RB Leipzig erkämpft sich Unentschieden gegen Monaco bei Champions-League-Premiere
Leipzig präsentiert sich gegen Vorjahreshalbfinalist Monaco sehr ordentlich, geht in Führung. Zum Sieg reicht es allerdings nicht. Die Analyse.

RB Leipzig hat beim Champions-League-Debüt den ersten Sieg in der Königsklasse verpasst. Der Bundesligist und die AS Monaco trennten sich 1:1 (1:1).

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In einer an Höhepunkten armen Partie übernahm Leipzig von Anfang an die Spielkontrolle, wobei die Bullen auch erst in der gegnerischen Hälfte in Zweikämpfe gezwungen wurden. Die Monegassen legten den Fokus darauf, keine schnellen Leipziger Gegenstöße zuzulassen.

RBL biss sich in der Folge an den robust verteidigenden Gäste immer wieder die Zähne aus. Umso ärgerlicher war es für den Debütanten, dass er die Führung (einziger RBL-Torabschluss auf das Tor im ersten Durchgang) nach nur 115 Sekunden wieder aus der Hand gab.

Im zweiten Durchgang stand Monaco phasenweise nicht mehr ganz so tief, wodurch sich für Leipzig Räume ergaben. Allerdings mangelte es den Angriffen weiterhin an Schwung und Präzision. So ging das Remis trotz der optischen Überlegenheit Leipzigs in Ordnung.

Die Daten zum Spiel

Tore: 1:0 Forsberg (33.), 1:1 Tielemans (35.)

  • Forsberg war der einzige Leipziger in der Startelf, der nicht sein CL-Debüt feierte (zuvor 6 Einsätze für Malmö).
  • Seit Beginn der Vorsaison behielt Monaco nur in einem der 13 CL-Partien eine Weiße Weste.
  • Die lediglich sechs Torschüsse der Partie sind Tiefstwert für eine erste Halbzeit an diesem Spieltag.
  • Leipzig stand insgesamt neun Mal im Abseits. Allein Werner erwischte es fünf Mal.

Der Star des Spiels: Yussuf Poulsen

Kämpfte für sein Team und führte bis zu seiner Auswechslung die meisten Zweikämpfe der Leipziger (14), von denen er 64 Prozent gewann. Bereitete zudem den Treffer von Forsberg zu.

Der Flop des Spiels: Djibril Sidibe

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Kein einfaches Match für die Offensivspieler Monacos, allerdings war der Rechtsaußen überhaupt kein Faktor. Verlor 65 Prozent seiner Zweikämpfe und war an keinem Torabschluss seines Teams beteiligt.

Der Schiedsrichter: Michael Oliver (England)

Hatte mit der leicht zu führenden Partie keine Probleme. Richtig, bei Forsbergs Treffer nicht auf Abseits zu entscheiden. Unglücklich für Leipzig, dass er kurz vor Schluss nicht auf Elfmeter entschied, als Werner im Strafraum zu Boden ging.

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