Energie Cottbus

Gründungsdatum: 1966

Anschrift: Am Eliaspark 1, 03042 Cottbus Germany

Telefon: +49 (0) 355 - 75 69 50

Fax: +49 (0) 355 - 75 69 514

E-Mail: info@fcenergie.com

Offizielle Website: http://www.fcenergie.de

Präsident: Ulrich Lepsch

Sportdirektor/Manager: Stephan Hildebrandt

Stadion: Stadion der Freundschaft

Geschichte

Junge Energie
Ihren heutigen Namen tragen die Lausitzer erst seit kurz nach der politischen Wende: 1990 entschwand der Zusatz „BSG“ (Betriebs-Sportgemeinschaft) aus der BSG Energie Cottbus – an seine Stelle trat der Zusatz „FC“. Gegründet wurde der noch vergleichsweise junge Verein 1963 als SC Cottbus, ehe drei Jahre später die Umbenennung in BSG Energie Cottbus erfolgte.
Cottbus pendelt zwischen den Ligen
Zu DDR-Zeiten gelang 1973 der Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Oberliga. Die folgende Saison verlief jedoch enttäuschend, keines der dreizehn Heimspiele konnte gewonnen werden, so dass der direkte Abstieg die unmittelbare Folge war. Fortan entwickelte sich Energie zur Fahrstuhlmannschaft par excellence: Dreimal gelang erneut der Sprung ins Oberhaus (1975, 1981 und 1986), dreimal ging es postwendend wieder eine Klasse tiefer. Umso größer war der Jubel 1989, als Cottbus erstmals der Verbleib in der Oberliga glückte.
Ede Geyer bringt Energie in Schwung
Ernüchterung folgte jedoch nach der letzten Saison des DDR-Fußballs 1990/91, die über die zukünftige Ligazugehörigkeit im wiedervereinigten Deutschland entschied und die Cottbus lediglich als Vorletzter abschloss. Somit fand sich der Klub zur Saison 1991/92 zwar erneut in der Oberliga wieder, die diesmal jedoch nur die Drittklassigkeit bedeutete. Doch unter seinem 1994 verpflichteten Coach Eduard „Ede“ Geyer, der gute zehn Jahre im Amt bleiben sollte, startete Cottbus in eine Erfolgsära: 1997 gelang der Aufstieg in die zweite Bundesliga, gefolgt vom neuerlichen Aufstieg 2000, der in Deutschlands höchste Spielklasse führte.
Höhepunkt Pokalfinale 1997
Als gerade erst in die zweite Liga aufgestiegener Amateurverein gelang Energie 1997 das Kunststück, in das Finale des DFB-Pokals einzuziehen. Dort erwies sich allerdings der hohe Favorit VfB Stuttgart als zu stark und behielt mit 2:0 die Oberhand. Inzwischen scheint der Verein seinem alten Ruf einer Fahrstuhlmannschaft wieder treu zu werden: Dem Abstieg 2003 folgte der Wiederaufstieg 2006, ehe es 2009 über die gegen den 1. FC Nürnberg verlorenen Relegationsspiele (0:3 und 0:2) wieder eine Klasse tiefer ging. Unter "Pele" Wollitz veränderte sich die Ausrichtung des Vereins: Mit vielen jungen Spielern aus den eigenen Reihen schuf man einen homogenen Kader, der in der Saison 2009/10 den Klassenerhalt schaffte.

Trophäenschrank

Bundesliga-Aufstieg: 2000, 2006
Aufstieg in die zweite Bundesliga: 1997
DFB-Pokalfinalist: 1997
Bundesliga-Zugehörigkeit: 2000-2003, 2006-2009

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