Sieg gegen Mainz: Schalke bleibt oben dran
Der FC Schalke 04 spielt mit Neu-Trainer Tedesco eine starke Saison. Auch gegen Mainz behalten die Königsblauen die Oberhand. Die Analyse.

Der FC Schalke 04 bestätigte den jüngsten Aufwärtstrend mit einem 2:0-Sieg gegen den FSV Mainz 05 und sprang zumindest vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz.

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Unbeeindruckt vom frühen Anlaufen der Mainzer Angriffsreihe dominierte Schalke im bewährten 3-5-2-System von Anpfiff weg das Geschehen und verzeichnete in der Anfangsphase einen Ballbesitzwert von 84 Prozent. Mit dem ersten gelungenen Angriff gingen die Gelsenkirchener in Führung, als Burgstaller gedankenschnell Goretzka in Szene setzte.

In der Folge gelang es den Königsblauen immer besser, die vorderste Pressing-Linie der Mainzer zu überspielen, taten dabei jedoch nicht mehr als nötig, um die Führung zu verwalten. Bei den Rheinhessen waren Öztunali, Muto und de Blasis in der Offensive oftmals auf sich alleine gestellt, sodass der FSV 44 Minuten bis zum ersten, harmlosen Torabschluss benötigte.

Nach der Pause gelang es den Mainzern zunächst, das Spielgeschehen ausgeglichener zu gestalten, die Abwehr schob weiter nach vorne, um den Abstand zwischen den Mannschaftsteilen zu verringern. Schalke verteidigte aber weiter aufmerksam und hatte wenig Mühe die Führung zu verteidigen.

Nach dem kurzen Zwischenhoch des FSV wurde Schalke mit zunehmender Spieldauer wieder dominanter und entschied die Partie letztlich mit einem Standard. Kurz darauf verpasste Muto den Anschlusstreffer, sodass Schalke den Sieg ungefährdet über die Zeit brachte.

Die Daten zum Spiel

Tore: 1:0 Goretzka (13.), 2:0 Burgstaller (74.)

  • Zum ersten Mal erzielte Goretzka in drei Bundesligaspielen in Folge ein Tor. Vier der letzten sechs Schalker Treffer gehen auf das Konto des Mittelfeldspielers.
  • Das 2:0 der Schalker war bereits das achte Tor nach einem Standard, das ist der höchste Wert in der Liga.
  • 6 der letzten 7 Mainzer Gegentore fielen nach einer Standardsituation.

Der Star des Spiels: Max Meyer

Der U21-Europameister findet sich immer besser in der Rolle als alleiniger Sechser zurecht. War nahezu in alle Angriffe seiner Mannschaft miteingebunden und überzeugte dabei als Ballverteiler mit einer Passquote von über 90 Prozent. Auch als Zweikämpfer stark mit knapp 70 Prozent gewonnener Duelle.

Der Flop des Spiels: Levin Öztunali

Versprühte nahezu keinerlei Gefahr auf der rechten Angriffsseite und hatte mit die zweitwenigsten Zuspiele seiner Mannschaft. Hatte zudem die schwächste Zweikampfquote bei den Mainzern.

Die Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus

In ihrem zweiten Bundesliga-Einsatz hatte Bibiana Steinhaus wenig Mühe mit einer leicht zu leitenden Partie, verwarnte Naldo Mitte der ersten Halbzeit für eine Grätsche mit gestrecktem Bein. Lag auch in der zweiten Halbzeit bei den wenigen knappen Entscheidungen richtig.

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