1899 Hoffenheim rettet späten Punkt gegen Eintracht Frankfurt
Mark Uth hat 1899 Hoffenheim mit seinem Treffer in der Nachspielzeit ein Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt gerettet. Die Analyse.

1899 Hoffenheim hat dank eines Treffers von Mark Uth in der Nachspielzeit die zweite Heimniederlage abgewendet. Die TSG trennte sich von Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1).

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Frankfurt setzte der TSG mit seiner Aggressivität von Beginn an ordentlich zu. Die Eintracht lief die Gastgeber hoch an und störte somit den Spielaufbau der Gastgeber immer wieder entscheidend. Hoffenheim hatte Probleme, ins letzte Drittel zu kommen, die Aktionen waren zu hektisch und ungenau.

Der Großteil der Partie spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab. Gefährlich vors Tor kamen beide Teams nur durch Fehler des Gegners. Boateng nutzte Rupps Fehlpass zur Führung, Wagner ließ Hradeckys Einladung ungenutzt.

Nagelsmann reagierte früh in der zweiten Halbzeit (Gnabry für Rupp) und stellte auf 4-3-3 um, gegen eine tiefer stehende Eintracht fand Hoffenheim aber weiterhin kein Räume. Frankfurt verteidigte den eigenen Strafraum bis zum Schluss äußerst diszipliniert und gewann die wichtigen Zweikämpfe. Hoffenheim bis zur Nachspielzeit zu keinem Abschluss innerhalb des Sechzehners, dann hatte Gnabry einmal Platz und bediente Uth.

Die Daten zum Spiel

Tore: 0:1 Boateng (13.), 1:1 Uth (90.+1)

  • Die SGE traf im zehnte Spiel in Folge. Eine solche Serie hatte Frankfurt zuletzt 2014/15, als der Eintracht in 16 Spielen in Folge ein Tor gelang.
  • Die Eintracht holte aus den sieben Auswärtsspielen dieser Saison 12 Punkte, nur Bayern holte mehr (13).
  • Fluch: Der 12. Spieltag ist der einzige Spieltag, an dem die TSG in der Bundesliga noch nie gewinnen konnte (4 Remis, 6 Niederlagen).
  • Drei seiner sechs Saisontore erzielte Mark Uth in den letzten fünf Minuten.

Der Star des Spiels: Kevin-Prince Boateng

Fühlte sich in der Rolle des Leaders im Zentrum sichtlich wohl. Hatte die meisten Ballaktionen bei der Eintracht und gewann über 70 Prozent seiner Zweikämpfe. Erzielte außerdem den Treffer für die Eintracht.

Der Flop des Spiels: Lukas Rupp

Da bei Hoffenheim die Hälfte der Angriffe über links liefen, auf rechts nicht besonders eingebunden. Brachte insgesamt nur 74 Prozent seiner Pässe zum Mann, leitete mit seinem Fehlpass am eigenen Strafraum den Rückstand ein. In der 53. Minute gegen Gnabry ausgetauscht.

Der Schiedsrichter: Felix Zwayer

Hatte die umkämpfte Begegnung jederzeit im Griff und lag bis auf eine Ausnahme auch mit den Gelben Karten richtig, Willems hätte für sein taktische Foul an Demirbay verwarnt werden müssen.

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