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Bahrain
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Bahrain gehört zu Asiens Nationalmannschaften, die sich am schnellsten weiterentwickeln. Bahrains Meisterschaft mag im Vergleich zu Japans J-League oder der südkoreanischen K-League als etwas schwächer angesehen werden, doch angesichts in den letzten Jahren zahlreicher junger Talente und des Erfolges von Übersee-Spielern lässt sich über diese Auffassung kontrovers diskutieren.
Die dritte Teilnahme am Asian Cup hintereinander belegt, dass sich der Fußball in Bahrain grundsätzlich im Aufwind befindet. Verletzungen in der Vorbereitung, die enttäuschende Vorstellung beim Gulf Cup 2010 sowie die Amtsaufgabe von Ex-Trainer Jose Hickersberger im Oktober, haben zuletzt jedoch für Ernüchterung gesorgt.
Der Asian Cup 2011 wird vom 7. bis 29. Januar 2011 in Katar ausgetragen.
DIE QUALIFIKATION
Bahrain qualifizierte sich in einer Gruppe mit Japan, Jemen und Hongkong als Zweiter für den Asian Cup. Bemerkenswert war der 1:0-Sieg gegen den Favoriten Japan, der schon früh in der Qualifikation errungen wurde. Auswärtsniederlagen musste das Team in Japan (0:2) und Jemen (0:3) hinnehmen. Vor eigenem Publikum gab es gegen Jemen und Hongkong jeweils einen deutlichen 4:0-Erfolg zu feiern.

TRAINER & TAKTIK
Salman Sherida übernahm erst wenige Tage vor Beginn des Gulf Cup of Nations 2010 den Trainerposten vom Österreicher Josef Hickersberger, der nach wenigen Monaten im Amt zu seinem vorherigen Klub Al-Wahda in Abu Dhabi zurückgekehrt war. Der neue Coach besitzt international noch nicht die Erfahrung seines Vorgängers, machte sich jedoch als früherer Nationalspieler einen Namen. Taktisch dürfte er auf ein System mit einer nominellen Spitze setzen.
DER STAR
Der 25-Jährige Jaycee John Okwunwanne gehört zu den Protagonisten seines Teams. Seit 2010 spielt der Angreifer für den türkischen Profiklub Eskisehirspor, nachdem er zuvor zwei Jahre lang für Excelsior Mouscron in Belgien aktiv war. Dank seiner technischen Fähigkeiten und seines Torinstinks könnte der gebürtige Nigerianer auch gegen die vermeintlich größeren Teams im Wettbewerb den Unterschied ausmachen.
Zu den Leistungsträgern Bahrains gehören auch Mittelfeldspieler Abdulla Baba Fatadi, der ebenfalls auf Erfahrung im europäischen Klubfußball (Schweiz) zurückgreifen kann, sowie Kapitän Salman Isa, der in der Qualifikation den Siegtreffer gegen Japan erzielte.

DIE FAN-ERWARTUNGEN
Vor Turnierstart existiert unter vielen Fans ein Gefühl von Pessimisums, das sich in der Unerfahrenheit des Trainers und der enttäuschenden Vorstellung beim Gulf Cup begründet. Dort konnte Bahrain Ende November 2010 in seiner Gruppe lediglich einen Zähler erringen und schied als Schlusslicht aus. Mehrere Verletzungen während der Vorbereitung auf den Asian Cup haben die Erwartungen zusätzlich gedämpft.
DIE GOAL.COM PROGNOSE
Angesichts des ausgebliebenden Erfolgs beim jüngsten Gulf Cup, wäre es nach jetzigem Stand eine Überraschung, sollte Bahrain beim Asian Cup für Furore sorgen. Anderseits ist die jetzige Situation nicht unähnlich mit derjenigen von vor dem Turnier 2004, als es das Team schließlich bis ins Halbfinale schaffte. Angesichts der Gruppengegner Australien, Südkorea und Indien wäre das Erreichen des Viertelfinals als Erfolg zu bewerten.
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Die dritte Teilnahme am Asian Cup hintereinander belegt, dass sich der Fußball in Bahrain grundsätzlich im Aufwind befindet. Verletzungen in der Vorbereitung, die enttäuschende Vorstellung beim Gulf Cup 2010 sowie die Amtsaufgabe von Ex-Trainer Jose Hickersberger im Oktober, haben zuletzt jedoch für Ernüchterung gesorgt.
Der Asian Cup 2011 wird vom 7. bis 29. Januar 2011 in Katar ausgetragen.
DIE QUALIFIKATION
Bahrain qualifizierte sich in einer Gruppe mit Japan, Jemen und Hongkong als Zweiter für den Asian Cup. Bemerkenswert war der 1:0-Sieg gegen den Favoriten Japan, der schon früh in der Qualifikation errungen wurde. Auswärtsniederlagen musste das Team in Japan (0:2) und Jemen (0:3) hinnehmen. Vor eigenem Publikum gab es gegen Jemen und Hongkong jeweils einen deutlichen 4:0-Erfolg zu feiern.

Das Team von Bahrain
TRAINER & TAKTIK
Salman Sherida übernahm erst wenige Tage vor Beginn des Gulf Cup of Nations 2010 den Trainerposten vom Österreicher Josef Hickersberger, der nach wenigen Monaten im Amt zu seinem vorherigen Klub Al-Wahda in Abu Dhabi zurückgekehrt war. Der neue Coach besitzt international noch nicht die Erfahrung seines Vorgängers, machte sich jedoch als früherer Nationalspieler einen Namen. Taktisch dürfte er auf ein System mit einer nominellen Spitze setzen.
DER STAR
Der 25-Jährige Jaycee John Okwunwanne gehört zu den Protagonisten seines Teams. Seit 2010 spielt der Angreifer für den türkischen Profiklub Eskisehirspor, nachdem er zuvor zwei Jahre lang für Excelsior Mouscron in Belgien aktiv war. Dank seiner technischen Fähigkeiten und seines Torinstinks könnte der gebürtige Nigerianer auch gegen die vermeintlich größeren Teams im Wettbewerb den Unterschied ausmachen.
Zu den Leistungsträgern Bahrains gehören auch Mittelfeldspieler Abdulla Baba Fatadi, der ebenfalls auf Erfahrung im europäischen Klubfußball (Schweiz) zurückgreifen kann, sowie Kapitän Salman Isa, der in der Qualifikation den Siegtreffer gegen Japan erzielte.

Den Ball im Blick: Jaycee John (rechts)
DIE FAN-ERWARTUNGEN
Vor Turnierstart existiert unter vielen Fans ein Gefühl von Pessimisums, das sich in der Unerfahrenheit des Trainers und der enttäuschenden Vorstellung beim Gulf Cup begründet. Dort konnte Bahrain Ende November 2010 in seiner Gruppe lediglich einen Zähler erringen und schied als Schlusslicht aus. Mehrere Verletzungen während der Vorbereitung auf den Asian Cup haben die Erwartungen zusätzlich gedämpft.
DIE GOAL.COM PROGNOSE
Angesichts des ausgebliebenden Erfolgs beim jüngsten Gulf Cup, wäre es nach jetzigem Stand eine Überraschung, sollte Bahrain beim Asian Cup für Furore sorgen. Anderseits ist die jetzige Situation nicht unähnlich mit derjenigen von vor dem Turnier 2004, als es das Team schließlich bis ins Halbfinale schaffte. Angesichts der Gruppengegner Australien, Südkorea und Indien wäre das Erreichen des Viertelfinals als Erfolg zu bewerten.
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