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MSV Duisburg
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Gründungsdatum: 1902
Anschrift: Margaretenstr. 5-7, 47055 Duisburg Germany
Telefon: +49 (0) 203 931 00
Fax: +49 (0) 203 931 01902
E-Mail: info@msv-duisburg.de
Offizielle Website: http://www.msv-duisburg.de
Präsident: Walter Hellmich
Sportdirektor/Manager: Bruno Hübner
Geschichte
Die „Zebras“ galoppieren um ihr Leben
Wie viele Vereine im Ruhrgebiet, entsteht auch die Meidericher Spielvereinigung durch eine Schüler-Initiative am Anfang des 20. Jahrhundert, die rasch Erfolge einfährt. Bereits 1929 und 1931 sind die „Zebras“, wie die Duisburger wegen gestreiften Trikots genannt werden, Niederrhein-Meister und qualifizieren sich für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft. Mit dem Beginn des Nazi-Regimes stürzt der Verein jedoch immer weiter ab: 1933 glucken die Blau-Weißen nur noch in der Bezirksliga herum, während des Krieges droht die Vereinigung zu zerbrechen. Nach Kriegsende wird Fußball zum Überlebenskampf, als man für Naturalien gegen das runde Leder tritt, 1946 noch Antrittsprämien so genannter „Kartoffelspiele“.
„Fischken“ führt Duisburg bis (fast) ganz oben
Die Wende kehrt erst mit Trainer-Legende Willi „Fischken“ Multhaup ein, der 1951 mit einer Elf aus vielen Talenten der eigenen Jugend den Aufstieg in die Oberliga West besiegelt. Trotz eines einjährigen Intermezzos in der Zweitklassigkeit Mitte der Fünfziger, etabliert sich der MSV Duisburg im Oberhaus und wird 1963 zu einem der 16 Gründungsmitglieder der neuen Bundesliga ernannt, in dessen ersten Saison man mit Neuzugang Helmut Rahn Vize-Meister hinter dem 1. FC Köln wird. Auch 1975 kommt man über den zweiten Platz nicht hinaus, als man im DFB-Pokalfinale Eintracht Frankfurt nur knapp unterliegt. Die A-Jugend schafft es zu der Zeit hingegen regelmäßig bis ganz nach oben in der Meisterschaft.
Der Fahrstuhl „funkelt“ für einen Augenblick
Zu Beginn der Achtziger bricht der MSV ein. 1982 steigt man nicht nur zum ersten Mal aus der Bundesliga ab, ’86 wird man sogar bis in die drittklassige Oberliga Nordrhein durchgereicht. Der MSV entwickelt sich zur Fahrstuhlmannschaft: 1989 zweite Liga, 1991 Bundesliga, ein Jahr später der erneute Abstieg. Auch unter Ewald Lienen hält der Trend an: 1993 Aufstieg, 1995 Abstieg. Erst Trainer Friedhelm Funkel schafft es, die Ruhr-Kicker ein wenig zu stabilisieren. Nach dem glücklichen Aufstieg 1996 landen die Zebras dreimal hintereinander in den Top 10 der Bundesliga, ein Jahr später muss man sich im dritten DFB-Pokalfinale gegen Bayern München geschlagen geben. 1999/2000 ist der Höhenflug jedoch wieder vorbei: Der MSV ist wieder zweitklassig. Weder Ex-Torschützenkönig Ailton, noch die Weltmeister Pierre Littbarski, Jürgen Kohler können als Trainer etwas am Achterbahn-Zustand der „Zebras“ ändern, auch wenn pünktlich zum hundertsten Geburtstag der finanzstarke Walter Hellmich die Club-Führung übernimmt und Duisburg ein modernes Stadion baut.
Die „Zebras“ galoppieren um ihr Leben
Wie viele Vereine im Ruhrgebiet, entsteht auch die Meidericher Spielvereinigung durch eine Schüler-Initiative am Anfang des 20. Jahrhundert, die rasch Erfolge einfährt. Bereits 1929 und 1931 sind die „Zebras“, wie die Duisburger wegen gestreiften Trikots genannt werden, Niederrhein-Meister und qualifizieren sich für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft. Mit dem Beginn des Nazi-Regimes stürzt der Verein jedoch immer weiter ab: 1933 glucken die Blau-Weißen nur noch in der Bezirksliga herum, während des Krieges droht die Vereinigung zu zerbrechen. Nach Kriegsende wird Fußball zum Überlebenskampf, als man für Naturalien gegen das runde Leder tritt, 1946 noch Antrittsprämien so genannter „Kartoffelspiele“.
„Fischken“ führt Duisburg bis (fast) ganz oben
Die Wende kehrt erst mit Trainer-Legende Willi „Fischken“ Multhaup ein, der 1951 mit einer Elf aus vielen Talenten der eigenen Jugend den Aufstieg in die Oberliga West besiegelt. Trotz eines einjährigen Intermezzos in der Zweitklassigkeit Mitte der Fünfziger, etabliert sich der MSV Duisburg im Oberhaus und wird 1963 zu einem der 16 Gründungsmitglieder der neuen Bundesliga ernannt, in dessen ersten Saison man mit Neuzugang Helmut Rahn Vize-Meister hinter dem 1. FC Köln wird. Auch 1975 kommt man über den zweiten Platz nicht hinaus, als man im DFB-Pokalfinale Eintracht Frankfurt nur knapp unterliegt. Die A-Jugend schafft es zu der Zeit hingegen regelmäßig bis ganz nach oben in der Meisterschaft.
Der Fahrstuhl „funkelt“ für einen Augenblick
Zu Beginn der Achtziger bricht der MSV ein. 1982 steigt man nicht nur zum ersten Mal aus der Bundesliga ab, ’86 wird man sogar bis in die drittklassige Oberliga Nordrhein durchgereicht. Der MSV entwickelt sich zur Fahrstuhlmannschaft: 1989 zweite Liga, 1991 Bundesliga, ein Jahr später der erneute Abstieg. Auch unter Ewald Lienen hält der Trend an: 1993 Aufstieg, 1995 Abstieg. Erst Trainer Friedhelm Funkel schafft es, die Ruhr-Kicker ein wenig zu stabilisieren. Nach dem glücklichen Aufstieg 1996 landen die Zebras dreimal hintereinander in den Top 10 der Bundesliga, ein Jahr später muss man sich im dritten DFB-Pokalfinale gegen Bayern München geschlagen geben. 1999/2000 ist der Höhenflug jedoch wieder vorbei: Der MSV ist wieder zweitklassig. Weder Ex-Torschützenkönig Ailton, noch die Weltmeister Pierre Littbarski, Jürgen Kohler können als Trainer etwas am Achterbahn-Zustand der „Zebras“ ändern, auch wenn pünktlich zum hundertsten Geburtstag der finanzstarke Walter Hellmich die Club-Führung übernimmt und Duisburg ein modernes Stadion baut.
Deutscher Vizemeister: 1964
Deutscher Amateurmeister: 1987
DFB-Pokalfinalist: 1966, 1975, 1998
Intertoto-Cup: 1974, 1977, 1978
UEFA-Cup Halbfinalist: 1978/79
Die meisten Spiele: Michael Bella (405), Bernard Dietz (394), Detlef Pirsig (337)
Die meisten Tore: Ronald "Ronnie" Worm (71), Bernard Dietz (70), Rudolf Seliger (65)
Der höchste Heimsieg: 7:0 gegen 1.FC Kaiserslautern (1967/1968)
Der höchste Auswärtssieg: 9:0 gegen Tasmania Berlin (1965/1966)
Die höchste Heim-Niederlage: 1:7 gegen 1.FC Kaiserslautern (1993/1994)
Die höchste Auswärts-Niederlage: 0:7 gegen Hamburger SV (1981/1982)
Deutscher Amateurmeister: 1987
DFB-Pokalfinalist: 1966, 1975, 1998
Intertoto-Cup: 1974, 1977, 1978
UEFA-Cup Halbfinalist: 1978/79
Die meisten Spiele: Michael Bella (405), Bernard Dietz (394), Detlef Pirsig (337)
Die meisten Tore: Ronald "Ronnie" Worm (71), Bernard Dietz (70), Rudolf Seliger (65)
Der höchste Heimsieg: 7:0 gegen 1.FC Kaiserslautern (1967/1968)
Der höchste Auswärtssieg: 9:0 gegen Tasmania Berlin (1965/1966)
Die höchste Heim-Niederlage: 1:7 gegen 1.FC Kaiserslautern (1993/1994)
Die höchste Auswärts-Niederlage: 0:7 gegen Hamburger SV (1981/1982)
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Kevin Wolze
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