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Schalke 04
Gründungsdatum: 1904
Anschrift: Ernst-Kuzorra-Weg 1, 45891 Gelsenkirchen Germany
Telefon: +49 (0) 209 - 36180
Fax: +49 (0) 209 - 3618 109
E-Mail: post@schalke04.de
Offizielle Website: http://www.schalke04.de
Präsident: Clemens Tönnies
Sportdirektor/Manager: Horst Heldt
Stadion: Veltins-Arena
Geschichte
Glückauf mit dem „Schalker Kreisel“
Im Jahre 1904 gründet eine Gruppe 14 und 15-jähriger Schüler in den Hinterhöfen der Zechensiedlung Schalke zunächst unverbindlich eine Bolz-Vereinigung namens „Westfalia Schalke“. Obwohl man sich bereits 1909 offiziell ins Vereinsregister der Stadt Gelsenkirchen einträgt, wird die Mannschaft um Will Gies erst drei Jahre später nach einer Fusion mit dem Schalker Turnverein zum offiziellen Spielbetrieb zugelassen. Mit dieser Fusion ändern sich die Vereinsfarben vom Rot-Gelb in das heute immer noch bestehende Königsblau und Weiß. Zu einer Zeit, als Fußball noch eher etwas mit Raufen zu tun hat, entwickeln die Ruhr-Kicker mit dem „Schalker Kreisel“ eine revolutionäre Fußballästhetik, die rasch zum Erfolg führt. Statt „Kick & Rush“ setzen die Spieler um Ernst Kuzorra uns seinem Schwager Fritz Szepan auf flache Kurzpass-Kombinationen. Ein System, welches die Brüder Hans und Friedrich Ballmann während ihrer Zeit in Großbritannien von den Schotten kopierten. „Aufs Tor zu schießen und nicht noch einmal abgespielt zu haben, war verpönt“, hielt man hundert Jahre später in einer Chronik fest. Wegen ihrer Verbundenheit zum Zechenbetrieb im Ruhrgebiet, bekamen die Königsblauen den Spitznamen „die Knappen“. Ein Image, das der Verein, der sich 1924 vom Turnverein wieder abspaltet und fortan Fußballklub Schalke 04 e.V. heißt, 1928 mit der Bennennung ihrer neuen Spielstätte „Kampfbahn Glückauf“ gerne weiter unterstreicht.
Abo-Champion bis Kriegsende
Fortan dominiert Schalke den Deutschen Fußball und landet in der Zeit des Nationalsozialismus jährlich mindestens im Meisterschafts- oder Pokalfinale. 1934, 1935, 1937, 1939, 1940 und 1942 halten die Ruhrkicker die Schale in der Hand, 1937 den Pokal. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges können die Knappen jedoch nicht an ihre Erfolge anknüpfen. Erst 1958 wird man bis zu bis dato letzten Mal Deutscher Meister, nach einem 3:0 über den Hamburger SV, bei dem WM-Teilnehmer „Berni“ Klodt einen Doppelpack beisteuert. Der Abwärtstrend bleibt auch in der neu ins Leben gerufenen Bundesliga bestehen, in der die Gelsenkirchener hauptsächlich gegen den Abstieg kämpfen, der 1964/65 beinahe eingetreten wäre: Schalke endet als Letzter, bleibt aber erstklassig, da Hertha BSC die Lizenz entzogen und die Liga auf 18 Vereine aufgestockt wird.
Treue, Skandale und der Abstieg
Dieser Schock rüttelt S04 wach, denn ab Ende der 60er Jahre geht es dank Spielern wie den Linksaußen Reinhard Libuda, Klaus „Tanne“ Fichtel, Rolf Rüssmann und Klaus Fischer wieder aufwärts: 1972 wird Königsblau Vizemeister und holt nach einem 5:0 im Finale gegen den 1. FC Nürnberg zum zweiten Mal den „Pott“ in den „Pott“. Die Euphorie hält trotz der 1977 noch einmal erlangten Vizemeisterschaft jedoch nicht lange an. Die Beteiligung am großen Bundesligaskandal, bei dem 1970/71 eine Reihe von Partien verschoben wurde, wird publik. Sperren reißen die Mannschaft auseinander, ein sportlicher Abstieg beginnt. 1981 und 1983 versinkt Schalke 04 in die Zweitklassigkeit, schafft aber beide Male den direkten Wiederaufstieg. 1988 geht es jedoch ein weiteres Mal den Fahrstuhl hinab, der bis 1991 in der zweiten Liga stecken bleibt. Die Anhängerschaft bleibt dennoch treu: Im 1973 eröffneten Parkstadion erzielt Schalke einen höheren Zuschauerschnitt als viele Erstligisten.
„Eurofighter“ schreiben Geschichte
Der hohe Trainerverschleiß in den Neunzigern hört erst auf, als Manager Rudi Assauer Huub Stevens von Roda JC, damals Schalkes Gegner im Europapokal, anstellt. Der „Knurrer aus Kerkrade“ führte in seiner ersten Saison 1996/1997 Königsblau zum größten Triumph der Vereinsgeschichte, dem UEFA-Cup-Sieg. Die legendären „Eurofighter“ um Jens Lehmann, Olaf Thon, Marc Wilmots und Ingo Anderbrügge bezwingen dank Kampf und Einsatz die Favoriten Trabzonspor, Brügge, Valencia sowie Teneriffa und schlagen nach einem Elfmeter-Krimi Inter Mailand im Finale. Ein Jahr später legt man den Grundstein für den Bau der modernsten Fußball-Arena der Welt, nach Vorbild der holländischen Multifunktions-Arenen in Amsterdam und Arnheim.
Die Ansprüche wachsen beim „Meister der Herzen“
Auch sportlich brechen glorreiche Zeiten an. Zwar wird Schalke 2001 im engsten Finale der Bundesliga-Geschichte nur „Meister der Herzen“, als Patrik Andersson Bayern München in der 94. Minute durch sein Tor an den bereits feiernden Knappen vorbeiziehen lässt, doch der Verein zieht in die Champions League ein und hält zwei Jahre hintereinander den DFB-Pokal in die Höhe. Die Ansprüche steigen auf Schalke, doch kein Heynckes, kein Ragnick, kein Slomka, kein Rutten wird trotz Platzierungen im oberen Tabellendrittel und Einzug ins europäische Geschäft dem Größenwahn des Präsidiums gerecht, welches mit Schulden zu kämpfen hat. Nachdem Schalke 2008/2009 zum ersten Mal seit neun Jahren die Teilnahme am europäischen Geschäft verpasst, wird Trainer Felix Magath, der den VfL Wolfsburg gerade erst sensationell zur Meisterschaft geführt hat, geholt. Er soll Schalke 04 endlich zur ersten Meisterschaft in der Bundesliga führen. Und in seiner ersten Saison im Ruhrgebiet gelingt ihm trotz geringer finanzieller Mittel fast das Unmögliche. Lange Zeit spielt Schalke ganz oben mit und landet am Ende auf einem tollen zweiten Platz.
Glückauf mit dem „Schalker Kreisel“
Im Jahre 1904 gründet eine Gruppe 14 und 15-jähriger Schüler in den Hinterhöfen der Zechensiedlung Schalke zunächst unverbindlich eine Bolz-Vereinigung namens „Westfalia Schalke“. Obwohl man sich bereits 1909 offiziell ins Vereinsregister der Stadt Gelsenkirchen einträgt, wird die Mannschaft um Will Gies erst drei Jahre später nach einer Fusion mit dem Schalker Turnverein zum offiziellen Spielbetrieb zugelassen. Mit dieser Fusion ändern sich die Vereinsfarben vom Rot-Gelb in das heute immer noch bestehende Königsblau und Weiß. Zu einer Zeit, als Fußball noch eher etwas mit Raufen zu tun hat, entwickeln die Ruhr-Kicker mit dem „Schalker Kreisel“ eine revolutionäre Fußballästhetik, die rasch zum Erfolg führt. Statt „Kick & Rush“ setzen die Spieler um Ernst Kuzorra uns seinem Schwager Fritz Szepan auf flache Kurzpass-Kombinationen. Ein System, welches die Brüder Hans und Friedrich Ballmann während ihrer Zeit in Großbritannien von den Schotten kopierten. „Aufs Tor zu schießen und nicht noch einmal abgespielt zu haben, war verpönt“, hielt man hundert Jahre später in einer Chronik fest. Wegen ihrer Verbundenheit zum Zechenbetrieb im Ruhrgebiet, bekamen die Königsblauen den Spitznamen „die Knappen“. Ein Image, das der Verein, der sich 1924 vom Turnverein wieder abspaltet und fortan Fußballklub Schalke 04 e.V. heißt, 1928 mit der Bennennung ihrer neuen Spielstätte „Kampfbahn Glückauf“ gerne weiter unterstreicht.
Abo-Champion bis Kriegsende
Fortan dominiert Schalke den Deutschen Fußball und landet in der Zeit des Nationalsozialismus jährlich mindestens im Meisterschafts- oder Pokalfinale. 1934, 1935, 1937, 1939, 1940 und 1942 halten die Ruhrkicker die Schale in der Hand, 1937 den Pokal. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges können die Knappen jedoch nicht an ihre Erfolge anknüpfen. Erst 1958 wird man bis zu bis dato letzten Mal Deutscher Meister, nach einem 3:0 über den Hamburger SV, bei dem WM-Teilnehmer „Berni“ Klodt einen Doppelpack beisteuert. Der Abwärtstrend bleibt auch in der neu ins Leben gerufenen Bundesliga bestehen, in der die Gelsenkirchener hauptsächlich gegen den Abstieg kämpfen, der 1964/65 beinahe eingetreten wäre: Schalke endet als Letzter, bleibt aber erstklassig, da Hertha BSC die Lizenz entzogen und die Liga auf 18 Vereine aufgestockt wird.
Treue, Skandale und der Abstieg
Dieser Schock rüttelt S04 wach, denn ab Ende der 60er Jahre geht es dank Spielern wie den Linksaußen Reinhard Libuda, Klaus „Tanne“ Fichtel, Rolf Rüssmann und Klaus Fischer wieder aufwärts: 1972 wird Königsblau Vizemeister und holt nach einem 5:0 im Finale gegen den 1. FC Nürnberg zum zweiten Mal den „Pott“ in den „Pott“. Die Euphorie hält trotz der 1977 noch einmal erlangten Vizemeisterschaft jedoch nicht lange an. Die Beteiligung am großen Bundesligaskandal, bei dem 1970/71 eine Reihe von Partien verschoben wurde, wird publik. Sperren reißen die Mannschaft auseinander, ein sportlicher Abstieg beginnt. 1981 und 1983 versinkt Schalke 04 in die Zweitklassigkeit, schafft aber beide Male den direkten Wiederaufstieg. 1988 geht es jedoch ein weiteres Mal den Fahrstuhl hinab, der bis 1991 in der zweiten Liga stecken bleibt. Die Anhängerschaft bleibt dennoch treu: Im 1973 eröffneten Parkstadion erzielt Schalke einen höheren Zuschauerschnitt als viele Erstligisten.
„Eurofighter“ schreiben GeschichteDer hohe Trainerverschleiß in den Neunzigern hört erst auf, als Manager Rudi Assauer Huub Stevens von Roda JC, damals Schalkes Gegner im Europapokal, anstellt. Der „Knurrer aus Kerkrade“ führte in seiner ersten Saison 1996/1997 Königsblau zum größten Triumph der Vereinsgeschichte, dem UEFA-Cup-Sieg. Die legendären „Eurofighter“ um Jens Lehmann, Olaf Thon, Marc Wilmots und Ingo Anderbrügge bezwingen dank Kampf und Einsatz die Favoriten Trabzonspor, Brügge, Valencia sowie Teneriffa und schlagen nach einem Elfmeter-Krimi Inter Mailand im Finale. Ein Jahr später legt man den Grundstein für den Bau der modernsten Fußball-Arena der Welt, nach Vorbild der holländischen Multifunktions-Arenen in Amsterdam und Arnheim.
Die Ansprüche wachsen beim „Meister der Herzen“Auch sportlich brechen glorreiche Zeiten an. Zwar wird Schalke 2001 im engsten Finale der Bundesliga-Geschichte nur „Meister der Herzen“, als Patrik Andersson Bayern München in der 94. Minute durch sein Tor an den bereits feiernden Knappen vorbeiziehen lässt, doch der Verein zieht in die Champions League ein und hält zwei Jahre hintereinander den DFB-Pokal in die Höhe. Die Ansprüche steigen auf Schalke, doch kein Heynckes, kein Ragnick, kein Slomka, kein Rutten wird trotz Platzierungen im oberen Tabellendrittel und Einzug ins europäische Geschäft dem Größenwahn des Präsidiums gerecht, welches mit Schulden zu kämpfen hat. Nachdem Schalke 2008/2009 zum ersten Mal seit neun Jahren die Teilnahme am europäischen Geschäft verpasst, wird Trainer Felix Magath, der den VfL Wolfsburg gerade erst sensationell zur Meisterschaft geführt hat, geholt. Er soll Schalke 04 endlich zur ersten Meisterschaft in der Bundesliga führen. Und in seiner ersten Saison im Ruhrgebiet gelingt ihm trotz geringer finanzieller Mittel fast das Unmögliche. Lange Zeit spielt Schalke ganz oben mit und landet am Ende auf einem tollen zweiten Platz.
Deutscher Meister:
1934, 1935, 1937, 1939, 1940, 1942, 1958
Deutscher Pokalsieger:
1937, 1972, 2001, 2002
UEFA-Cup-Sieger: 1997
UI-Cup-Sieger: 2003, 2004
Ligapokal-Sieger: 2005
Meister 2. Bundesliga: 1982, 1991
Bundesliga-Zugehörigkeit: 1963 - 1981, 1982-1983, 1984-1988, seit 1991
Die meisten Spiele:
Klaus Fichtel (477), Norbert Nigbur (355), Rolf Rüssmann (304)
Die meisten Tore:
Klaus Fischer (182), Ebbe Sand (74), Kevin Kuranyi (71)
Der höchste Heimsieg:
6:1 gegen Kickers Offenbach (1972/73), Borussia Dortmund (1985/86), Fortuna Köln (1973/74)
Der höchste Auswärtssieg:
7:0 gegen Bayern München (1966/1967)
Höchste Heimniederlage:
0:6 gegen VfL Bochum (1980/81)
Höchste Auswärtsniederlage:
0:11 gegen Borussia Mönchengladbach (1966/1967)
1934, 1935, 1937, 1939, 1940, 1942, 1958Deutscher Pokalsieger:
1937, 1972, 2001, 2002UEFA-Cup-Sieger: 1997
UI-Cup-Sieger: 2003, 2004
Ligapokal-Sieger: 2005
Meister 2. Bundesliga: 1982, 1991
Bundesliga-Zugehörigkeit: 1963 - 1981, 1982-1983, 1984-1988, seit 1991
Die meisten Spiele:
Klaus Fichtel (477), Norbert Nigbur (355), Rolf Rüssmann (304)
Die meisten Tore:
Klaus Fischer (182), Ebbe Sand (74), Kevin Kuranyi (71)Der höchste Heimsieg:
6:1 gegen Kickers Offenbach (1972/73), Borussia Dortmund (1985/86), Fortuna Köln (1973/74)
Der höchste Auswärtssieg:
7:0 gegen Bayern München (1966/1967)
Höchste Heimniederlage:
0:6 gegen VfL Bochum (1980/81)
Höchste Auswärtsniederlage:
0:11 gegen Borussia Mönchengladbach (1966/1967)
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| 1.BL | Werder Bremen - Schalke | 2 - 3 |
| 1.BL | Schalke - Hertha BSC | 4 - 0 |
| 1.BL | Augsburg - Schalke | 1 - 1 |
| 1.BL | Schalke - Dortmund | 1 - 2 |
| 1.BL | Nürnberg - Schalke | 4 - 1 |
| 1.BL | Schalke - Hannover | 3 - 0 |
| EL | Bilbao - Schalke | 2 - 2 |
| 1.BL | 1899 Hoffenheim - Schalke | 1 - 1 |
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Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
48 | 9 |
|
|
Lewis Holtby
Mittelfeld Schalke |
9 | 0 |
|
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Kyriakos Papadopoulos
Abwehr Schalke |
5 | 0 |
|
|
Teemu Pukki
Angriff Schalke |
5 | 0 |
|
|
Joel Matip
Mittelfeld Schalke |
5 | 0 |
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