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Bayer 04 Leverkusen

Gründungsdatum: 1904

Anschrift: Bismarckstraße 122-124, 51373 Leverkusen Germany

Telefon: +49 (0) 214 866 00

Fax: +49 (0) 214 627 09

E-Mail: info@bayer04.de

Offizielle Website: http://www.bayer04.de/

Präsident: Wolfgang Holzhäuser

Sportdirektor/Manager: Rudi Völler

Stadion: BayArena

Geschichte
Die Gründerjahre
Am Anfang stand ein Brief von Wilhelm Hausschild, der von 170 Mitarbeitern des BAyer Werkes unterschrieben wurde. Im Februar 1903 forderten sie damit die Gründung eines Turn- und Spielvereins. Am 1. Juli 1904 entstand so der erste deutsche Werkssportverein unter dem Namen TuS 04. Im August 1907 lief die Mannschaft der Fußball-Abteilung erstmals zu einem Spiel auf, gegen den Ballspielverein Manfort.
Unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg fand die Mannschaft wieder zusammen, bestand aber fortan auf eine Trennung der Abteilungen Turnen und Sport. So spielte die Mannschaft unter dem Namen Fußballverein 04 Leverkusen mit rund 150 Mitgliedern weiter. Später folgte zusammen mit den Leichtathleten, Handballern, Faustballern und Boxern die Gründung des Gesamtvereins Sportvereinigung Bayer 04 Leverkusen.
Aufstieg und Stagnation
Nach dem 2. Weltkrieg entschied sich die Mitgliederversammlung 1949 für die Einführung des bezahlten Fußballs und spielte ab dem Jahr 1951 in der Oberliga West, der damals höchsten deutschen Spielklasse. Allerdings stieg man Ende der 50er Jahre überraschend in die 2. Liga ab, doch man nutzte die schwere Stunde zum Zukunftsdenken: 1958 wurde mit dem Ulrich-Haberland-Stadion die neue Spielstätte eingeweiht.
Aber auch im nächsten Jahrzehnt sollte der Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit nicht gelingen. Der Start der neugegründeten Bundesliga fand 1963 ohne die Werkself statt. Bayer fand seinen Platz in der Regionalliga und war 1968 dann endlich ganz knapp vor dem Aufstieg, verlor jedoch in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga in zwei Spielen gegen die Kickers aus Offenbach.
Endlich Bundesliga
Nachdem Bayer zwischenzeitlich in die Amateur-Verbandsliga abgestiegen war, schaffte der Verein 1975 den Sprung in die 2. Bundesliga. Es sollte weitere vier Jahre dauern, bis zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte der Einzug in die 1. Bundesliga stand: Am 12. Mai 1979 sicherte sich Bayer 04 unter Trainer Willibert Kremer durch ein 3:3 gegen den FC Bayer 04 Uerdingen den direkten Aufstieg. Das erste Bundesliga-Spiel in der Saison 1979/80 ging gegen den FC Bayern München mit 1:3 verloren, das erste Tor für Bayer erzielte Dietmar Demuth per Strafstoß. Seine erste Saison in der Bundesliga beendete Bayer auf einem guten zwölften Platz.
Die ersten Titel
Seitdem ging es sportlich weiter aufwärts für die Werkself. 1986 erreichte Bayer erstmals einen europäischen Wettbewerb, den UEFA Cup. Zwei Jahre später sorgte die Mannschaft unter Trainer Erich Ribbeck für einen Paukenschlag: Im Finale des UEFA-Cup-Endspiels am 18. Mai 1988 drehte Bayer im Rückspiel noch ein 0:3 gegen Espanyol Barcelona und holte sich im Elfmeterschießen die Trophäe. In den 90ern sollten auch die Erfolge auf nationaler Ebene folgen: Am 12. Juni 1993 gewann Bayer mit einem 1:0 gegen die Amateure von Hertha BSC Berlin zum ersten Mal den DFB-Pokal. Der entscheidende Torschütze war  Bayer-Legende Ulf Kirsten.
Die Bay-Arena: Traditionell ausverkauft
Die Saison 1995/96 wurde jedoch unfreiwillig dramatisch, da erst am letzten Spieltag durch ein 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern der Klassenerhalt geschafft wurde. Trainer Christoph Daum riss jedoch das Ruder in den kommenden Jahren herum und führte die Mannschaft in der folgenden Saison zur Vizemeisterschaft. Auch das in die Jahre gekommene Ulrich-Haberland-Stadion erfuhr eine Frischzellenkur und wurde auf 22.500 Zuschauer um- und ausgebaut - die BayArena war geboren! 1998 wurde aus dem Sportverein die Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH unter den Geschäftsführern Wolfgang Holzhäuser und Reiner Calmund.
Der ewige Zweite
Im neuen Jahrtausend bildete sich das Image des ewigen Zweitens: Das vielleicht tragischste Saisonfinale 1999/00 endete trotz drei Punkten Vorsprungs mit der Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching und der erneuten Vizemeisterschaft hinter dem FC Bayern München. Auch in der Saison 2001/02 velor die Werkself am letzten Spieltag die Meisterschaft und wurde nur Zweiter. Im selben Jahr verlor man auch das DFB-Pokalfinale gegen den FC Schalke 04 und das Finale der Champions League gegen Real Madrid mit 1:2. Umso überraschender war die dramatische nächste Saison, als Bayer erst am 34. Spieltag den Abstieg verhinderte. Besser wurde es 2004, als der Verein wieder unter die besten Drei der Liga stieß.
Rudi Völler und Jupp Heynckes übernehmen
Zu Beginn des Jahres 2005 kehrte mit Rudi Völler ein altverdienter Spieler auf die Position des Sportdirektors zu Bayer zurück. Der ehemalige Torjäger hatte zuvor die deutsche Nationalmannschaft trainiert. Regelmäßig qualifizierte sich Bayer für den europäischen Wettbewerb, doch der große Wurf wollte nicht gelingen. Am Ende der Saison 2007/08 beerbte Bruno Labbadia den in Ungnade gefallenen Trainer Michael Skibbe. In der darauffolgenden Spielzeit spielte Bayer spielerisch tollen Fußball und schrammte knapp an der Herbstmeisterschaft vorbei, nach einem unvergleichbaren Absturz in der zweiten Saisonhälfte und dem am Ende neunten Platz musste Labbadia gehen - es folgte Jupp Heynckes. Die Trainer-Legende formte aus vielen jungen Spielern und den erfahrenen Akteuren eine spielstarke Mannschaft und führte die Mannschaft in der Saison 2009/10 auf den vierten Platz.
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