VfL Bochum

Gründungsdatum: 1848

Anschrift: Castroper Straße 145, 44791 Bochum Germany

Telefon: +49 (0) 234 95 18 48

Fax: +49 (0) 234 95 18 95

E-Mail: info@vfl-bochum.de

Offizielle Website: http://www.vfl-bochum.de

Präsident: Werner Altegoer

Sportdirektor/Manager: Jens Todt

Stadion: rewirpowerSTADION

Geschichte

Die Gründerjahre

Im Jahre 1848 finden sich die Wurzeln des heutigen Klubs: Der Bochumer Turnverein wird ausgerufen (und 1860 nach 9-jähriger Auflösung wieder neugegründet). 1906 gründet sich der zweite Bochumer Sportklub, Germania 06 (zunächst Fußballklub 06). Zwei Jahre später, 1908, kam der dritte Verein empor: Die TuS Bochum. Den Nationalsozialisten war es geschuldet, dass im Rahmen derer Maßnahme, in vielen Städten die konkurrierenden Vereine zu nur einem großen Verein zusammenzulegen, am 15. April 1938 der VfL Bochum 1848 entstand: Der Turnverein 1848, TuS 08 und Germania 1906 bildeten die Fusionsvereine, aus denen der neue Klub entstand. Bis zum zweiten Weltkrieg im Jahre 1945 hielt sich der Vf L in der Gauliga und war sportlich erfolgreich. 1943 legte der VfL mit Preußen 07 Bochum den Spielbetrieb zusammen zu einer Kriegsspielgemeinschaft (KSG), die aber in der Saison 1044/45 nur zwei Partien bestritt.

Vor der Bundesliga

Auch nach dem Krieg blieb der VfL in seiner damaligen Form bestehen, war aber sportlich weit weniger erfolgreich als noch zuvor. Erst 1953 gelang der Aufstieg in die oberste Liga, der Oberliga West, doch dort hatte er einen schweren Stand und stieg 1955 und 1961 als Letzter ab. Vier Jahre nach dem zweiten Abstieg, Bochum war inzwischen in die drittklassige Amateurliga Westfalen abgerutscht, stieg man 1965 erst nach Losentscheid zu Ungunsten der SpVgg Erkenschwick in die Regionalliga West auf.

Erste Aufmerksamkeit

Zur Gründung der Bundesliga spielte Bochum in der Regionalliga ganz vorne mit und gehörte zur Spitzengruppe. Erstmals bekam der Verein bundesweite Aufmerksamkeit, als der VfL 1968 im Finale des DFB-Pokals stand. Gegen den 1. FC Köln war allerdings kein Kraut gewachsen und Bochum verlor 1:4. 1971 gelang dann das Langersehnte: Unter Coach Hermann Eppenhoff stieg der VfL nach sieben Siegen aus acht Partien in der Aufstiegsrunde in die Bundesliga auf.

Die Unabsteigbaren

In der ersten Bundesligasaison 1971/72 gelang dem VfL mit dem neunten Platz ein sehr achtbares Ergebnis, doch in den folgenden Jahren sollte es schon fast das höchste der Gefühle darstellen, denn Bochum kam lange Zeit nicht über den achten Platz hinaus (1978/79) und wurde beinahe das personifizierte Mittelmaß. Da Bochum bis 1993 den Abstieg jedes Mal verhindern konnte, bekamen sie den Titel der „Unabsteigbaren“. Wirtschaftlich war der Klub eher unterdurchschnittlich aufgestellt, sodass immer wieder nach dem Verkauf der Leistungsträger der Kader neu aufgebaut werden musste. 1993 war es dann dennoch um die „graue Maus“ geschehen: Wegen einem Punkt weniger als Dynamo Dresden stieg Bochum erstmals nach 22 Jahren in die zweite Bundesliga ab.

Zwischen UEFA-Cup und 2. Liga

In der Folgezeit entwickelte sich Bochum zur Fahrstuhlmannschaft und stieg 1995, 1999, 2001 und 2005 weitere Male ab, allerdings mit der Leistung des sofortigen Wiederaufstiegs. Highlights in der jüngsten Geschichte waren vor allem die Qualifikationsplätze für den UEFA-Cup 1997 und 2004: Unter Klaus Toppmöller erreichte der Klub in der Saison 1996/97 gar das Achtelfinale und schied erst dann gegen Ajax Amsterdam aus, 2004, mit Platz fünf die beste Saison der Vereinsgeschichte, qualifizierte man sich erneut unter Peter Neururer für den Cup. Doch schon ein Jahr später endete der Höhenflug jäh und der Verein stieg erneut ab. Seit der Saison 2006/07 ist Bochum unter dem Trainer Marcel Koller wieder Mitglied der Bundesliga und hält sich seitdem in der höchsten Deutschen Spielklasse.

Trophäenschrank

Finalteilnahmen DFB-Pokal: 1968, 1988

Meister 2. Bundesliga: 1994, 1996, 2006

UEFA-Cup-Teilnahmen: 1997, 2005

Bundesliga-Zugehörigkeit: 1971 - 1993, 1994 - 1995, 1996 – 1999, 2000 – 2001, 2002 – 2005, seit 2006

 

Die meisten Spiele:

Michael Lameck (518), Lothar Woelk (385), Walter Oswald (353)

Die meisten Tore:

Jochen Abel (60), Hans Walitza (53), Uwe Wegmann (52)

Der höchste Heimsieg:

6:0 gegen den FC St. Pauli (1996/97), 1. FC Nürnberg (1982/83)

Der höchste Auswärtssieg:

6:0 gegen den FC Schalke 04 (1980/81)

Die höchste Heimniederlage:

0:6 gegen Werder Bremen (06/07)

Die höchste Auswärtsniederlage:

1:7 gegen Borussia Mönchengladbach (1994/95)

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