Gründungsdatum: 1900
Anschrift: Fritz-Walter-Straße 1, 67663 Kaiserslautern Germany
Telefon: +49 (0) 631- 3188 0
Fax: +49 (0) 631 - 3188 290
E-Mail: info@fck.de
Offizielle Website: http://www.fck.de/
Präsident: Stefan Kuntz
Sportdirektor/Manager: Stefan Kuntz
Stadion: Fritz-Walter-Stadion
Dominant im Deutschen Fußball
„Solang´s in Deutschland Fußball gibt, gibt es auch den FCK“, heißt es im Vereinslied des 1. FC Kaiserslautern nicht unberechtigt. Bereits seit nun 110 Jahren gibt es diesen Verein aus Rheinland-Pfalz, der seine erste richtig starke Epoche in den 1950er Jahren hatte. In diesen Jahren gab es zwei Mal die deutsche Meisterschaft zu bejubeln (1951 und 1953) und zwei weitere Male stand das Team vom „Betzenberg“ im Endspiel um den Titel (1954 und 1955). Nicht verwunderlich also, dass sich auch die deutsche Nationalmannschaft, die in Bern 1954 zum ersten Mal Weltmeister wurde, mit „Lauterer-Buben“ reichlich bestückt sah. Einer von ihnen war auch die Fußball-Legende Fritz Walter.
Leidenschaft, Kampf und Emotionen
So war schon ganz früh zu erkennen, dass diese Mannschaft den deutschen Fußball bereichert. Das sollte auch nach den goldenen 50ern so bleiben. Im „Herzen der Pfalz“, wie es erst viele Jahre später genannt wurde, trugen sich immer wieder sensationelle Spiele zu. 1973 etwa gab es den überragenden 7:4-Erfolg gegen den FC Bayern München. 1982 verzückte ein 5:0-Sieg gegen Real Madrid die Mengen. Weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus wurde der FCK salonfähig, eben weil er so gar nicht salonfähig war. Zauberfußball gab es auf dem „Betze“ nicht zu sehen. Kampf, Leidenschaft und Emotionen forderten die Zuschauer seit jeher ein. FCK-Spieler dürfen verlieren – aber nicht kampflos!
In der Bundesliga schnell eine Institution
In der Bundesliga war der FCK als Gründungsmitglied gesetzt und lange sollte er diese Liga auch verzücken. Meisterschaften, Pokalsiege und einige Flutlicht-Abende im internationalen Geschäft waren im Fritz-Walter-Stadion bejubelt worden. Bis 1996 hielten sich die „Roten Teufel“ mit ihrer Hölle in der höchsten deutschen Spielklasse, dann aber ging es zum ersten Mal in die zweite Liga. Ein Betriebsunfall, wie sich später herausstellen sollte. Denn mit Nationalspielern bestückt stieg das Team direkt wieder in die Bundesliga auf und wie ein lauter Protest gegen die Bedeutungslosigkeit schaffte die Mannschaft 1998 Historisches.
Ein Verein wird sich untreu
Zum ersten und letzten Mal gewann ein Verein als Aufsteiger die deutsche Meisterschaft! Die vielen tausend Menschen, die damals mit den Helden um Trainer Otto Rehhagel auf dem Rathausplatz die Schale bejubelten wussten noch nicht, dass dies der Beginn einer dunklen und schattigen Zeit sein würde. Unter den Entscheidungsträgern Atze Friedrich, Jürgen Wieschemann und Andreas Herzog wurde viel Geld investiert – zu viel. Sie wollten den FCK zu einem europäischen Top-Klub machen, ließen dabei auch Mittel wie Steuerhinterziehung nicht außen vor. Der Versuch, den FCK zu revolutionieren, scheiterte. Der Verein wurde sich immer untreuer und als der Schweizer René C. Jäggi 2002 den Klub übernahm, stand die deutsche Fußball-Instanz 1. FC Kaiserslautern vor dem bitteren Aus.
Jäggi saniert wirtschaftlich und scheitert sportlich
Es wurden schwere Jahre für einen Verein, der sich schon an der Spitze des Welt-Sportes sah. Stattdessen wurde nun das Abonnement Abstiegskampf eingelöst. Jäggi sanierte den FCK wirtschaftlich, schaffte es auch die schweren Lasten des umgebauten, modernisierten Stadions zu dämmen. Sportlich aber ging es dem Verein in den folgenden Jahren immer schlechter. Die Qualität des Kaders schien merklich unter dem Sparkurs zu leiden, die Flut an Trainern trug ihr Übriges zum Untergang des Vereins bei. Als Wolfgang Wolf die Mannschaft 2005 von Michael Henke übernahm, war sie de facto tot und nicht in der Lage, in der Bundesliga mithalten zu können.
Das erneute Aus droht
Wolf verjüngte die Mannschaft drastisch, schaffte nochmals die Wende, verfehlte aber die Rettung. Am 13. Mai 2006 stieg der 1. FC Kaiserslautern zum zweiten Mal in seiner Geschichte ab. Die Talfahrt war beendet, eine ganze Region trauerte. Mehrfach wurde der Aufstieg anschließend verpasst, es drohte sogar der Absturz in die dritte Liga, als Stefan Kuntz als neuer Chef übernahm. Er musste den Verein abermals wirtschaftlich nach oben treiben, schaffte aber auch sportlich die Wende. Der Klassenerhalt wurde besiegelt, zwei Jahre später stieg der FCK im Mai 2010 nach vier Jahren Abstinenz endlich wieder in die Bundesliga auf.
Ein Verein sucht sich selbst
In der vergangenen Saison war dabei vor allem wichtig, dass der Verein wieder zu alter Stärke fand. Plötzlich war sie wieder da – die Leidenschaft. Plötzlich sahen die Fans ihn wieder – den Kampf. Und plötzlich lebte eine ganze Region sie wieder voll aus – die Emotionen. In der Bundesliga muss sich der Klub nun wieder finden. Ein Verein sucht sich selbst. Aber eines werden sie am „Betzenberg“ im Jahr des 110. Geburtstags verstanden haben: Man kann auch ohne Zauberfußball erfolgreich sein. Vielleicht in Kaiserslautern sogar nur ohne diesen. Und die Liebe der Fans gibt es nicht nur, wenn die Mannschaft Titel sammelt, sondern vor allem, wenn sich die Region mit ihr identifizieren kann. Der FCK hat in der letzten Saison einiges erreicht und steht nun am Anfang eines neuen Weges: zurück in die (erfolgreiche) Zukunft!
1951, 1953, 1991, 1998Deutscher Pokalsieger:
1990, 1996Deutscher Supercup-Sieger: 1991
Bundesliga-Zugehörigkeit: 1963-1996, 1997-2006, seit 2010
Die meisten Spiele:
Werner Melzer (374), Dietmar Schwager (320), Ernst Diehl (314)
Die meisten Tore:
Klaus Toppmöller (108), Stefan Kuntz (75), Thomas Allofs und Josef Pirrung (61)
Der höchste Heimsieg:
7:0 gegen Karlsruher SC (1982/1983)
Der höchste Auswärtssieg:
7:0 gegen MSV Duisburg (1967/1968), 7:0 gegen Borussia Mönchengladbach (1984/1985)
Die höchste Heimniederlage:
0:5 gegen den VfB Stuttgart (1970/1971)
Die höchste Auswärtsniederlage:
1:7 gegen MSV Duisburg (1993/1994)
- Letzte Spiele
- Nächste Spiele
| 1.BL | Bayern - Kaiserslautern | 2 - 0 |
| 1.BL | Kaiserslautern - 1. FC Köln | 0 - 1 |
| 1.BL | Augsburg - Kaiserslautern | 2 - 2 |
| 1.BL | Kaiserslautern - Werder Bremen | 0 - 0 |
| DFBP | Hertha BSC - Kaiserslautern | 3 - 1 |
| 1.BL | Kaiserslautern - Hannover | 1 - 1 |
| 1.BL | Dortmund - Kaiserslautern | 1 - 1 |
| 1.BL | Kaiserslautern - Hertha BSC | 1 - 1 |
| 1.BL | Kaiserslautern - Gladbach | 18.02.12 15:30 CET |
| 1.BL | Mainz - Kaiserslautern | 25.02.12 15:30 CET |
| 1.BL | Kaiserslautern - Wolfsburg | 03.03.12 15:30 CET |
| 1.BL | VfB Stuttgart - Kaiserslautern | 09.03.12 20:30 CET |
| 1.BL | Kaiserslautern - Schalke | 18.03.12 15:30 CET |
| 1.BL | Freiburg - Kaiserslautern | 24.03.12 15:30 CET |
| 1.BL | Kaiserslautern - HSV | 31.03.12 15:30 CEST |
| 1.BL | Kaiserslautern - 1899 Hoffenheim | 07.04.12 15:30 CEST |
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| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Itay Shechter
Angriff Kaiserslautern |
4 | 0 |
|
|
Christian Tiffert
Mittelfeld Kaiserslautern |
3 | 1 |
|
|
Florian Dick
Abwehr Kaiserslautern |
2 | 0 |
|
|
Dorge Kouemaha
Angriff Kaiserslautern |
2 | 0 |
|
|
Pierre de Wit
Mittelfeld Kaiserslautern |
1 | 0 |