberliga Nordrhein kam im Jahr 2002 als Tiefpunkt hinzu.
Die Rückkehr nach oben…
Erst am 23. Mai 2004 konnte wieder der Aufstieg in die Regionalliga Nord vollzogen werden. Für die neu eingeführte eingleisige 3. Liga qualifizierte sich der Klub in der Spielzeit 2008/09. In der LTU Arena kam es am 23. Mai 2009 mit knapp 50.100 Besuchern zu einem Zuschauerrekord für einen drittklassigen Verein in Deutschland. Düsseldorf schaffte im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Es war der Turnverein Flingern 1895, der den Grundstein der Fußballabteilung legte. Bei der Gründung am 5.Mai 1895 stand das Spiel mit dem Ball erst noch gar nicht im Fokus. Erst später kam es zum heutigen Namen Fortuna Düsseldorf. Ein Pferdefuhrwerk einer Brotfabrik namens Fortuna ist für den Namen des Vereins verantwortlich – den Mitbegründern fiel dieses Werk damals ins Auge.
Der größte Vereinserfolg der Geschichte
Es waren die frühen 20er Jahre, in denen der Klub regelmäßig in der höchsten Klasse des Westdeutschen Fußballverbandes mitspielte. 1927 gelang dann sogar die erste Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft. Die dritte Teilnahme gelang 1931, doch der große Wurf sollte erst zwei Jahre später gelingen: Am 11. Juni 1933 konnte sich Fortuna Düsseldorf die Deutsche Meisterschaft sichern – damals war es ausgerechnet ein 3:0-Sieg in Köln gegen den FC Schalke 04, der Fortuna als erster westdeutscher Verein den Titel des Deutschen Fußballmeisters sicherte. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war somit perfekt. 1936 gab es noch eine weitere Finalteilnahme, doch dieses Mal musste sich die Fortuna mit 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg geschlagen geben.
Vier DFB-Pokalendspiele und die Bundesliga verpasst
1937 konnte sich der Verein zum ersten Mal über den Einzug ins Finale um den DFB-Pokal freuen. Das Endspiel gegen den FC Schalke 04 wurde allerdings mit 1:2 verloren. Am 14. September 1947 nahm der Klub den Spielbetrieb in der neugegründeten Oberliga West auf, zwei Jahre später folgte der erste Abstieg und wiederrum zwei Jahre später der Aufstieg in die Oberliga West. In den Jahren 1957, 1958 und 1962 folgten drei weitere Finalteilnahmen im DFB-Pokal, alle drei Endspiele gingen allerdings verloren. In der Nachkriegszeit befand sich Fortuna meist immer im Mittelfeld der Liga, die Qualifikation zur 1963 neugegründeten Bundesliga verpasste der Klub daher und musste in der Regionalliga West antreten.
Bundesliga-Luft darf geschnuppert werden
Drei Jahre nach der neu eingeführten Bundesliga und nach nur zwei Saison-Niederlagen durfte sich Fortuna Düsseldorf dann über den Aufstieg in die 1. Bundesliga freuen. Auswärts gastierte der Verein im ersten Spiel bei Borussia Dortmund und siegte mit 2:1, doch der Abstieg am Ende der ersten Bundesliga-Saison war nicht abzuwenden. Erst im Jahr 1971 gelang die Rückkehr in die höchste Spielklasse.
Die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte
Der Bestechungsskandal und dem damit verbundenen Zwangsabstieg von Arminia Bielefeld retteten am Ende die Düsseldorfer und verhinderten den erneuten Abstieg in der zweiten Bundesliga-Spielzeit. Von 1972 an spielte der Verein auf einmal in der Spitzengruppe der Bundesliga mit und etablierte sich im Fußball-Oberhaus. In der Spielzeit 1972/73 erreichte Fortuna den dritten Platz der Tabelle, es war bis heute die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Die erstmalige Qualifikation für den UEFA-Pokalwettbewerb kam hinzu.
Endspiele, Endspiele und Siege!
International schaffte Düsseldorf das Erreichen des Endspiels im Europapokal der Pokalsieger. Am 16. Mai 1979 musste man sich allerdings in Basel mit 3:4 nach Verlängerung gegen den FC Barcelona geschlagen geben. Ein historisches Datum war allerdings auch der 9. Dezember 1978: Düsseldorf konnte einen 7:1-Sieg über Bayern München bejubeln, die bis heute höchste Auswärtsniederlage der Bayern. Im selben Jahr musste sich Düsseldorf allerdings auch im Finale des DFB-Pokals gegen den 1. FC Köln geschlagen geben. Die sechste Pokalendspielteilnahme am 23. Juni 1979 brachte dann jedoch endlich auch den ersten Triumph: Hertha BSC Berlin wurde mit 1:0 nach Verlängerung geschlagen. Zwölf Monate später befand sich Fortuna erneut, zum dritten Mal in Folge, im Endspiel des Deutschen Pokals und konnte den Titel mit einem Sieg über die Kölner verteidigen. Erst im Jahr 2002 schafft es mit dem FC Schalke 04 wieder eine Mannschaft die erfolgreiche Titelverteidigung zu vollziehen.
Ristic kommt und bringt den Aufschwung
1980 war wohl das letzte große Jahr in der Vereinshistorie von Fortuna Düsseldorf, denn danach musste sich der Klub von der Spitzengruppe der Bundesliga verabschieden. Am 17. Juni 1987 folgte der zweite Abstieg aus der Bundesliga in die 2.Bundesliga. Ab Ende der 1980er war es zweifelsfrei Alexandar Ristic, der den Klub prägte. Der Bosnier machte zweimal den Aufstieg ins Fußball-Oberhaus perfekt (18. Juni 1989 und 18. Juni 1995). Im Jubiläumsjahr 1995 wurde dieser Aufstieg besonders kräftig bejubelt. Ende des Jahres 1996 wurde Ristic in Düsseldorf entlassen.
Die dunklen Jahre des Vereins
Von 1995 bis 1997 spielte Düsseldorf zuletzt in der Bundesliga. Danach folgten die dunklen Jahre des Vereins. Am 31. Mai 1997 musste sich der Klub der zweiten Bundesliga anschließen, nur zwei Jahre später folgte der Abstieg in die Regionalliga. Der Abstieg in die viertklassige Oberliga Nordrhein kam im Jahr 2002 als Tiefpunkt hinzu.
Die Rückkehr nach oben…
Erst am 23. Mai 2004 konnte wieder der Aufstieg in die Regionalliga Nord vollzogen werden. Für die neu eingeführte eingleisige 3. Liga qualifizierte sich der Klub in der Spielzeit 2008/09. In der LTU Arena kam es am 23. Mai 2009 mit knapp 50.100 Besuchern zu einem Zuschauerrekord für einen drittklassigen Verein in Deutschland. Düsseldorf schaffte im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Deutscher Meister: 1933
Deutscher Pokalsieger: 1979, 1980
Die meisten Spiele:
Gerd Zewe (440), Egon Köhnen (376), Josef Weikl (339)
Die meisten Tore:
Peter Meyer (119), Rainer Geye (116), Hans Müller (113)
Der höchste Heimsieg:
7:0 gegen FC St. Pauli (1989/90), 7:0 gegen Borussia Dortmund (1983/84)
Der höchste Auswärtssieg:
7:2 gegen SpVgg Blau-Weiß 90 Berlin (1988/89)
Die höchste Heimniederlage:
0:7 gegen VfB Stuttgart (1985/86)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:7 gegen FC Bayern München (1981/82)
Deutscher Pokalsieger: 1979, 1980
Die meisten Spiele:
Gerd Zewe (440), Egon Köhnen (376), Josef Weikl (339)
Die meisten Tore:
Peter Meyer (119), Rainer Geye (116), Hans Müller (113)
Der höchste Heimsieg:
7:0 gegen FC St. Pauli (1989/90), 7:0 gegen Borussia Dortmund (1983/84)
Der höchste Auswärtssieg:
7:2 gegen SpVgg Blau-Weiß 90 Berlin (1988/89)
Die höchste Heimniederlage:
0:7 gegen VfB Stuttgart (1985/86)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:7 gegen FC Bayern München (1981/82)
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Jens Langeneke
Abwehr Düsseldorf |
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Andreas Lambertz
Mittelfeld Düsseldorf |
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