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Nürnberg
Gründungsdatum: 1900
Anschrift: Valznerweiherstraße 200, 90480 Nürnberg Germany
Telefon: +49 (0) 911 - 9407 90
Fax: +49 (0) 911 - 9407 977
E-Mail: info@fcn.de
Offizielle Website: http://www.fcn.de
Präsident: Franz Schäfer
Sportdirektor/Manager: Martin Bader
Stadion: EasyCredit-Stadion / Frankenstadion
Geschichte
Steil nach oben
Der 1. FC Nürnberg ist von der Geburt an ein außergewöhnlicher Verein. Im Mai 1900 entschied sich eine kleine Gruppe von Rugbyspielern einen Rugby-Verein zu gründen. Da man jedoch nicht genügend Spieler und Gegner zur Verfügung hatte, entschied man sich nach den Regeln der englischen Football Association Fußball zu spielen. Bereits ein Jahr nach der Gründung fand das erste offizielle Spiel gegen den 1. FC 01 Bamberg statt, welches Nürnberg mit 2:0 gewann.
Die Nürnberger etablierten sich schnell in der deutschen Fußballlandschaft. 1907 gewann der 1. FCN zum ersten Mal die bayerische Meisterschaft. Zwei weitere Titel 1908 und 1909 folgten. Die Dominanz, zumindest im südlichen Teil Deutschlands, war deutlich zu erkennen.
Die Goldenen Zwanziger
Mit dem ersten deutschen Meistertitel 1920 begannen die goldenen Zwanziger Jahre des Vereins. Es wurde das bis heute erfolgreichste Jahrzehnt der Vereinsgeschichte. Der „Club“ erreichte von 1921 bis 1927 fünf Mal das Endspiel um die deutsche Meisterschaft und blieb dabei jedes Mal ohne Gegentreffer. Fünf deutsche Meistertitel waren bis dahin Rekord. Danach folgte jedoch erst einmal eine Durststrecke der Franken. Erst fünf Jahre nach dem letzten Titelgewinn gelang wieder eine Endrundenteilnahme, im Halbfinale verlor man allerdings gegen den FC Bayern München. 1934 verlor der 1. FC Nürnberg dann sein erstes Finale einer deutschen Meisterschaft mit 1:2 gegen Schalke 04. Allerdings revanchierte sich der FCN ein Jahr später mit einem 2:0-Sieg im DFB-Pokalfinale. 1936 gelang dann der Gewinn des sechsten deutschen Meistertitels. Gegner war Fortuna Düsseldorf. Vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges gelang dann noch einmal der DFB-Pokalsieg (1939).
Spitze bis zur Gründung der Bundesliga
Nach dem Krieg wurde es etwas ruhiger um den „Club“, der Verein gehörte aber weiter zur Spitze in Deutschland. 1945 wurde die Oberliga Süd gegründet, ein überregionaler Zusammenschluss der süddeutschen Spitzenvereine aus Bayern, Württemberg und Hessen. Der 1. FC Nürnberg rangiert in der ewigen Tabelle der Oberliga Süd auf Platz 1 mit 739:381 Punkten. 1948 wurde Nürnberg noch einmal Meister. Danach mussten die Fans 13 Jahren warten, bis ein weiterer Titel gefeiert werden konnte (1961 die deutsche Meisterschaft). Zu mehr reichte es auch mit Stars wie Max Morlock nicht. Ein Jahr vor Gründung der Bundesliga gewann Nürnberg zum dritten Mal den DFB-Pokal.
Der Club wird zur Fahrstuhlmannschaft
Mit Gründung der Bundesliga verlor der 1. FC Nürnberg seinen Glanz früherer Tage. 1968 wurde der „Club“ zum letzten und neunten Mal deutscher Meister, mit drei Punkten Vorsprung vor Werder Bremen. Meistermacher Max Merkel wurde als Erfolgsgarant gefeiert. „Das Betriebsklima war erstklassig. Ich habe keine Mannschaft trainiert, die so willig war“, sagte Merkel später. Doch ein Jahr später gab es das böse Erwachen: der Meister stieg ab. Erst neun Jahre später folgte die Rückkehr. Nürnberg wird zur Fahrstuhlmannschaft. Auf den Aufstieg 1978 folgt der Abstieg 1979, 1980 wieder der Aufstieg, 1984 der erneute Abstieg, 1985 wieder erstklassig. Bis 1994 bleiben die Nürnberger der Bundesliga erhalten. 1996 das große Debakel, die Franken stiegen für ein Jahr in die dritte Liga ab.
Kurzer Einschub: Nürnberg gewann in diesen Jahren nicht nur keine Titel, der „Club“ musste auch noch einen Titel an den FC Bayern München abgeben, den des deutschen Rekordmeisters, der von Juni 1924 bis Mai 1987 bestand hatte. 63 Jahre lang Deutscher Rekordmeister, ein einzigartiger Rekord.
Nürnberg überrascht in zweierlei Hinsicht
Über die Jahre folgten weitere Auf- und Abstiege, sowie ein Finanz- und Trainerchaos nach dem anderen. Erst unter Hans Meyer, der die Nürnberger von 2005 bis 2008 trainierte, kehrte so etwas wie Konstanz in den Verein zurück. 2007 gelang sogar der DFB-Pokalsieg im Finale gegen den VfB Stuttgart. Doch der Erfolg hielt nicht lange an. Am 17.05.2008 stieg der 1. FC Nürnberg zum siebten Mal aus der Bundesliga ab. Dieser Abstieg sichert dem Verein den Titel als alleiniger Rekordabsteiger. Zudem gelang es zuvor keinem Team, als amtierender Meister (1969) und als amtierender Pokalsieger (2008) abzusteigen. Kein Bundesligaverein hat derart viele Höhen und Tiefen erlebt wie der 1.FC Nürnberg. In der Saison 2008/09 folgte mit dem Aufstieg in die Bundesliga wieder ein Hoch. Als Tabellendritter von Liga zwei schlug man in der wiedereingeführten Relegation Energie Cottbus deutlich mit einem Gesamtscore von 5:0.
Erneut Relegationssieger
In die Spielzeit 2009/10 ging der „Club“ überwiegend mit der ganz jungen Aufstiegsmannschaft. Doch schon bald musste man erkennen, dass die Höhenluft Bundesliga eine viel dünnere ist. Die Franken trennten sich nach einer Negativserie und dem ernüchternden Tabellenplatz 17 in der Winterpause folgerichtig von Aufstiegscoach Michael Oenning. Dieter Hecking übernahm beim Traditionsverein am Valznerweiher das Zepter. Der geborene Westfale führte die Süddeutschen immerhin noch auf Rang 16 und somit in die Relegation. Und auch diese Entscheidungsspiele entschied der FCN souverän für sich, im bayerischen Derby gegen den FC Augsburg behielten Gündogan & Co. in Hin- und Rückspiel souverän mit einem Gesamtscore von 3:0 die Oberhand und dürfen somit auch in der Saison 2010/11 wieder in der Bundesliga antreten.
Steil nach oben
Der 1. FC Nürnberg ist von der Geburt an ein außergewöhnlicher Verein. Im Mai 1900 entschied sich eine kleine Gruppe von Rugbyspielern einen Rugby-Verein zu gründen. Da man jedoch nicht genügend Spieler und Gegner zur Verfügung hatte, entschied man sich nach den Regeln der englischen Football Association Fußball zu spielen. Bereits ein Jahr nach der Gründung fand das erste offizielle Spiel gegen den 1. FC 01 Bamberg statt, welches Nürnberg mit 2:0 gewann.
Die Nürnberger etablierten sich schnell in der deutschen Fußballlandschaft. 1907 gewann der 1. FCN zum ersten Mal die bayerische Meisterschaft. Zwei weitere Titel 1908 und 1909 folgten. Die Dominanz, zumindest im südlichen Teil Deutschlands, war deutlich zu erkennen.Die Goldenen Zwanziger
Mit dem ersten deutschen Meistertitel 1920 begannen die goldenen Zwanziger Jahre des Vereins. Es wurde das bis heute erfolgreichste Jahrzehnt der Vereinsgeschichte. Der „Club“ erreichte von 1921 bis 1927 fünf Mal das Endspiel um die deutsche Meisterschaft und blieb dabei jedes Mal ohne Gegentreffer. Fünf deutsche Meistertitel waren bis dahin Rekord. Danach folgte jedoch erst einmal eine Durststrecke der Franken. Erst fünf Jahre nach dem letzten Titelgewinn gelang wieder eine Endrundenteilnahme, im Halbfinale verlor man allerdings gegen den FC Bayern München. 1934 verlor der 1. FC Nürnberg dann sein erstes Finale einer deutschen Meisterschaft mit 1:2 gegen Schalke 04. Allerdings revanchierte sich der FCN ein Jahr später mit einem 2:0-Sieg im DFB-Pokalfinale. 1936 gelang dann der Gewinn des sechsten deutschen Meistertitels. Gegner war Fortuna Düsseldorf. Vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges gelang dann noch einmal der DFB-Pokalsieg (1939).
Spitze bis zur Gründung der Bundesliga
Nach dem Krieg wurde es etwas ruhiger um den „Club“, der Verein gehörte aber weiter zur Spitze in Deutschland. 1945 wurde die Oberliga Süd gegründet, ein überregionaler Zusammenschluss der süddeutschen Spitzenvereine aus Bayern, Württemberg und Hessen. Der 1. FC Nürnberg rangiert in der ewigen Tabelle der Oberliga Süd auf Platz 1 mit 739:381 Punkten. 1948 wurde Nürnberg noch einmal Meister. Danach mussten die Fans 13 Jahren warten, bis ein weiterer Titel gefeiert werden konnte (1961 die deutsche Meisterschaft). Zu mehr reichte es auch mit Stars wie Max Morlock nicht. Ein Jahr vor Gründung der Bundesliga gewann Nürnberg zum dritten Mal den DFB-Pokal.
Der Club wird zur Fahrstuhlmannschaft
Mit Gründung der Bundesliga verlor der 1. FC Nürnberg seinen Glanz früherer Tage. 1968 wurde der „Club“ zum letzten und neunten Mal deutscher Meister, mit drei Punkten Vorsprung vor Werder Bremen. Meistermacher Max Merkel wurde als Erfolgsgarant gefeiert. „Das Betriebsklima war erstklassig. Ich habe keine Mannschaft trainiert, die so willig war“, sagte Merkel später. Doch ein Jahr später gab es das böse Erwachen: der Meister stieg ab. Erst neun Jahre später folgte die Rückkehr. Nürnberg wird zur Fahrstuhlmannschaft. Auf den Aufstieg 1978 folgt der Abstieg 1979, 1980 wieder der Aufstieg, 1984 der erneute Abstieg, 1985 wieder erstklassig. Bis 1994 bleiben die Nürnberger der Bundesliga erhalten. 1996 das große Debakel, die Franken stiegen für ein Jahr in die dritte Liga ab.
Kurzer Einschub: Nürnberg gewann in diesen Jahren nicht nur keine Titel, der „Club“ musste auch noch einen Titel an den FC Bayern München abgeben, den des deutschen Rekordmeisters, der von Juni 1924 bis Mai 1987 bestand hatte. 63 Jahre lang Deutscher Rekordmeister, ein einzigartiger Rekord.Nürnberg überrascht in zweierlei Hinsicht
Über die Jahre folgten weitere Auf- und Abstiege, sowie ein Finanz- und Trainerchaos nach dem anderen. Erst unter Hans Meyer, der die Nürnberger von 2005 bis 2008 trainierte, kehrte so etwas wie Konstanz in den Verein zurück. 2007 gelang sogar der DFB-Pokalsieg im Finale gegen den VfB Stuttgart. Doch der Erfolg hielt nicht lange an. Am 17.05.2008 stieg der 1. FC Nürnberg zum siebten Mal aus der Bundesliga ab. Dieser Abstieg sichert dem Verein den Titel als alleiniger Rekordabsteiger. Zudem gelang es zuvor keinem Team, als amtierender Meister (1969) und als amtierender Pokalsieger (2008) abzusteigen. Kein Bundesligaverein hat derart viele Höhen und Tiefen erlebt wie der 1.FC Nürnberg. In der Saison 2008/09 folgte mit dem Aufstieg in die Bundesliga wieder ein Hoch. Als Tabellendritter von Liga zwei schlug man in der wiedereingeführten Relegation Energie Cottbus deutlich mit einem Gesamtscore von 5:0.
Erneut RelegationssiegerIn die Spielzeit 2009/10 ging der „Club“ überwiegend mit der ganz jungen Aufstiegsmannschaft. Doch schon bald musste man erkennen, dass die Höhenluft Bundesliga eine viel dünnere ist. Die Franken trennten sich nach einer Negativserie und dem ernüchternden Tabellenplatz 17 in der Winterpause folgerichtig von Aufstiegscoach Michael Oenning. Dieter Hecking übernahm beim Traditionsverein am Valznerweiher das Zepter. Der geborene Westfale führte die Süddeutschen immerhin noch auf Rang 16 und somit in die Relegation. Und auch diese Entscheidungsspiele entschied der FCN souverän für sich, im bayerischen Derby gegen den FC Augsburg behielten Gündogan & Co. in Hin- und Rückspiel souverän mit einem Gesamtscore von 3:0 die Oberhand und dürfen somit auch in der Saison 2010/11 wieder in der Bundesliga antreten.
Deutscher Meister
1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968
Deutscher Pokalsieger
1935, 1939, 1962, 2007
Die meisten Spiele:
Thomas Brunner (328), Andreas Köpke (280), Dieter Eckstein (189), Heinz Strehl (174), Ferdinand Wenauer (168), Horst Leupold (167), Marc Oechler (163), Norbert Eder, Joachim Philipkowski (je 154), Jörg Dittwar (150)
Die meisten Tore:
Heinz Strehl (76), Dieter Eckstein (66), Franz Brungs (50), Georg Volkert (37), Werner Heck (34), Marek Mintal (31), Jörn Andersen (28), Robert Vittek (26), Sasa Ciric (25), Sergio Zarate (22)
Der höchste Heimsieg:
7:2 gegen Tasmania Berlin (1965/66) und gegen Blau-Weiß 90 Berlin (1986/87)
Der höchste Auswärtssieg:
4:0 gegen Werder Bremen (1967/68) und gegen den FC Homburg (1987/88)
Die höchste Heimniederlage:
0:6 gegen den VfB Stuttgart (1983/84)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:7 gegen den VfB Stuttgart (1983/84)
1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968 Deutscher Pokalsieger
1935, 1939, 1962, 2007Die meisten Spiele:
Thomas Brunner (328), Andreas Köpke (280), Dieter Eckstein (189), Heinz Strehl (174), Ferdinand Wenauer (168), Horst Leupold (167), Marc Oechler (163), Norbert Eder, Joachim Philipkowski (je 154), Jörg Dittwar (150)
Die meisten Tore:
Heinz Strehl (76), Dieter Eckstein (66), Franz Brungs (50), Georg Volkert (37), Werner Heck (34), Marek Mintal (31), Jörn Andersen (28), Robert Vittek (26), Sasa Ciric (25), Sergio Zarate (22)Der höchste Heimsieg:
7:2 gegen Tasmania Berlin (1965/66) und gegen Blau-Weiß 90 Berlin (1986/87)
Der höchste Auswärtssieg:
4:0 gegen Werder Bremen (1967/68) und gegen den FC Homburg (1987/88)
Die höchste Heimniederlage:
0:6 gegen den VfB Stuttgart (1983/84)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:7 gegen den VfB Stuttgart (1983/84)
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Angriff Nürnberg |
5 | 0 |
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Timmy Simons
Mittelfeld Nürnberg |
4 | 3 |
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
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