SC Freiburg

Gründungsdatum: 1904

Anschrift: Schwarzwaldstraße 193, 79117 Freiburg Germany

Telefon: +49 (0)761 - 385510

Fax: +49 (0) 761 - 3855150

E-Mail: info@scfreiburg.de

Offizielle Website: http://www.scfreiburg.com

Präsident: Fritz Keller

Sportdirektor/Manager: Dirk Dufner

Stadion: Badenova-Stadion

Geschichte
Die Anfänge
Die Geschichte des SC Freiburg beginnt schon im Jahr 1904 – wenn auch unter einem anderen Namen. Der Klub entstand aus zwei Vereinen, dem Freiburger FV 04 und dem FC Schwalbe Freiburg. Im Jahr 1912 stand dann erstmals eine Mannschaft unter dem Namen SC Freiburg auf dem Spielfeld. Es folgten einige weitere Zusammenschlüsse mit anderen örtlichen Vereinen und ebenso viele Trennungen. Nachdem die Fußballer einige Zeit zusammen mit den Turnern in der Freiburger Turnerschaft 1844 aktiv gewesen waren, wurde dieser 1949 in VfL Freiburg umbenannt und drei Jahre später traten die Fußballer endgültig aus diesem Verein aus und spielten selbstständig unter dem Namen SC Freiburg.
Sportlich im Schatten
In der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg war der SC Freiburg nur die Nummer zwei in Freiburg hinter dem Freiburger FC. Der SC spielte in den 30er-Jahren nur auf Bezirksebene und verpasste in der Aufstiegsrunde vier Mal den Sprung in die „Gauliga“. Nach 1945 spielte der SCF fünf Spielzeiten lang in der höchsten regionalen Spielklasse, der Oberliga Südwest-Süd. Danach folgte eine sehr lange Zeit in der dritten Liga, der damaligen Amateurliga Südbaden, in der die Freiburger von 1950 bis 1978 spielten. Zwei Chancen zum Aufstieg in die Regionalliga Süd verpasste der Verein in den Jahren 1965 und 1968.
Das Überholmanöver
Während der Freiburger FC als großer Bruder sogar 1969 nur ganz knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasste, musste sich der SC Freiburg mit seiner Rolle im Hintergrund zufrieden geben. Das änderte sich allerdings 1978 durch den Aufstieg des SCF in die 2. Bundesliga, wo er auch auf den Stadtrivalen FFC traf. In den gemeinsamen Jahren im „Fußball-Unterhaus“ schnitt der SC besser ab als der Freiburger FC, der 1982 abstieg und damit seine Talfahrt begann. Der SC entwickelte sich in der zweiten Liga zum Urgestein, bei dem unter anderem Bundestrainer Jogi Löw auf Torejagd ging.
Die Ära Volker Finke
Im Jahr 1991 begann ein ganz neuer Abschnitt beim SC Freiburg, denn der Verein verpflichtete den relativ unbekannten Volker Finke als neuen Trainer. Der Pädagoge hatte zuvor den kleinen TSV Havelse bis in die Zweite Liga geführt und kam vom 1. SC Norderstedt in den Breisgau. Unter Finke mauserte sich der durchschnittliche Zweitligaverein zu einem Spitzenklub der Klasse – und 1993 war es dann endlich soweit: Der SC Freiburg stieg in die Bundesliga auf. Im ersten Jahr gelang der Klassenerhalt nur mit viel Glück und dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem 1. FC Nürnberg, doch schon im zweiten Jahr gab der SCF richtig Gas. Der Klub erreichte einen sensationellen dritten Tabellenplatz und zog in den UEFA-Cup ein. Nach dem Weggang des überragenden Spielmachers Rodolfo Esteban Cardoso konnte der SCF nicht mehr an diese erfolgreiche Saison anknüpfen, und es folgte nach einem elften Platz in der Saison 1995/96 der Abstieg nur ein Jahr später.
Auf Finke folgt Dutt
Trotz des Abstiegs hielt der Verein weiter an Trainer Volker Finke fest, und der bedankte sich mit dem sofortigen Wiederaufstieg. Vier Jahre lang hielt sich der SCF danach in der Bundesliga und erreichte in der Saison 2000/01 erneut die Qualifikation für den UEFA-Cup, in dem man gegen den späteren Sieger Feyenoord Rotterdam ausschied. Nach zwei Abstiegen 2003 und 2005 mit einem zwischenzeitlichen Wiederaufstieg 2004 endete im Jahr 2007 die Ära Finke nach 16 erfolgreichen Jahren. Unter den Freiburger Anhängern gab es viele Diskussionen, ob der gewollte Weggang des Übungsleiters der richtige Schritt von Seiten des Vereins ist. Nachfolger wurde Robin Dutt, der zuvor die Stuttgarter Kickers betreut hatte. Er holte 2009 in seiner zweiten Saison den Meistertitel in der zweiten Liga und schaffte damit erneut den Aufstieg in die Bundesliga.
Großer Erfolg Klassenerhalt
Dort starteten die Freiburger mit einigen Schwierigkeiten, standen aber nach fünf Siegen und drei Unentschieden nach der Hinrunde immerhin auf Platz 13. Nach einer weiteren Krise im Frühjahr 2010 hielt der Klub, trotz heftigen Gegenwindes, an Trainer Robin Dutt fest, der seine Arbeit unbeirrt fortsetzte. Am Ende wurden er und der Klub mit dem Klassenerhalt belohnt. Dutt holte das Optimum aus der Mannschaft heraus und wird dies auch in der Saison 2010/11 wieder tun. Das Ziel ist dabei klar: der erneute Klassenerhalt.
Trophäenschrank
Bundesliga
Bundesliga-Zugehörigkeit: 1993-1997, 1998-2002, 2003-2005, seit 2009
Europa League

UEFA-Cup-Teilnahme: 1995 (1. Runde), 2001 (3. Runde)
Die meisten Spiele:

Andreas Zeyer (236), Richard Golz (180), Boubacar Diarra (153)
Die meisten Tore:
Alexander Iashvili (29), Rodolfo Esteban Cardoso (28), Adel Sellimi (27), Andreas Zeyer (27)
Der höchste Heimsieg:

5:0 gegen den VfL Bochum (2000/01) und 5:0 gegen Hansa Rostock (1999/00)
Der höchste Auswärtssieg:
4:0 bei Hertha BSC (2009/10), 4:0 beim VfB Stuttgart (1993/94)
Die höchste Heimniederlage:
0:6 gegen Werder Bremen (2009/10 und 2004/05) und 0:6 gegen Bayern München (2003/04)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:5 bei Mainz 05 (2004/05), 0:5 beim Hamburger SV (2000/01), 1:6 bei Bayern München (1999/00)
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