Wolfsburg beendet Remis-Serie und schlägt Freiburg
Wolfsburg kann in der Liga doch noch gewinnen. Nach sieben Remis am Stück bezwingen die Wölfe den SC Freiburg. Die Analyse.

Der VfL Wolfsburg hat am 12. Spieltag seinen ersten Heimsieg gelandet. Gegen den SC Freiburg siegten die Wölfe zum ersten Mal überhaupt unter Trainer Martin Schmidt mit 3:1 (2:0) .

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Im Dauerregen von Wolfsburg dominierte der VfL einen harmlosen SC Freiburg, der zur Schießbude der Liga wird. Die Wölfe hätten bei einer besseren Chancenverwertung deutlich höher gewinnen können.

Nach der frühen Führung zog sich der VfL zurück und überließ den Freiburgern den Ball, die aber zu viele Fehler im Aufbauspiel produzierten. Damit luden die Freiburger den VfL immer wieder zu gefährlichen Kontern ein. Ein solcher Konter bescherte dem VfL das 2:0.

Mit seinem ersten Bundesligator nach starkem Solo brachte der polnische U-21 Nationalspieler Bartosz Kapustka bei den Freiburgern die Hoffnung zurücke. Die wehrte aber nicht lange, weil Malli fast im Gegenzug die Entscheidung gelang.

Die Daten zum Spiel

Tore: 1:0 Gerhardt (3.), 2:0 Malli (29.), 2:1 Kapustka (68.), 3:1 Malli (70.)

  • Daniel Didavi steuerte 2 Assists bei und ist nun mit 6 Torvorlagen der beste Vorbereiter der Liga.
  • Einen Doppelpack schnürte Malli im Oberhaus zuletzt im Februar 2016, damals beim Mainzer 3:1 gegen Leverkusen.
  • 24. Gegentor für Freiburg in dieser Saison, so viele hatte der Sport-Club auch in der Vorsaison in den ersten 12 Spielen kassiert. Vor Jahresfrist hatte die Streich-Elf allerdings auch 16 Mal selbst getroffen (aktuell nur 7 Mal).
  • 8 Punkte nach 12 BL-Spielen unterboten die Breisgauer nur 1995/96 (damals 7), und nur 2013/14 waren es ebenfalls 8 zum Vergleichszeitpunkt. In beiden Saisons hielt der Sport-Club am Ende die Klasse.

Der Star des Spiels: Yunus Malli

Unter Schmidt blüht Malli wieder richtig auf. Gegen Freiburg dominierte der türkische Nationalspieler das Mittelfeld, leitet das 1:0 ein und schob beim 2:0 und 3:1 selbst ein. Malli erzielte 23 seiner 33 BL-Tore unter Schmidt.

Der Flop des Spiels: Karim Guede

Es ist nicht das erste Mal, dass Streich Guede nach schlechten Ergebnissen aus dem Hut zaubert. Doch Guede kam während des Spiels nur auf elf Ballaktionen, nur 40 Prozent seiner Pässe kamen an. In der 53 Minute war Schluss.

Der Schiedsrichter: Manuel Gräfe

Hatte das faire Spiel gut im Griff. Hätte Koch für sein Foul mit gestrecktem Fuß allerdings auch Rot zeigen können, nach Absprache mit dem VAR zeigte er Gelb.

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