RW Oberhausen

Gründungsdatum: 1904

Anschrift: Rechenacker 62, 46049 Oberhausen Germany

Telefon: +49 (0)208 - 97 09 70

Fax: +49 (0)208 - 97 09 79 7

E-Mail: info@rwo-online.de

Offizielle Website: http://www.rwo-online.de

Präsident: Hajo Sommers

Sportdirektor/Manager: Frank Kontny

Stadion: Niederrheinstadion

Geschichte
„Kleeblätter“ im Aufwind
Wie damals typisch im Ruhrgebiet, entsteht die Oberhausener Fußball-Bewegung von Schülerhand. Obwohl man bereits 1902 einen Verein gründet, dauert das organisatorische Hin- und Her bis 1933 an, ehe aus dem Emschertaler SV, dem Oberhausener Spielverein und verschiedenen Fusionen mit Clubs aus Mülheim an der Ruhr der heutige SC Rot-Weiß Oberhausen entsteht. Den Spitznamen „Kleeblätter“ bekommen die Ruhr-Kicker jedoch nicht nur wegen ihres Wappens, auch spielerisch macht ein Quartett um Mitbegründer Ernst Kreuzberg unter dem Namen von sich Reden, denn langsam aber sicher hangelt sich RWO immer weiter aufwärts.
Zu der Zeit des Nationalsozialismus pendelt der Verein mehrmals zwischen Zweitklassigkeit und der höchsten Gauliga Niederrhein, und qualifiziert sich nach einem Bezirksligatitel für die neue erstklassige Oberliga West, in der man sich jedoch erst etablierte, nachdem man Mitte der Fünfziger mehrere Spielzeiten in der zweiten Liga verbrachte. Nach zwei Top 4 Platzierungen hintereinander zu Beginn der Sechsziger macht sich Rot-Weiß berechtigte Hoffnungen, die Qualifikation in die Bundesliga zu erreich, landet letztendlich jedoch eine Etage drunter in der Regionalliga West.
Vier Jahre erstklassige Furore, dann der Absturz
Der Aufstieg in die Bundesliga gelingt dafür 1968/69 und RWO sorgt als Tabellenführer am vierten und fünften Spieltag der kommenden Spielzeit für Furore. Doch dieses Hoch kann der SC nicht halten, deren Trainer Günther Brocker nach Verwicklungen im Bundesliga-Skandal gesperrt wird. Obwohl Oberhausen 1970/71 nur knapp Sechzehnter wird, schnapp sich „Kleeblatt“ Lothar Klobluhn mit 24 Treffern die Torjägerkanone. Nach einem weiteren Klassenerhalt verlässt Rot-Weiß die Bundesliga-Bühne. Obwohl man den Wiederaufstieg nur um Haaresbreite verpasst, geht es ein Jahr später sogar überraschend eine weitere Etage hinunter. 1983 fängt man sich zwar weiter fünf Jahre in der Liga zwei, doch 1988 entzieht DFB RWO die Lizenz und verdonnert den Zwangsabstieg in die Oberliga Nordrhein. Dort geht die Abwärtsspirale weiter: Der Club sinkt in die Verbandsliga und entgeht aufgrund der besseren Tordifferenz 1989/90 nur knapp dem Sturz in die Landesliga.
Neuanfang
Stückchen für Stückchen rappelt sich RWO wieder auf: 1992/93 Oberliga, 1994/1995 Regionalliga, 1997/1998 zweite Liga. Nach dem sicheren Klassenerhalt und dem Durchmarsch bis ins Pokal-Halbfinale, wo die Endstation Bayern München heißt, erleben die Oberhausener zwar ein kleines Hoch, kommen jedoch drei Jahr aus der unteren Tabellenhälfte nicht mehr hinaus. 2003/04 wird man zwar Herbstmeister, verpasst aber dennoch den Aufstieg und stürzt später samt Schulden wieder bis in die Oberliga. 2007/08 rappelt sich Rot-Weiß Oberhausen jedoch ein weiteres Mal auf und kehr in die Zweite Liga zurück.
Trophäenschrank
Bundesliga-Aufstieg: 1969
Aufstieg in die 2. Bundesliga: 1979, 1983, 1998, 2008
DFB-Pokal Halbfinalist 1999

Die meisten Bundesliga-Spiele: Friedhelm Dick (126), Lothar Kobluhn (117), Hermann-Josef Wilbertz (116)
Die meisten Bundesliga-Tore: Lothar Kobluhn (36)
Der höchste Bundesliga-Heimsieg: 8:1 gegen Hamburger SV (1970/71)
Der höchste Bundesliga-Auswärtssiege: 4:0 gegen Eintracht Braunschweig (1969/70)
Die höchste Bundesliga-Heimniederlage: 0:5 gegen FC Bayern München (1972/73)
Die höchste Bundesliga-Auswärtsniederlage: 0:7 gegen FC Bayern München (1971/72)
  
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