1. FSV Mainz 05

Gründungsdatum: 1905

Anschrift: Dr.-Marthin-Luther-King Weg 20, 55122 Mainz Germany

Telefon: +49 (0) 6131 - 375500

Fax: +49 (0) 6131 - 3755033

E-Mail: info@mainz05.de

Offizielle Website: http://www.mainz05.de

Präsident: Harald Strutz

Sportdirektor/Manager: Christian Heidel

Stadion: Coface Arena

Geschichte
Schnell wird der Verein beliebt
Der 1. Fußball- und Sportverein Mainz 05 e.V. – oder kurz gesagt der 1. FSV Mainz 05 – wurde im Jahr 1905 unter dem Namen 1. Mainzer Fußballclub Hassia 1905 gegründet. Aus dem September dieses Jahres wird auch das erste Ergebnis übermittelt, das der Verein vorweisen kann: Ein 5:3 gegen Germania Gustavsburg. Schon in den ersten Jahren ging es mit dem Klub schnell aufwärts und bereits im Jahr 1910 wurde zum ersten Mal bei einem Spiel die Tausendergrenze an Zuschauern bei einem Spiel geknackt. Zehn Jahre später folgte ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte mit den beiden Freundschaftsspielen gegen das damals starke Team von Vasas Budapest. Mainz gewann einmal 1:0 und spielte im zweiten Duell 0:0.
Ein ständiges Auf und Ab
Mit der Einführung des Ligasystems nach dem ersten Weltkrieg wurde der FSV Mainz 05 immer besser. In den Jahren 1920, 1931 und 1932 gelang der Sieg bei der Hessenmeisterschaft, doch überregional blieb ein ganz großer Erfolg aus. Der Höhepunkt dieser Zeit blieb für die Mainzer ein 3:3 gegen den mit zehn Nationalspielern angetretenen 1. FC Nürnberg im Rahmen der Süddeutschen Meisterschaft. In der Zeit des Dritten Reiches stieg der Verein gleich im ersten Jahr aus der Gauliga Südwest ab und spielte nur noch auf Bezirksebene.
Konstant in der zweiten Reihe
Nach dem zweiten Weltkrieg fanden sich die Mainzer in der Oberliga Südwest wieder – und blieben dort bis zur Einführung der Bundesliga im Jahr 1963. Platzierungen in der oberen Tabellenhälfte waren eine Seltenheit für die 05er, denn meist ging es gegen den Abstieg. Für die neu gegründete Bundesliga qualifizierten sich die Mainzer nicht und es ging in die Regionalliga Südwest. Dort verlief der Anfang mit einigen respektablen Plätzen ganz gut, doch dann folgten einige Jahre im Mittelmaß. Nach dem Meistertitel in der Saison 1972/73 scheiterten die 05er erst in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Die Qualifikation für die neu gegründete 2. Bundesliga klappte jedoch im Jahr 1974. Zwei Jahre später folgte allerdings der Rückzug aus finanziellen Gründen.
Die Zeit von Jürgen Klopp beginnt
Zwölf lange Jahre bis 1988 blieb der FSV Mainz 05 in der dritten Liga, bis endlich wieder der Sprung in die 2. Bundesliga gelang. Die Mainzer waren dort Durchschnitt: So beendeten sie neun der zehn Spielzeiten zwischen 1991 und 2000 auf den Plätzen zwischen 8 und 14. Im Februar 2001 war der Verein in akuter Abstiegsgefahr und trennte sich von Trainer Eckhard Krautzun. Den Platz auf der Bank übernahm der zu diesem Zeitpunkt verletzte Spieler Jürgen Klopp, der in den ersten sieben Spielen 19 Punkte holte und die Mainzer wieder in Sicherheit brachte. In den folgenden beiden Jahren verpasste der Klub als Vierter zweimal hauchdünn den Sprung in die Fußball-Bundesliga, der allerdings dann im Jahr 2004 gelang.
Auch ohne Klopp geht es
Mit Jürgen Klopp als Trainer und einem euphorischen Publikum im Rücken schafften die Mainzer zweimal hintereinander einen 11. Platz in der Bundesliga. Außerdem trat der Verein als Gewinner der DFB-Fair-Play-Wertung im UEFA-Cup an und schied dort gegen den FC Sevilla aus. Im Jahr 2007 konnten die 05er die Klasse nicht mehr halten und stiegen wieder in die Zweite Liga ab. Jürgen Klopp verließ 2008 den Verein in Richtung Borussia Dortmund. Sein Nachfolger wurde der Norweger Jörn Andersen, der gleich im ersten Jahr seiner Amtszeit die Rückkehr in die Bundesliga schaffte.
Junger Tuchel sorgt für frischen Wind
Allerdings wurde er unmittelbar vor dem Saisonstart 2009/2010 entlassen, weil es „atmosphärische Störungen“ mit den Spielern gab. Noch am selben Tag wurde der bisherige Nachwuchstrainer Thomas Tuchel als neuer Trainer präsentiert. Dieser machte sich in den folgenden Monaten einen guten Namen in der Bundesliga, etablierte die Mainzer im Mittelfeld der Tabelle. Der rheinland-pfälzische Klub hatte mit dem Abstiegskampf nichts am Hut und freute sich am Ende über eine gelungene Saison und den neunten Platz in der Bundesliga. Egal wer da auf der Bank der Mainzer sitzt, es scheint derzeit steil nach oben zu gehen!

Trophäenschrank
UEFA-Cup-Teilnahme: 2005
Bundesliga-Zugehörigkeit: 2004-2007, seit 2009

Die meisten Spiele:
Nikolce Noveski (124), Manuel Friedrich (99), Fabian Gerber (82)
Die meisten Tore:
Mohamed Zidan (22), Michael Thurk (18), Benjamin Auer (15)
Der höchste Heimsieg:
5:0 gegen den SC Freiburg (2004/05)
Der höchste Auswärtssieg:
6:2 beim VfL Bochum (2004/05)
Die höchste Heimniederlage:
1:6 gegen Werder Bremen (2006/07)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:4 beim FC Schalke 04 (2006/07)
Match-Zentrale
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Top-Torjäger
Spieler Tore Elfmeter
Eric Maxim Choupo-Moting Eric Maxim Choupo-Moting
Angriff
Mainz
10 0
Andreas Ivanschitz Andreas Ivanschitz
Mittelfeld
Mainz
7 3
Mohamed Zidan Mohamed Zidan
Angriff
Mainz
7 0
Sami Allagui Sami Allagui
Angriff
Mainz
5 0
Nicolai Müller Nicolai Müller
Mittelfeld
Mainz
4 0