Torloses Remis zwischen Köln und Werder Bremen
Köln wartet weiterhin auf den ersten Sieg in der aktuellen Bundesliga-Saison, verliert aber immerhin nicht. Das Ergebnis hilft beiden nicht weiter.

Der 1. FC Köln und Werder Bremen stecken weiter im Tabellenkeller fest. Im direkten Duell der in dieser Saison noch sieglosen Teams trennten sich beide am 9. Spieltag der Bundesliga mit einem 0:0.

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Beim Duell des 18. gegen den 17. war kein Leckerbissen zu erwarten. Und so waren auch Leidenschaft und Engagement die bestimmenden Aspekte dieser Partie. Beide Teams versuchten sich zwar im Spielaufbau, wollten aber kein allzu großes Risiko eingehen und griffen auch mal auf den langen Schlag zurück. Insgesamt entwickelte sich eine hektische Partie, in der zwar beide Teams zu ordentlichen Abschlüssen kamen, hier aber Ruhe und Präzision fehlten.

Mit zunehmender Spieldauer wurde das ohnehin schon unruhige Spiel immer fahriger. In der Schlussoffensive hatte Guirassy, der anstelle von Pizarro (beim Aufwärmen verletzt) stürmte, die Riesenchance zum Siegtreffer. Er schoss aber aus drei Metern am leeren Tor vorbei. Auf der Gegenseite klärte Rausch einen Kopfball von Delaney auf der Linie.

Die Daten zum Spiel

  • Es bleibt dabei: Köln und Bremen sind die einzigen Teams in der Liga, die in dieser Saison noch keinen Sieg einfahren konnten. Zudem haben sie die schwächsten Offensiven (nur je 3 Tore).
  • Saisonübergreifend gewann Werder keine der vergangenen 12 Partien (5 Remis, 7 Niederlagen) - eine längere Sieglos-Serie gab es für die Norddeutschen zuletzt zwischen Februar und Mai 2013 (13 Spiele).
  • Werder ist seit 393 Minuten in der Bundesliga torlos. Das gab es bei den Grün-Weißen zuletzt im März/April 1999 (damals 452 Minuten).

Der Star des Spiels: Jiri Pavlenka

Strahlte große Ruhe aus und war zu jeder Zeit auf dem Posten. Wehrte sieben Schüsse ab und hielt Werder so zumindest die Null fest.

Der Flop des Spiels: Fin Bartels

Läuft seiner Form weiterhin meilenweit hinterher. Hatte nur 18 Ballaktionen und war an keinem Torschuss beteiligt. Musste zur Halbzeit für Hajrovic weichen.

Der Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka

Setzte sich mit den frühen Gelben Karten gegen Özcan und Belfodil einen engen Rahmen, hatte die umkämpfte Partie aber jederzeit im Griff.

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