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Tschechien
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Tschechien
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| DIE QUALIFKATION |
| GRUPPE I |
SPIELE |
S |
U |
N |
TD |
PUNKTE |
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| 1 |
8 |
8 |
0 |
0 |
20 |
24 |
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| 2 |
8 |
4 |
1 |
3 |
4 |
13 |
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| 3 |
8 |
3 |
2 |
3 |
-1 |
11 |
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| 4 |
8 |
1 |
2 |
5 |
-9 |
5 |
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| 5 |
8 |
1 |
1 |
6 |
-14 |
4 |
| RESULTATE | TOP-TORJÄGER |
| 7. September 2010: Tschechien - Litauen 0:1 8. Oktober 2010: Tschechien - Schottland 1:0 12. Oktober 2010: Liechtenstein - Tschechien 0:2 25. März 2011: Spanien - Tschechien 2:1 29. März 2011: Tschechien - Liechtenstein 2:0 3. September 2011: Schottland - Tschechien 2:2 7. Oktober 2011: Tschechien - Spanien 0:2 11. Oktober 2011: Litauen - Tschechien 1:4 11. November 2011: Tschechien - Montenegro 2:0 15. November 2011: Montenegro - Tschechien 0:1 |
4 - Michal Kadlec2 - Jaroslav Plasil, Jan Rezek 1 - Milan Baros, Roman Hubnik, Petr Jiracek, Vaclav Kadlec, Tomas Necid, Vaclav Pilar, Tomas Sivok |
Die Tschechen erwischten in der Qualifikation einen Fehlstart. Das Auftaktspiel verlor die Truppe von Michal Bilek zu Hause mit 0:1 gegen Litauen. In der Folge erholten sich die Osteuropäer, wenngleich sie in einem Schlüsselspiel das Glück auf ihrer Seite hatten: In Schottland führten die Gastgeber bereits mit 2:1, ehe der Schiedsrichter in der 90. Minute einen umstrittenen Elfmeter gab, den der Leverkusener Michal Kadlec verwertete. Der Gefoulte Jan Rezek gab später zu, für den Kontakt mit Schottlands Danny Wilson hauptverantwortlich gewesen zu sein.
Nicht zuletzt deshalb kamen die Tschechen ins Playoff, wo sie sich im Hinspiel in Prag mit zwei Toren in der zweiten Halbzeit eine gute Ausgangslage gegen Montenegro verschafften. Im Rückspiel beim 1:0-Sieg in Podgorica sicherte Torhüter Petr Cech seinen Farben schließlich die EM-Teilnahme.
| DIE BILANZ BEI VERGANGENEN EUROS |
| 1960 |
Halbfinale (Teil von Tschechoslowakei) |
1988 |
nicht qualifiziert (Teil von Tschechoslowakei) |
| 1964 |
nicht qualifiziert (Teil von Tschechoslowakei) | 1992 |
nicht qualifiziert (Teil von Tschechoslowakei) |
| 1968 |
nicht qualifiziert (Teil von Tschechoslowakei) | 1996 |
2. Platz |
| 1972 |
nicht qualifiziert (Teil von Tschechoslowakei) | 2000 |
Gruppenphase |
| 1976 |
Europameister (Teil von Tschechoslowakei) | 2004 |
Halbfinale |
| 1980 |
Halbfinale (Teil von Tschechoslowakei) | 2008 |
Gruppenphase |
| 1984 |
nicht qualifiziert (Teil von Tschechoslowakei) | 2012 |
Qualifiziert als Playoff-Sieger |
Den größten Erfolg landete das Land 1976, als man noch als Tschechoslowakei Deutschland im Elfmeterschießen besiegte und sich im damaligen Jugoslawien zum Europameister krönte. Vier Jahre später in Italien kam man immerhin bis ins Halbfinale.
Nachdem man sich 1993 unabhängig machte, schafften die Tschechen bei der EURO 1996 beinahe eine große Überraschung. Nachdem man Italien, Portugal und Frankreich ausgeschaltet hat, verlor man das Finale in der Verlängerung gegen Deutschland durch das „Goalden Goal“ von Oliver Bierhoff im Wembley-Stadion.
Acht Jahre später gelang Tschechien die Revanche, als man die Deutschen bereits in der Gruppenphase eliminierte, schließlich war in der Vorschlussrunde gegen den späteren Überraschungseuropameister Griechenland Schluss. Beim Kontinentalturnier 2008 erlebte das Team einen außergewöhnlichen Zusammenbruch, als man gegen die Türkei bereits mit 2:0 führte, schließlich jedoch mit 2:3 unterlag und somit bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen musste.
| DER TRAINER | MICHAL BILEK |

Nachdem die Tschechen die Qualifikation für die WM 2010 verpasst hatten, fragten sich viele, ob die Ernennung des damals erst 44-jährigen Michal Bilek eine sinnvolle Entscheidung war.
Seine größten Erfolge bis dahin waren ein dritter Platz mit der tschechischen U19 bei der EM 2003 sowie das Double mit Sparta Prag in der Saison 2006/07.
Doch die Beförderung Bileks nach der Entlassung von Ivan Hasek sollte sich als richtige Maßnahme herausstellen. In der Qualifikation stellte der Coach darüber hinaus unter Beweis, dass er sich vor Experimenten nicht scheut, setzte er während dem Weg zur EURO in Polen und der Ukraine doch nicht weniger als 32 Spieler ein.
| DER KAPITÄN | TOMAS ROSICKY |

Seit seinem A-Nationalmannschaftsdebüt ist der kreative Mittelfeldspieler eine feste Größe in der Auswahl. Nachdem er sowohl an der EURO 2000 als auch an der 2004 erfolgreich teilnahm, musste der ehemalige Dortmunder beim kontinentalen Turnier 2008 sowie beim Großteil der Qualifikationsphase für die WM 2010 verletzungsbedingt passen.
Nach einer schweren Verletzung in der Saison 2008/09 gelang es ihm bei Arsenal zwar nicht wieder, sich in Top-Form zu bringen, im Nationalteam ist Tschechiens Fußballer der Jahre 2001, 2002 und 2006 aber weiterhin eine feste Größe und Hoffnungsträger seiner Farben für das Turnier in Polen und der Ukraine.
| DER STARSPIELER | PETR CECH |

Der Torhüter zeichnete sich bei der EURO 2004 aus und schaffte es durch zahlreiche Paraden ins UEFA-Team des Turniers. Diese Glanzauftritte verhalfen dem 1,96-m-Hünen im selben Jahr auch zu seinem Wechsel zum FC Chelsea.
Doch Cechs Erinnerungen an Europameisterschaften sind gemischter Natur. So patzte er bei der EM 2008 in der Vorrunde gegen die Türkei schwer, als er Nihats Ausgleich begünstigte und zeichnete somit hauptverantwortlich für das tschechische Aus.
Obwohl er den frühzeitigen K.o. auf seine Kappe nahm, bewahrheiteten sich von Reportern kolportierte Gerüchte, wonach Cech seine internationale Karriere beenden würde, glücklicherweise für die Tschechen nicht.
| DAS AUFSTREBENDE TALENT | TOMAS PEKHART |

Zusammen mit ZSKA Moskaus Tomas Necid hat sich der 22-Jährige im Nationalteam unter Coach Bilek etabliert. Der Rekordtorschütze der nationalen U21 gilt als nächste heiße Zukunftsaktie des tschechischen Fußballs.
Obwohl er den Durchbruch in jungen Jahren seiner Karriere in England nicht schaffte, blüht er seit Januar 2010 regelrecht auf. Durch starke Leistungen beim FK Jablonec empfahl sich der lange Mittelstürmer für einen Wechsel in die Bunesliga zum 1. FC Nürnberg. In den Playoff-Spielen gegen Montenegro stand Pekhart jeweils in der Anfangsformation der Tschechen.
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| EMQ | Tschechien - Polen | 16.06.12 20:45 CEST |
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