Guirassy beschert Köln glücklichen Sieg
Den zweiten Sieg in der Gruppenphase fährt der FC ein, weil Guirassy einen Elfmeter versenkt und Arsenal gute Chancen vergibt. Die Analyse.

Mit einem 1:0 (0:0)-Sieg gegen den FC Arsenal meldet sich der 1. FC Köln zurück im Kampf um die Zwischenrunde der Europa League. Sehrou Guirassy sorgte per Foulelfmeter für den glücklichen Erfolg.

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In der Anfangsphase entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Sowohl Köln als auch Arsenal agierten aus einer kompakten Grundordnung heraus und suchten mit schnellen Umschaltaktionen den Weg vor das gegnerische Tor. Der FC leistete sich dabei aber immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel, wodurch es bei nur einem nennenswerten Abschluss durch Cordoba blieb (6.).

Mit fortlaufender Spieldauer nutzte Arsenal die sich bietenden Freiräume immer besser aus und erarbeitete sich ein klares Übergewicht. Vor allem im zentralen Mittelfeld fehlte Köln der Zugriff auf die Gegenspieler, Coquelin verpasste bei seinem Pfostenschuss die mögliche Führung (30.). Zur Halbzeit standen für die Domstädter nur ein Drittel gewonnener Zweikämpfe und ein glückliches Remis zu Buche.

Arsenal startete weniger druckvoll in die zweite Hälfte, wodurch Köln wieder zu mehr Spielanteilen kam. Nachdem Guirassy zunächst noch vor dem gegnerischen Tor zu schwach abgeschlossen hatte, brachte der Franzose sein Team per Elfmeter überraschend in Führung.

Durch den Rückstand angestachelt verlagerte Arsenal das Spielgeschehen wieder deutlich mehr in die gegnerische Hälfte. Dem FC boten sich dadurch ungewohnte Freiräume in der Offensive, die jedoch ungenutzt blieben. Arsenal drückte immer weiter auf den Ausgleich, doch Köln verteidigte die Führung konsequent und brachte den Sieg über die Zeit.

Die Daten zum Spiel

Tore: 1:0 Guirassy (62./FE)

  • Der FC stellte mit 23 Jahren und 334 Tage die jüngste Startelf im Europacup seit 44 Jahren.
  • Sehrou Guirassy erzielte sein viertes Pflichtspieltor in dieser Saison, das ist Höchstwert beim FC.
  • Arsenal kassierte nun das 14. Gegentor innerhalb der letzten fünf Spiele auf deutschem Boden.

Der Star des Spiels: Sehrou Guirassy

Agierte in der ersten Halbzeit nicht immer glücklich, holte aber im zweiten Abschnitt den Elfmeter heraus, den er selbst verwandelte. Darüber hinaus in der Offensive wichtigste Anspielstation des FC, die keinem Zweikampf aus dem Weg ging.

Der Flop des Spiels: Olivier Giroud

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War bei den aufmerksamen FC-Verteidigern fast über die gesamte Spieldauer abgemeldet und verbuchte keinen einzigen Torabschluss.

Der Schiedsrichter: Vladislav Bezborodov

Fiel zum ersten Mal in der 17. Minute mit einer falschen Abseitsentscheidung auf. Offenbarte danach aber kaum Probleme in einer einfach zu leitenden Partie und lag auch beim Elfmeterpfiff richtig.

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