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Steckbrief

VfB Stuttgart

Gründungsdatum: 1893

Anschrift: Mercedesstraße 109, 70372 Stuttgart Germany

Telefon: +49 (0) 711 284 8254

Präsident: Erwin Staudt

Sportdirektor/Manager: Horst Heldt

Stadion: Mercedes-Benz-Arena

Geschichte
Die Anfänge
Gegründet wurde der VfB Stuttgart, damals als FV Stuttgart, im Jahre 1893. 1912 fusionierte man mit dem der Kronen-Klub Cannstatt zum heutigen VfB. Beide Vereine wurden hauptsächlich von Schülern, zumeist mit Wurzeln im kaufmännischen Bürgertum, gegründet. Der Verein überdauerte dann beide Weltkriege, wobei besonders der 2. Weltkrieg den Verein schwer traf. So wurde zum Beispiel das Vereinsgelände schwer getroffen.
Wiederaufbau und zwei Deutsche Meisterschaften

Nach dem zweiten Weltkrieg musste sich der Verein neu formieren, die ersten große Erfolge ließen aber nicht lange auf sich warten: 1950 und 1952 wurde man Deutscher Meister und konnte somit die ersten richtigen Erfolge in der Vereinsgeschichte feiern. 1954 und 1958 feierte man dann auch noch zwei Erfolge im DFB-Pokal.
Die Bundesliga startet

Nach den Erfolgen war es wenig verwunderlich, dass die Schwaben auch zu den Gründungsmitgliedern der neugeschaffenen Bundesligagehörten. Dort konnte der Verein, der auf ehrenamtliche Kräfte setzte, aber nie die Erfolge der Vorjahre wiederholen. Meist landete man im Mittelfeld. Im April 1975 räumte Weitpert, der mit seiner offensiven Einkaufspolitik gescheitert war, seinen Präsidentenposten. Gerhard Mayer-Vorfelder wurde zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Der VfB befand sich zu dieser Zeit auf einem Abstiegsplatz. Am Ende der Saison stieg der VfB aus der 1. Liga ab. Zuvor war der VfB nur 1923/24 für eine einzige Saison zweitklassig gewesen.
Die Ära-Mayer-Vorfelder

Nach nur zwei Saison in der Zweitklassigkeit gelang dem VfB Stuttgart der Wiederaufstieg in die Bundesliga und konnte sich in der Folge sofort im Spitzenfeld etablieren. In den Folgejahren belegten die Schwaben Platz 4, Platz 2 sowie zwei Mal Platz 3. 1984 erreichte der Verein unter Trainer Helmut Benthaus seine dritte deutsche Meisterschaft. Auf den ersten großen internationalen Erfolg musste man 5 Jahre warten, als man das UEFA-Cup-Finale gegen Napoli verlor.
Von Daum bis zu den jungen Wilden
1990 kam Christoph Daum als Trainer zum VfB. 1992 wurde der VfB unter Daum unter anderem mit Guido Buchwald, Fritz Walter und Matthias Sammer zum vierten Mal Deutscher Meister. In einer dramatischen Saison setzte man sich erst am letzten Spieltag durch. 1997 konnte der Verein bis zumlang letzten Mal den DFB-Pokal gewinnen. Im Folgejahr marschierte man dann auch im Europapokal der Pokalsieger bis ins Finale, verlor dort aber durch ein Tor von Gianfranco-Zola mit 0:1. Es sollte also erneut nichts mit dem Titel werden. Es begann eine Durststrecke, die erst Felix Magath mit einer konsequenten Jugendpolitik verhindern konnte. Auf der Grundlage seiner Aufbauarbeit feierte Armin Veh mit seiner Mannschaft dann auch 2007 den Titel, den nicht viele für möglich gehalten haben. Im selben Jahr stand die Mannschaft dann auch im Pokalfinale, verlor da aber gegen Nürnberg.

Trophäenschrank

Deutscher Meister: 1950, 1952, 1984, 1992, 2007
Deutscher Pokalsieger: 1954, 1958, 1997
DFB-Pokal-Finale: 1986, 2007
UEFA-Cup Finale: 1989
Europapokal der Pokalsieger Finale: 1998
Deutscher Supercup: 1992
Die meisten Spiele: Karl Allgöwer (338)
Die meisten Tore:
Karl Allgöwer (129), Fritz Walter (102)
Der höchste Heimsieg: 7:0 vs. Borussia Dortmund (1990/91)
Der höchste Auswärtssieg: 7:0 vs. Fortuna Düsseldorf (1985/86)
Höchste Heimniederlage: 0:5 vs. Borussia Dortmund (1995/96)
Höchste Auswärtsniederlage: 0:6 vs. Werder Bremen (1985/86)
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