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Gründungsdatum: 1950
Anschrift: 350 avenue Jean Jaures, 69007 Lyon France
Telefon: 00 33 426 29 67
Fax: 00 33 478 29 67
E-Mail: OL@olympiquelyonnais.com
Offizielle Website: http://www.olweb.fr
Präsident: Jean-Michel Aulas
Sportdirektor/Manager: Thierry Sauvage
Stadion: Stade de Gerland, Lyon
Die Gründerjahre
Der Gründung des Klubs ging ein Zwist voraus: Die Rugby- und Fußball-Abteilung bei Olympique Lyon, das seit 1899 Bestand hatte, gerieten in Krach. Die Fußballer splitteten sich vom Rest des Vereins ab und wählten einen neuen Namen: Olympique Lyonnais. Daher datiert die Gründung aus dem Jahr 1899. 1910 gewann Lyon zum ersten Mal die französische Meisterschaft. Tony Garnier, ein hiesiger Architekt, designte das Stade de Gerland, dass seit 1920 die neue Heimat der Lyonnais war. Nach Erfolgen in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg ließ Lyon 1945/46 in der Ligue 1 starten, doch unter Félix Louot kam der Verein auf keinen grünen Zweig und stieg in der darauf folgenden Saison ab. Es sollte bis 1951 dauern, bis OL wieder den Weg in die Erstklassigkeit finden sollte, aber schon nach einem Jahr in der Ligue 1 ging es direkt wieder runter. Nach dem Wiederaufstieg unter Julien Darui feierte Lyon in den 60ern und 70ern mehrere Erfolge, als man dreimal den Coupe de France und zusätzlich die Trophée des Champions gewinnen konnte. Doch mit Beginn der 80er begann eine Leidenszeit, deren Anfang der Abstieg 1983 war.
Aulas: Übernehmen Sie!
Im Jahr 1987 übernahm Jean-Michel Aulas das Amt des Präsidenten und investierte in den Klub mit dem Ziel, Lyon innerhalb von 15 Jahren wieder in der Ligue 1 zu etablieren. Zunächst aber folgten auf die Aufstiege unter Denis Papas und Marcel Le Borgne jeweils der direkte Abstieg und erst ein gewisser Raymond Domenech sollte Kontinuität aufkommen. Zunächst stieg man als Champion der Ligue 2 auf, in der folgenden Saison wurde Lyon achter in der Liga. Eine Saison später erreichte Domenech gar den fünften Platz und somit die Qualifikation für den UEFA-Cup. Nach der Saison 1992/93 verließ Domenech den Verein und wurde U-21-Nationaltrainer der Franzosen und wurde durch den ehemaligen Starspieler Jean Tigana ersetzt. Dieser holte Spieler wie Abédi Pelé, Manuel Amoros und Alain Caveglia, verließ aber den Verein 1995 aufgrund von massivem Mediendruck. Unter Guy Stéphan und Bernard Lacombe konnte seit 1995 zweimal der UEFA-Cup erreicht werden. Zudem arbeitete sich Lyon auch in der Liga weiter nach oben und bestätigte die guten Platzierungen (3. in den Jahren 1999 und 2000).
Abo auf die Meisterschaft
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts dominierte Lyon den französischen Fußball. Seit 2002 gewann OL sieben Ligatitel in Folge, doch auf internationaler Ebene erreichte der Klub nie mehr als das Achtelfinale der Champions League, was für einigen Unmut sorgte. Als Trainer stand Jacques Santini für den Aufschwung, der 2000 vom FC Socheaux kam und zwar bei den Fans nicht gerade beliebt war, jedoch in seiner ersten Saison den Coupe de la Ligue gewann und den Verein auf Platz 2 führte. Trotz der ersten Meisterschaft 2001 konnte Santini die Fans einfach nicht von sich überzeugen und verließ den Verein daraufhin in Richtung des Nationalteams. Unter dem neuen Coach Paul Le Guen startete Lyon die Siegesserie und konnten auch in der Königsklasse Erfolge feiern, so zum Beispiel den Gruppensieg noch vor dem FC Bayern München. Doch Le Guen suchte nach den Erfolgen wohl eine neue Herausforderung und entschied sich gegen einen neuen Dreijahres-Vertrag und ging. Gérard Houllier, vorher schon Trainer des FC Liverpools gewesen, stand fortan an der Seitenlinie. Namen wie Juninho, Wiltord, Govou, Malouda oder Coupet bestimmten nun das Bild des Serienmeisters.
Das Ende der Dominanz
Während der Saison 2007/08 wechselte die Führung erneut den Trainer und Alain Perrin kam. Zudem verpflichtete man den Weltmeister Fabio Grosso für viel Geld, zudem kamen Spieler wie Mathie Bodmer und Abdul Kader Keita. Zunächst gab es große Probleme aufgrund großer Lücken im Defensivverbund von Perrins 4-4-2-System, doch das Team schaffte von selbst den Umschwung. Die überragenden Karim Benzema und Hatem Ben Arfa ließen Lyon doch noch die nächste Runde der Champions League erreichen, doch die Dominanz in der Liga schien zu schwinden: Bordeaux schwang sich zu einem ernsthaften Konkurrenten um den Ligatitel auf. Dennoch schaffte es Lyon, 2008 das erste Double der Vereinsgeschichte zu holen durch den Pokalgewinn gegen Paris St. Germain. Nach der Saison wurde Perrin dann trotz der nationalen Erfolge durch Claude Puel abgelöst, unter dem in der Liga dann zum ersten Mal seit sieben Jahren der Titel unter anderen Teams vergeben wurde: Girondins Bordeaux und Olympique Marseille trugen den Kampf um Platz eins aus, den am Ende Bordeaux für sich entschied. Lyon erreichte nur den dritten Platz.
Französischer Meister: 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008
Coupe de France: 1964, 1967, 1973, 2008
Coupe de la Ligue: 2001
Trophée des champions: 1973, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007
UEFA Intertoto Cup: 1997
Peace Cup: 2007
Die meisten Spiele: -
Die meisten Tore: -
Der höchste Heimsieg:
8:0 gegen Olympique Marseille (1996/97)
Der höchste Auswärtssieg:
5:0 gegen Béziers (1986/87)
Die höchste Heimniederlage:
1:7 gegen FC Sochaux (1987/88)
Die höchste Auswärtsniederlage:
0:7 gegen AJ Auxerre (1996/97)
- Letzte Spiele
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| FRA1 | Lyon - Nice | 3 - 4 |
| FRA1 | Ajaccio - Lyon | 1 - 1 |
| FRA1 | Evian - Lyon | 1 - 3 |
| FRA1 | Lyon - Brest | 1 - 1 |
| FRA1 | Lyon - VA | 4 - 1 |
| FRAC | Lyon - Quevilly Us | 1 - 0 |
| FRA1 | Lyon - Lorient | 3 - 2 |
| FRA1 | Toulouse - Lyon | 3 - 0 |
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| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Licha López
Angriff Lyon |
26 | 4 |
|
|
Bafetimbi Gomis
Angriff Lyon |
25 | 1 |
|
|
Jimmy Briand
Angriff Lyon |
15 | 0 |
|
|
Alexandre Lacazette
Angriff Lyon |
10 | 1 |
|
|
Michel Fernandes Bastos
Mittelfeld Lyon |
9 | 3 |