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Hamburger SV
Gründungsdatum: 1887
Anschrift: Sylvesterallee 7, 22525 Hamburg Germany
Telefon: +49 (0) 40 - 4155 01
Fax: +49 (0) 40 - 4155 10 60
E-Mail: info@hsv.de
Offizielle Website: http://www.hsv.de
Präsident: Bernd Hoffmann
Sportdirektor/Manager: Frank Arnesen
Stadion: Imtech Arena
Geschichte
Der Bundesliga-Dino kommt aus dem Norden: Der Hamburger SV hat als einziger Verein an jeder Saison in der Bundesliga teilgenommen. Dabei hat der Klub nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch auf dem internationalen Parkett für Aufsehen gesorgt. Sechsmal wurde der HSV schon Deutscher Meister, dreimal DFB-Pokalsieger und zweimal DFB-Ligapokalsieger. Hinzu kommen der Europapokal der Pokalsieger und der Europapokal der Landesmeister.
Die Anfangsjahre vom Hamburger SV
Der 29. September 1887 war das Gründungsdatum vom Hamburger SV. Inoffiziell wird jedoch der 2. Juni 1919 als Gründung genannt, denn dort kam es zum Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC 1888 und FC Falke 1906. Die erste deutsche Meisterschaft und somit der erste große Erfolg sollten im Jahr 1922 folgen. Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft trafen die Rothosen auf den 1. FC Nürnberg. Im zweiten Spiel wurde die Partie abgebrochen, da die Nürnberger durch zwei Platzverweise und zwei Verletzungen dezimiert waren. Der DFB erklärte den Hamburger SV zum Deutschen Meister, doch der HSV verzichtete auf diesen Titel – Im Jahr 1922 gab es somit keinen offiziellen Titelträger. Erst ein Jahr später sollte der Hamburger SV zum offiziellen Titelträger werden, erneut kam es im Endspiel zu dem Duell gegen den 1. FC Nürnberg. Die folgenden Jahre waren ohne Titel an der Elbe, erst das Endspiel im Jahr 1928 konnte nach einem 5:2-Sieg gegen Hertha BSC Berlin wieder zum Jubeln genutzt werden.
Die Bundesliga-Glocken läuten
1963 war dann das Gründungsjahr der Fußball-Bundesliga. Der Hamburger SV war von Beginn an dabei, konnte sich jedoch zu Beginn über keinen Meistertitel freuen. Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre waren die wohl erfolgreichsten Jahre des Klubs.
Der größte Abschnitt der Historie
Die Erfolgstrainer Branko Zebec und Ernst Happel brachten neben dem nationalen Ansehen auch internationalen Erfolg in die Hansestadt. Zwischen den Jahren 1978 bis 1984 konnte sich der HSV gleich dreimal die Deutsche Meisterschaft sichern und wurde sonst der gefeierte Vizemeister. Einen historischen Bundesliga-Rekord gab es zwischen dem 16. Januar 1982 und dem 29. Januar 1983: In 36 Spielen blieben die Hamburger hintereinander ungeschlagen! Zwei DFB-Pokalsiege kamen in dem erfolgreichsten Klubabschnitt noch hinzu: 1976 und 1987.
Trainer Kuno Klötzer sorgte 1977 sogar für den ganz großen Wurf: Im Endspiel um den Europapokal der Pokalsieger setzte sich der Hamburger SV mit 2:0 gegen den RSC Anderlecht durch. 1983 folgte unter Trainer Ernst Happel auch noch der Gewinn im Europapokal der Landesmeister: Ein 1:0-Erfolg über Juventus Turin ließ eine ganze Stadt und eine ganze Nation jubeln.
Hinzu kamen allerdings auch traurige Momente, wie beispielsweise die 0:1-Niederlage im Europapokals der Landesmeister 1980 gegen Nottingham Forest, sowie die 0:1- und 0:3-Niederlage im UEFA-Pokal 1982 gegen IFK Göteborg. Auch die Niederlage im Weltpokal 1983 gegen Gremio Porto Alegre und die Niederlage im selben Jahr im Europäischen Supercup zählen zu den tränenreichen Abschnitten des Klubs.
Und was kam danach?
Nach den großen Jahren der Klubhistorie folgte der freie Fall ins Mittelmaß der Liga. Die internationalen Plätze verpasste der Hamburger SV meist immer und das Mitreden um die Deutsche Meisterschaft war längst kein Thema mehr an der Elbe. Zu Beginn der 90er Jahre kamen zudem noch finanzielle Probleme hinzu, erst einige Spielverkäufe retteten den Spielbetrieb der Hanseaten.
2000: Millennium und HSV-Neuanfang
In der Saison 1999/2000 kam ein Hauch von Erfolgen zurück zum Hamburger SV. Nach dem dritten Tabellenplatz der Abschlusstabelle befand sich der HSV endlich wieder auf europäischen Boden. Die erstmalige Qualifikation für die Champions League brachte dem Verein am 13. September 2000 ein Jahrhundertspiel: Im Spiel gegen den italienischen Spitzenklub Juventus Turin erkämpften sich die Hamburger am Ende ein spektakuläres 4:4-Unentschieden. Nach 16 Jahren folgte im Juli 2003 endlich auch wieder ein Titel: Der DFB-Ligapokal wurde im Endspiel gegen Borussia Dortmund gewonnen.
2009: Die beste Saison seit 26 Jahren
Der Hamburger SV war seit Beginn des Jahres 2000 auf dem besten Weg zurück nach oben. Die beste Saison seit 26 Jahre folgte in der Spielzeit 2008/09. Unter dem niederländischen Trainer Martin Jol kämpfte der Hamburger SV lange Zeit sogar um den Meistertitel mit und erreichte am Ende sogar zwei Halbfinalteilnahmen: Im UEFA-Cup und DFB-Pokal mussten sich die Hamburger allerdings ausgerechnet gegen den großen Nordrivalen aus Bremen von sämtlichen Titelträumen verabschieden. Am Ende der Saison erreichte der HSV dann noch mit viel Glück die Qualifikation zur neuen Europa League, damit spielten die Rothosen auch in der Saison 2009/10 wieder international…
Kein internationaler Platz
Das Kalenderjahr 2010 wurde für die Hanseaten zu keiner großen Erfolgsstory. Nach einem guten Bundesliga-Start im Sommer 2009 kam es nach der Winterpause zum Absturz. Die Meisterträume mussten erneut begraben werden, im DFB-Pokal folgte das schnell Aus und in der neugegründeten Europa League verpasste man den Einzug in das Endspiel im eigenen Stadion. Am Ende der Saison 2009/10 erreicht der Klub noch nicht einmal einen internationalen Startplatz.
Der Bundesliga-Dino kommt aus dem Norden: Der Hamburger SV hat als einziger Verein an jeder Saison in der Bundesliga teilgenommen. Dabei hat der Klub nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch auf dem internationalen Parkett für Aufsehen gesorgt. Sechsmal wurde der HSV schon Deutscher Meister, dreimal DFB-Pokalsieger und zweimal DFB-Ligapokalsieger. Hinzu kommen der Europapokal der Pokalsieger und der Europapokal der Landesmeister.
Die Anfangsjahre vom Hamburger SV
Der 29. September 1887 war das Gründungsdatum vom Hamburger SV. Inoffiziell wird jedoch der 2. Juni 1919 als Gründung genannt, denn dort kam es zum Zusammenschluss der drei Vereine SC Germania von 1887, Hamburger FC 1888 und FC Falke 1906. Die erste deutsche Meisterschaft und somit der erste große Erfolg sollten im Jahr 1922 folgen. Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft trafen die Rothosen auf den 1. FC Nürnberg. Im zweiten Spiel wurde die Partie abgebrochen, da die Nürnberger durch zwei Platzverweise und zwei Verletzungen dezimiert waren. Der DFB erklärte den Hamburger SV zum Deutschen Meister, doch der HSV verzichtete auf diesen Titel – Im Jahr 1922 gab es somit keinen offiziellen Titelträger. Erst ein Jahr später sollte der Hamburger SV zum offiziellen Titelträger werden, erneut kam es im Endspiel zu dem Duell gegen den 1. FC Nürnberg. Die folgenden Jahre waren ohne Titel an der Elbe, erst das Endspiel im Jahr 1928 konnte nach einem 5:2-Sieg gegen Hertha BSC Berlin wieder zum Jubeln genutzt werden.
Die Bundesliga-Glocken läuten
1963 war dann das Gründungsjahr der Fußball-Bundesliga. Der Hamburger SV war von Beginn an dabei, konnte sich jedoch zu Beginn über keinen Meistertitel freuen. Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre waren die wohl erfolgreichsten Jahre des Klubs.
Der größte Abschnitt der Historie
Die Erfolgstrainer Branko Zebec und Ernst Happel brachten neben dem nationalen Ansehen auch internationalen Erfolg in die Hansestadt. Zwischen den Jahren 1978 bis 1984 konnte sich der HSV gleich dreimal die Deutsche Meisterschaft sichern und wurde sonst der gefeierte Vizemeister. Einen historischen Bundesliga-Rekord gab es zwischen dem 16. Januar 1982 und dem 29. Januar 1983: In 36 Spielen blieben die Hamburger hintereinander ungeschlagen! Zwei DFB-Pokalsiege kamen in dem erfolgreichsten Klubabschnitt noch hinzu: 1976 und 1987.Trainer Kuno Klötzer sorgte 1977 sogar für den ganz großen Wurf: Im Endspiel um den Europapokal der Pokalsieger setzte sich der Hamburger SV mit 2:0 gegen den RSC Anderlecht durch. 1983 folgte unter Trainer Ernst Happel auch noch der Gewinn im Europapokal der Landesmeister: Ein 1:0-Erfolg über Juventus Turin ließ eine ganze Stadt und eine ganze Nation jubeln.
Hinzu kamen allerdings auch traurige Momente, wie beispielsweise die 0:1-Niederlage im Europapokals der Landesmeister 1980 gegen Nottingham Forest, sowie die 0:1- und 0:3-Niederlage im UEFA-Pokal 1982 gegen IFK Göteborg. Auch die Niederlage im Weltpokal 1983 gegen Gremio Porto Alegre und die Niederlage im selben Jahr im Europäischen Supercup zählen zu den tränenreichen Abschnitten des Klubs.
Und was kam danach?Nach den großen Jahren der Klubhistorie folgte der freie Fall ins Mittelmaß der Liga. Die internationalen Plätze verpasste der Hamburger SV meist immer und das Mitreden um die Deutsche Meisterschaft war längst kein Thema mehr an der Elbe. Zu Beginn der 90er Jahre kamen zudem noch finanzielle Probleme hinzu, erst einige Spielverkäufe retteten den Spielbetrieb der Hanseaten.
2000: Millennium und HSV-Neuanfang
In der Saison 1999/2000 kam ein Hauch von Erfolgen zurück zum Hamburger SV. Nach dem dritten Tabellenplatz der Abschlusstabelle befand sich der HSV endlich wieder auf europäischen Boden. Die erstmalige Qualifikation für die Champions League brachte dem Verein am 13. September 2000 ein Jahrhundertspiel: Im Spiel gegen den italienischen Spitzenklub Juventus Turin erkämpften sich die Hamburger am Ende ein spektakuläres 4:4-Unentschieden. Nach 16 Jahren folgte im Juli 2003 endlich auch wieder ein Titel: Der DFB-Ligapokal wurde im Endspiel gegen Borussia Dortmund gewonnen.
2009: Die beste Saison seit 26 Jahren
Der Hamburger SV war seit Beginn des Jahres 2000 auf dem besten Weg zurück nach oben. Die beste Saison seit 26 Jahre folgte in der Spielzeit 2008/09. Unter dem niederländischen Trainer Martin Jol kämpfte der Hamburger SV lange Zeit sogar um den Meistertitel mit und erreichte am Ende sogar zwei Halbfinalteilnahmen: Im UEFA-Cup und DFB-Pokal mussten sich die Hamburger allerdings ausgerechnet gegen den großen Nordrivalen aus Bremen von sämtlichen Titelträumen verabschieden. Am Ende der Saison erreichte der HSV dann noch mit viel Glück die Qualifikation zur neuen Europa League, damit spielten die Rothosen auch in der Saison 2009/10 wieder international…
Kein internationaler PlatzDas Kalenderjahr 2010 wurde für die Hanseaten zu keiner großen Erfolgsstory. Nach einem guten Bundesliga-Start im Sommer 2009 kam es nach der Winterpause zum Absturz. Die Meisterträume mussten erneut begraben werden, im DFB-Pokal folgte das schnell Aus und in der neugegründeten Europa League verpasste man den Einzug in das Endspiel im eigenen Stadion. Am Ende der Saison 2009/10 erreicht der Klub noch nicht einmal einen internationalen Startplatz.
Deutscher Meister:
1922 (verzichtet), 1923, 1928, 1960, 1979, 1982, 1983
Deutscher Pokalsieger:
1963, 1976, 1987
Ligapokal-Sieger: 1973, 2003
Europapokalsieger der Pokalsieger: 1977
Europapokalsieger der Landesmeister: 1983
UI-Cup-Sieger: 2005, 2007
Bundesligazugehoerigkeit: 1963 - ????
Die meisten Spiele:
Manfred Kaltz (581), Thomas von Heesen (368), Ditmar Jakobs (323)
Die meisten Tore:
Uwe Seeler (137), Thomas von Heesen (99), Horst Hrubesch (96)
Der höchste Heimsieg:
8:0 gegen den Karlsruher SC (1965/66)
Der höchste Auswärtssieg:
6:0 gegen Fortuna Düsseldorf (1982/83)
Die höchste Heimniederlage:
0:5 gegen Bayern München (1973/74)
Die höchste Auswärtsniederlage:
2:9 gegen 1860 München (1963/64)
1922 (verzichtet), 1923, 1928, 1960, 1979, 1982, 1983Deutscher Pokalsieger:
1963, 1976, 1987Ligapokal-Sieger: 1973, 2003
Europapokalsieger der Pokalsieger: 1977
Europapokalsieger der Landesmeister: 1983
UI-Cup-Sieger: 2005, 2007
Bundesligazugehoerigkeit: 1963 - ????
Die meisten Spiele:
Manfred Kaltz (581), Thomas von Heesen (368), Ditmar Jakobs (323)
Die meisten Tore:
Uwe Seeler (137), Thomas von Heesen (99), Horst Hrubesch (96)
Der höchste Heimsieg:
8:0 gegen den Karlsruher SC (1965/66)
Der höchste Auswärtssieg:
6:0 gegen Fortuna Düsseldorf (1982/83)
Die höchste Heimniederlage:
0:5 gegen Bayern München (1973/74)
Die höchste Auswärtsniederlage:
2:9 gegen 1860 München (1963/64)
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Angriff HSV |
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Heung-Min Son
Angriff HSV |
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Paolo Guerrero
Angriff HSV |
5 | 0 |
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Marcell Jansen
Mittelfeld HSV |
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Heiko Westermann
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