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Hertha BSC
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Gründungsdatum: 1892
Anschrift: Hanns-Braun Strasse, Friesenhaus 2, 14053 Berlin Germany
Telefon: +49 (0) 30 300 9280
Fax: +49 (0) 30 300 928 99
E-Mail: info@herthabsc.de
Offizielle Website: http://www.herthabsc.de
Präsident: Werner Gegenbauer
Sportdirektor/Manager: Michael Preetz
Stadion: Olympiastadion Berlin
Geschichte
Hertha wird 117
2009 wird Hertha BSC Berlin schon 117 Jahre alt, der Klub hat eine große Tradition und in dieser langen Zeit schon viel erlebt. Am 25. Juli 1892 gründeten die Brüder Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz den Verein BFC Hertha 92. Über den Vereinsnamen wird viel spekuliert, der Name soll aber einer Dampferfahrt entspringen, die Fritz Lindner auf einem Schiff selbigen Namens mit seinem Vater unternommen hatte. Auf dem Schornstein dieser "Hertha" prangten die Reedereifarben, weiß mit blauen Streifen, die bis heute die Vereinsfarben von Hertha BSC sind. Ein Mythos sagen einige, denn die Vereinsfarben waren für kurze Zeit sogar blau, weiß und gelb, die gelbe Farbe entfiel jedoch bald nach Vereinsgründung.

Hertha zieht zur Plumpe
Hertha siedelte 1904 zum Gesundbrunnen, nach Berliner Mundart die "Plumpe" genannt, in den Stadtteil Wedding um. Die Pacht von 50 Pfennig pro Monat für den umzäunten Platz entrichtet Hertha an Gastwirt Joseph Schebera. Hier gewann Hertha 92 im Jahr 1906 die erste Berliner Meisterschaft. In der folgenden Endrunde um die deutsche Meisterschaft scheiterte Hertha dann allerdings im Halbfinale am späteren deutschen Meister VfB Leipzig. 1923 schloss man sich mit dem Berliner Sport-Club zusammen - der Verein heißt fortan Hertha BSC Berlin.
Hanne Sobek und zwei Meistertitel
Mitte der 1920er Jahre beginnt dann Herthas beste Zeit der Vereinsgeschichte. Mit Hanne Sobek, Berlins wohl populärstem Fußballer aller Zeiten, erreicht Hertha BSC von 1926 bis 1931 sechsmal das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Nach vier Finalniederlagen gelingen den Herthanern zwei Titelgewinne in Folge (1930, 1931). Die einzigen bis heute. Nach der Machtergreifung durch die NSDAP wurde Hans Pfeiffer neuer Präsident, der Verein gleichgeschaltet. Anfang Mai 1945 wird das altehrwürdige Stadion an der "Plumpe" zerstört. Nach der Kapitulation wird Hertha wie viele andere Vereine in Deutschland auch vorübergehend aufgelöst. 1958/59 wird eine Fusion mit Tebe Berlin in Erwägung gezogen. Diese Idee wird jedoch von den Hertha-Mitgliedern mit 263:3 Stimmen klar abgeschmettert.

Skandal in der Bundesliga
Als Berliner Meister sichert sich Hertha 1963 die Teilnahme an der neu gegründeten Bundesliga. Die Spiele werden nun im Olympiastadion ausgetragen, das alte Stadion genügte nicht den Ansprüchen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die erste Bundesliga-Saison beendeten die Berliner auf dem drittletzten Platz. Auch im Folgejahr konnte sich die Hertha mit dem gleichen Rang vor dem sportlichen Abstieg retten, aber aufgrund schwerer Verstöße gegen die Statuten wurden die Berliner vom DFB in die Regionalliga zurückgestuft. Hertha BSC hatte zuvor einige Spieler mit Handgeldern und anderen Vergünstigungen an die Spree gelockt, was damals strikt verboten war. Zwar hatten auch andere Bundesligisten gegen den einen oder anderen oder auch gleich alle Statuten verstoßen, doch die Hertha-Offiziellen waren als Einzige so ungeschickt, sich dabei erwischen zu lassen. Hertha kehrt 1968 in die höchste Spielklasse zurück. Im Rahmen des Bundesligaskandals 1971 wird auch gegen einige Spieler und Funktionäre von Hertha BSC ermittelt. Vor der 0:1-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld sollen die Bielefelder den Hertha-Spielern für einen Sieg 250.000 DM geboten haben. Die Spieler nahmen das Geld, nach und nach wurden insgesamt 15 Spieler gesperrt, was einem sportlichen Bankrott nachkam. Der Verein hatte zudem über sechs Millionen Mark Schulden und stand vor dem Konkurs. Präsident Heinz Warneke setzt durch, dass die traditionsreiche "Plumpe" verkauft wird. 1974/75 wird Hertha Vizemeister hinter Borussia Mönchengladbach. 1979 scheitern die Berliner im Uefa-Cup-Halbfinale nur knapp am jugoslawischen Spitzenclub Roter Stern Belgrad.
Höhenflug seit 1997
Nach turbulenten 1980er und 1990er Jahren mit mehreren Auf-und Abstiegen schaffte Hertha BSC 1997 den erneuten Aufstieg in die Bundesliga. Seitdem haben sich die Berliner in der höchsten Liga etabliert. Nach zunächst holprigen Start in der ersten Saison wird Hertha 1999 Dritter und qualifiziert sich für die Champions League - ein sensationeller Erfolg. In den darauffolgenden Jahren kommt Hertha mehrmals hintereinander in den UEFA-Pokal. Erst in der Saison 2003/04 wurde es noch einmal brenzlig, Hertha konnte dem Abstieg gerade noch entgehen. Dank Hans Meyer, der das Team ein halbes Jahr zuvor übernahm und rettete. 2008/09 reichte es fast zum ersten Meistertitel seit 1931, doch am Ende wurde Hertha Vierter.

Hertha wird 117
2009 wird Hertha BSC Berlin schon 117 Jahre alt, der Klub hat eine große Tradition und in dieser langen Zeit schon viel erlebt. Am 25. Juli 1892 gründeten die Brüder Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz den Verein BFC Hertha 92. Über den Vereinsnamen wird viel spekuliert, der Name soll aber einer Dampferfahrt entspringen, die Fritz Lindner auf einem Schiff selbigen Namens mit seinem Vater unternommen hatte. Auf dem Schornstein dieser "Hertha" prangten die Reedereifarben, weiß mit blauen Streifen, die bis heute die Vereinsfarben von Hertha BSC sind. Ein Mythos sagen einige, denn die Vereinsfarben waren für kurze Zeit sogar blau, weiß und gelb, die gelbe Farbe entfiel jedoch bald nach Vereinsgründung.

Hertha zieht zur Plumpe
Hertha siedelte 1904 zum Gesundbrunnen, nach Berliner Mundart die "Plumpe" genannt, in den Stadtteil Wedding um. Die Pacht von 50 Pfennig pro Monat für den umzäunten Platz entrichtet Hertha an Gastwirt Joseph Schebera. Hier gewann Hertha 92 im Jahr 1906 die erste Berliner Meisterschaft. In der folgenden Endrunde um die deutsche Meisterschaft scheiterte Hertha dann allerdings im Halbfinale am späteren deutschen Meister VfB Leipzig. 1923 schloss man sich mit dem Berliner Sport-Club zusammen - der Verein heißt fortan Hertha BSC Berlin.
Hanne Sobek und zwei Meistertitel
Mitte der 1920er Jahre beginnt dann Herthas beste Zeit der Vereinsgeschichte. Mit Hanne Sobek, Berlins wohl populärstem Fußballer aller Zeiten, erreicht Hertha BSC von 1926 bis 1931 sechsmal das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Nach vier Finalniederlagen gelingen den Herthanern zwei Titelgewinne in Folge (1930, 1931). Die einzigen bis heute. Nach der Machtergreifung durch die NSDAP wurde Hans Pfeiffer neuer Präsident, der Verein gleichgeschaltet. Anfang Mai 1945 wird das altehrwürdige Stadion an der "Plumpe" zerstört. Nach der Kapitulation wird Hertha wie viele andere Vereine in Deutschland auch vorübergehend aufgelöst. 1958/59 wird eine Fusion mit Tebe Berlin in Erwägung gezogen. Diese Idee wird jedoch von den Hertha-Mitgliedern mit 263:3 Stimmen klar abgeschmettert.

Skandal in der Bundesliga
Als Berliner Meister sichert sich Hertha 1963 die Teilnahme an der neu gegründeten Bundesliga. Die Spiele werden nun im Olympiastadion ausgetragen, das alte Stadion genügte nicht den Ansprüchen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die erste Bundesliga-Saison beendeten die Berliner auf dem drittletzten Platz. Auch im Folgejahr konnte sich die Hertha mit dem gleichen Rang vor dem sportlichen Abstieg retten, aber aufgrund schwerer Verstöße gegen die Statuten wurden die Berliner vom DFB in die Regionalliga zurückgestuft. Hertha BSC hatte zuvor einige Spieler mit Handgeldern und anderen Vergünstigungen an die Spree gelockt, was damals strikt verboten war. Zwar hatten auch andere Bundesligisten gegen den einen oder anderen oder auch gleich alle Statuten verstoßen, doch die Hertha-Offiziellen waren als Einzige so ungeschickt, sich dabei erwischen zu lassen. Hertha kehrt 1968 in die höchste Spielklasse zurück. Im Rahmen des Bundesligaskandals 1971 wird auch gegen einige Spieler und Funktionäre von Hertha BSC ermittelt. Vor der 0:1-Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld sollen die Bielefelder den Hertha-Spielern für einen Sieg 250.000 DM geboten haben. Die Spieler nahmen das Geld, nach und nach wurden insgesamt 15 Spieler gesperrt, was einem sportlichen Bankrott nachkam. Der Verein hatte zudem über sechs Millionen Mark Schulden und stand vor dem Konkurs. Präsident Heinz Warneke setzt durch, dass die traditionsreiche "Plumpe" verkauft wird. 1974/75 wird Hertha Vizemeister hinter Borussia Mönchengladbach. 1979 scheitern die Berliner im Uefa-Cup-Halbfinale nur knapp am jugoslawischen Spitzenclub Roter Stern Belgrad.
Höhenflug seit 1997
Nach turbulenten 1980er und 1990er Jahren mit mehreren Auf-und Abstiegen schaffte Hertha BSC 1997 den erneuten Aufstieg in die Bundesliga. Seitdem haben sich die Berliner in der höchsten Liga etabliert. Nach zunächst holprigen Start in der ersten Saison wird Hertha 1999 Dritter und qualifiziert sich für die Champions League - ein sensationeller Erfolg. In den darauffolgenden Jahren kommt Hertha mehrmals hintereinander in den UEFA-Pokal. Erst in der Saison 2003/04 wurde es noch einmal brenzlig, Hertha konnte dem Abstieg gerade noch entgehen. Dank Hans Meyer, der das Team ein halbes Jahr zuvor übernahm und rettete. 2008/09 reichte es fast zum ersten Meistertitel seit 1931, doch am Ende wurde Hertha Vierter.

Bundesliga

Deutscher Meister: 1930, 1931
Ligapokalsieger: 2001, 2002
Europapokal

UEFA-Pokal-Halbfinale: 1979
Champions-League-Zwischenrunde: 2000
Die meisten Spiele:
Michael Sziedat (280), Pal Dardai (269), Holger Brück (261), Erich Beer (253), Dick van Burik (245), Lorenz Horr (240), Josip Simunic (222), Hans Weiner (217), Arne Friedrich (200), Gabor Kiraly (198), Michael Preetz (196), Andreas Schmidt (193), Erwin Hermandung (192), Wolfgang Sidka (184), Uwe Kliemann (168), Gerhard Grau (157)
Die meisten Tore:
Michael Preetz (84), Erich Beer (83), Lorenz Horr (75), Marcelinho (65), Marko Pantelic (45), Karl-Heinz Granitza und Erwin Hermandung (je 34), Wolfgang Gayer (30), Holger Brück und Arno Steffenhagen (je 26), Alex Alves (25)
Der höchste Heimsieg:
9:1 gegen Borussia Dortmund (1969/70)
Der höchste Auswärtssieg:
5:0 gegen Eintracht Frankfurt (1977/78)
Die höchste Heimniederlage:
0:6 gegen den Hamburger SV (1979/80)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:6 gegen Werder Bremen (1990/91)

Deutscher Meister: 1930, 1931
Ligapokalsieger: 2001, 2002
Europapokal

UEFA-Pokal-Halbfinale: 1979
Champions-League-Zwischenrunde: 2000
Die meisten Spiele:
Michael Sziedat (280), Pal Dardai (269), Holger Brück (261), Erich Beer (253), Dick van Burik (245), Lorenz Horr (240), Josip Simunic (222), Hans Weiner (217), Arne Friedrich (200), Gabor Kiraly (198), Michael Preetz (196), Andreas Schmidt (193), Erwin Hermandung (192), Wolfgang Sidka (184), Uwe Kliemann (168), Gerhard Grau (157)
Die meisten Tore:
Michael Preetz (84), Erich Beer (83), Lorenz Horr (75), Marcelinho (65), Marko Pantelic (45), Karl-Heinz Granitza und Erwin Hermandung (je 34), Wolfgang Gayer (30), Holger Brück und Arno Steffenhagen (je 26), Alex Alves (25)
Der höchste Heimsieg:
9:1 gegen Borussia Dortmund (1969/70)
Der höchste Auswärtssieg:
5:0 gegen Eintracht Frankfurt (1977/78)
Die höchste Heimniederlage:
0:6 gegen den Hamburger SV (1979/80)
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Pierre-Michel Lasogga
Angriff Hertha BSC |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
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Raffael Caetano de Araújo
Mittelfeld Hertha BSC |
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Mittelfeld Hertha BSC |
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Peter Niemeyer
Mittelfeld Hertha BSC |
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