Auswärtssieg! Augsburg überrascht RB Leipzig
Augsburg ist vorübergehend Dritter! Ein früher Treffer reicht zum Dreier, Leipzigs später Dauerdruck bleibt erfolglos. Die Analyse.

Der FC Augsburg hat am 5. Bundesliga-Spieltag für eine dicke Überraschung gesorgt. Das Team von Trainer Manuel Baum bezwang Vizemeister RB Leipzig vor heimischer Kulisse knapp mit 1:0 (1:0).

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Für Augsburg war es der dritte Sieg in Folge, für Leipzig die zweite sieglose Partie hintereinander. Leipzig-Trainer Hasenhüttl rotierte drei Tage nach dem 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach beinahe komplett durch. Einzig Werner und Kampl blieben in der Startelf. Mit Keeper Mvogo, Compper und Schmitz gaben gleich drei Leipziger ihr Saisondebüt.

In der Anfangsphase hatte die neu zusammengewürfelte Leipziger Elf erhebliche Abstimmungsprobleme. Die Viererkette stand sehr hoch und wurde einige Male von schnell konternden Augsburgern überlaufen. Aus einer solchen Situation resultierte auch das frühe 1:0 durch Gregoritsch.

Mitte der ersten Halbzeit fand sich Leipzig besser und kontrollierte fortan das Spielgeschehen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich daran nichts. Da Augsburg aber gut verteidigte und immer wieder mit Kontern für Entlastung sorgte und Leipzig im vorderen Spielfelddrittel die Ideen fehlten, blieb es beim 1:0.

Die Daten zum Spiel

Tor: 1:0 Gregoritsch (4.)

  • Augsburg traf saisonübergreifend im elften Bundesliga-Heimspiel in Folge und baute den Vereinsrekord damit weiter aus. Letztmals gelang im Januar beim 0:2 gegen Hoffenheim kein Tor.

Der Star des Spiels: Michael Gregoritsch

In der starken Augsburger Anfangsphase war Gregoritsch der Auffälligste. Abgesehen von seinem Treffer schloss er noch zwei weitere Male ab. Hinter Caiuby und Finnbogason gab Gregoritsch den Spielgestalter und war an beinahe allen gefährlichen Augsburger Offensivaktionen beteiligt. Seine Auswechslung zur Pause kam überraschend, entweder Gregoritsch war leicht angeschlagen oder Baum wollte ihn in der englischen Woche nicht überbelasten.

Der Flop des Spiels: Marcel Sabitzer

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Von seiner rechten Seite gab Sabitzer dem Leipziger Offensivspiel kaum Impulse. Im Zweikampfverhalten war er zu lasch, er gewann kein einziges direktes Duell. Seine Passquote war eine der schwächsten aller Leipziger. Wegen Reklamierens sah Sabitzer Anfang der zweiten Halbzeit die Gelbe Karte.

Der Schiedsrichter: Daniel Siebert

Bis zur Pause hatte Siebert mit der fair geführten Partie keine Probleme. Nach dem Seitenwechsel wurden die Zweikämpfe etwas härter, was auch zu einigen Diskussionen zwischen Spielern und dem Schiedsrichter führte. Diese moderierte Siebert gut. Die Entscheidungen, die er traf, waren weitestgehend vertretbar.

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