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Werder Bremen

Gründungsdatum: 1899

Anschrift: Franz-Böhmert-Straße 1c, 28205 Bremen Germany

Telefon: +49 (0) 1805 - 937337

Fax: +49 (0) 421 - 493555

E-Mail: info@werder.de

Offizielle Website: http://www.werder.de

Präsident: Klaus-Dieter Fischer

Sportdirektor/Manager: Klaus Allofs

Stadion: Weser-Stadion

Geschichte
Die Gründerjahre
Was bedeutet eigentlich „Werder“? Dieser altertümliche Begriff bezeichnet eine Flussinsel. Oder aber Land, dass von einem Fluss angeschwemmt wurde. So wie der Peterswerder, auf dem sich das heutige Weserstadion befindet. Dort, wo die Weser einen großen Bogen macht.
Gegründet am 4. Februar 1899 nahm der zunächst als FV Werder aus der Taufe gehobene Verein eine rasante Entwicklung. Seit 1930 trugen die Grün-Weißen ihre Heimspiele im heutigen Weserstadion aus, das damals noch ABTS-Kampfbahn hieß. Nach mehreren Namensänderungen bekamen die Norddeutschen am 28. März 1946 ihren endgültigen Namen SV Werder Bremen.
Vor der Bundesliga
1947 war Werder Mitglied der neu gegründeten Oberliga Nord. Dort feierten die Grün-Weißen von 1958/59 an fünf Mal in Serie die Vizemeisterschaft. Das war auch ausschlaggebend dafür, dass man sich neben dem Hamburger SV und Eintracht Braunschweig als dritter Nordclub 1963 für die neue Bundesliga qualifizierte. Größter Erfolg bis dahin war allerdings der Gewinn des DFB-Pokals 1961. In der Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen bezwang Werder am 13. September den 1. FC Kaiserslautern durch Treffer von Willi Schröder und Helmut Jagielski mit 2:0 und nahm erstmals am Europapokal teil. Im Pokalsieger-Wettbewerb schied Bremen im Viertelfinale gegen Atletico Madrid aus.
Die ersten Liga-Jahre
Das erste Bundesliga-Tor überhaupt fiel im Weserstadion, als Timo Konietzka für den BVB nach wenigen Sekunden traf, Bremen die Premiere aber noch 3:2 gewann. Der erste Triumph gelang Werder Bremen dann  in der Saison 1964/65, als die Mannschaft mit ihrer ersten Deutschen Meisterschaft überraschte. Doch trotz der Vizemeisterschaft drei Jahre später gelang es den Norddeutschen nicht, sich dauerhaft im Spitzenfeld zu etablieren. Ganz im Gegenteil: Werder Bremen wurde zur „grauen Maus“ der Liga, kam in den 70er-Jahren nie auf einen einstelligen Tabellenplatz, ehe man 1979/80 den bisher einzigen Abstieg in die Zweite Liga hinnehmen musste.  Das Konzept der „Millionen-Elf“, die 1971/72 in den Bremer Stadtfarben Rot-Weiß auflief, war endgültig gnadenlos gescheitert. Werder wollte den Erfolg erzwingen und stand nun acht Jahre später vor dem sportlichen wie finanziellen Ruin.
König Otto
1980/81 gelang den Bremern, die Otto Rehhagel im März 1981 für den gesundheitlich angeschlagenen Trainer Kuno Klötzer übernahm, der direkte Wiederaufstieg. Mit dem pfiffigen Werder-Manager Willi Lemke an seiner Seite baute sich König Otto in 14 Jahren an der Weser sein eigenes Denkmal. 1983 gegen den HSV und 1986 gegen die Bayern verpasste Werder auf dramatische Art und Weise die Meisterschaft, weswegen Rehhagel schon als „Otto der Zweite“ verspottet wurde. Rudi Völler avancierte an der Weser zum Superstar. Doch ausgerechnet nach seinem Wechsel zum AS Rom schafften es die Grün-Weißen endlich auch, den Trophäenschrank zu füllen. Legendär bleiben die Wunder von der Weser gegen Spartak Moskau, Dynamo Ost-Berlin, den SSC Neapel mit Diego Maradona oder 1993 in der Champions League gegen den RSC Anderlecht, als man zur Pause 0:3 zurücklag, aber noch 5:3 siegte. Mit der Meisterschaft 1988 und 1993 sowie den DFB-Pokalsiegen 1991 im dritten Anlauf und 1994 versilberte Otto Rehhagel seine Erfolgszeit, ehe er sich 1995 mit der Vizemeisterschaft nach München verabschiedet. Den größten Erfolg aber erreichte Werder Bremen 1992, als im Finale des Europapokals der Pokalsieger der AS Monaco durch Treffer von Klaus Allofs und Wynton „Kiwi“ Rufer bezwungen wurde.
Das Erfolgs-Duo Schaaf/Allofs
Rehhagel war weg, zahlreiche Trainer scheiterten im langen Schatten, den Otto immer noch auf den Verein warf. Aad de Mos, Dixie Dörner oder Wolfgang Sidka brachten Werder nicht in die Spur. Auch Felix Magath nicht, der mit Bremen in den Abstiegssumpf geriet. Am 10. Mai 1999 übernahm Thomas Schaaf, rettete die Grün-Weißen und holte zum krönenden Abschluss in Berlin gegen die schier übermächtigen Bayern sogar den DFB-Pokal. Mit Schaaf und kurz darauf Klaus Allofs als Manager ging es fortan steil bergauf. Der totale Triumph gelang in der Saison 2004/05, als sich Werder Bremen mit Spielmacher Johan Micoud und Torschützenkönig Ailton samt begeisternden Offensivfußball das Double holte und fünf Mal in Serie die Champions-League-Qualifikation holte. Allofs hatte stets ein glückliches Händchen, zuletzt mit dem Brasilianer Diego, der die Liga verzauberte und sich 2009 mit dem DFB-Pokalsieg gegen Bayer Leverkusen nach Juventus Turin verabschiedete. In einer verkorksten Bundesliga-Saison verlor Werder Bremen das UEFA-Cup-Finale 2009 gegen Schachtjor Donezk 1:2 in der Verlängerung. Typisch, denn Ballzauberer Diego war gesperrt. Den Abgang des Spielmachers zu Juventus Turin fing Werder gut auf und angeführt von Claudio Pizarro, Mesut Özil und Marko Marin gelang erneut der Einzug in die Königsklasse.
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