Rebic schockt 96! Frankfurt jubelt in Hannover
Frankfurt feiert den Auswärtssieg in Hannover! Dank des späten Treffers von Ante Rebic entführen die Hessen drei Punkte. Die Analyse.

Ein spätes Tor von Ante Rebic beschert Eintracht Frankfurt am 8. Bundesligaspieltag den Dreier bei Hannover 96. Der Kroate traf kurz vor Schluss sehenswert zum 2:1 (1:1)-Sieg für die Hessen.

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In einem zerfahrenen Spiel legten beide Teams den Fokus auf die Abwehrarbeit, wobei Frankfurt den besseren Start erwischte. Mit der Führung im Rücken überließ die SGE jedoch Hannover das Feld und beschränkte sich auf lange Bälle Richtung Haller.

Da die Eintracht gegen den Ball mit einer Fünferkette verteidigte und die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen nicht stimmten, ergaben sich im Mittelfeld große Lücken. Allerdings spielte 96 diese Umschaltsituationen schlampig zu Ende und so war es kein Zufall, dass der Ausgleich nach einem Eckball fiel.

Nach der Pause agierte Frankfurt deutlich offensiver und unterband den Spielaufbau Hannovers bereits früh. Obwohl die SGE das Spiel klar dominierte, mangelte es ihr an Durchschlagskraft und die Gäste erarbeiteten sich kaum Torchancen. Allerdings geht der Lucky Punch aufgrund der engagierten zweiten Halbzeit in Ordnung.

Daten zum Spiel

Tore:  0:1 Haller (10.), 1:1 Sane (36.). 1:2 Rebic (90.)

  • Erstmals seit dem 31. Spieltag der Vorsaison (0:1 in Sinsheim) stand Marco Russ in der Bundesliga in der Startelf.
  • Die beiden Tore waren in dieser Saison die ersten Treffer im ersten Durchgang in einem Spiel mit Hannovers Beteiligung. Davor ging 96 sieben Mal mit 0:0 in die Pause.

Der Star des Spiels: Mijat Gacinovic

Zwar keine überragende Leistung, aber der Mittelfeldspieler war ein prägender Faktor im Spiel seines Teams. Gewann den Ball vor dem Führungstor, sammelte die zweitmeisten Ballaktionen und spielte die meisten Pässe in der gegnerischen Hälfte.

Der Flop des Spiels: Martin Harnik

Unglückliche Partie des Offensivspielers. Hatte keine Bindung zum Spiel (magere 26 Ballkontakte), bereitete keinen einzigen Torschuss seines Teams vor und vergab zwei gute Chancen fahrlässig. Die Auswechslung kurz vor Schluss war die logische Konsequenz. Ebenfalls schwach: Niclas Füllkrug.

Der Schiedsrichter: Bastian Dankert

Gute Partie des Unparteiischen. Großzügig, aber im Rahmen, den Einsatz von Füllkrug vor dem Eckball, der zum Ausgleich führte, nicht zu ahnden. Richtig, kurz vor der Halbzeit nicht auf Elfmeter zu entscheiden. Ebenfalls stark gesehen, dass Jonathas kurz vor Schluss nicht im Abseits stand.

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