Kaiserslautern. Erik Jendrisek wird sich in der kommenden Saison einen ganz großen Traum erfüllen können: Er kann Champions League mit dem FC Schalke 04 spielen. Dafür musste er auch den 1. FC Kaiserslautern, mit dem er gerade in die Bundesliga aufgestiegen ist, verlassen. Leicht ist ihm diese Entscheidung nicht gefallen. Aber der Fußballer, der sympathisch oft sogar nachdenklich wirkt, möchte sich sportlich weiterentwickeln und sucht deshalb neue Herausforderungen in der Fremde. Felix Magath wird ihn in der kommenden Saison fördern.
Menschlich nicht immer leicht
Der harte Trainer muss dabei womöglich auch hin und wieder auf die Bremse treten. Denn nicht immer war es mit Erik Jendrisek beim 1. FC Kaiserslautern einfach. Unter Trainer Milan Sasic flog er sogar einmal aus der Mannschaft. Marco Kurz aber konnte den jungen Profi richtig aufbauen und ihn auch sportlich zu einem richtig guten Spieler entwickeln. Er wurde zu einem Mannschaftsspieler, der sich für keinen gelaufenen Meter zu schade ist. Seine Übersicht und seine Stärken im Abschluss sind ohnehin unbestritten.
Mit Disziplin ins Achtelfinale?
Nun möchte er auch in der Nationalmannschaft weiter aufsteigen und sich nach Möglichkeit bei der Weltmeisterschaft der großen Welt mit einem positiven Eindruck zeigen. Er muss dafür noch disziplinierter auftreten, als er das bisher getan hat. Aber er ist guter Dinge und macht kein Geheimnis daraus, dass er mit seiner Delegation ins Achtelfinale einziehen möchte. Dafür benötigt es auch Tore seiner Person.
WUSSTET IHR, DASS...
...Jendrisek bei Milan Sasic suspendiert wurde, weil er in einer Mannschaftssitzung eingeschlafen war? Aber der Trainer versöhnte sich bald wieder mit dem Stürmer und fortan ging es bergauf.