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Ricki Herbert
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| Ricki Herbert – Saison-Statistik | ||||||
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| Liga | team | Spiele | Tore | Assists | GK | RK |
| Australia - A-League | Wellington Phoenix | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Mehr zu :
Italien, Melbourne Victory, Neuseeland, Paraguay, Slowakei, Sydney FC, Wellington Phoenix, Ricki Herbert
Wellington. Das Ansehen, das er in der Heimat genießt, ist hoch. Es gibt wohl kaum einen Trainer bei der WM in Südafrika, der so fest im Sattel sitzt wie der neuseeländische Coach. Nicht wirklich verwunderlich, wenn jemand ein Land zu einer Fußball-Weltmeisterschaft führt, dass dort zuvor erst ein Mal mitspielen durfte. Bezeichnenderweise war Ricki Herbert auch damals schon dabei. Als Spieler schied er 1982 mit seinem Team allerdings in der Vorrunde mit 2:12 Toren und null Punkten aus. Aber wenn die abgedroschene Phrase „Dabei sein ist alles“ eine Daseinsberechtigung hat, dann wohl in diesem Fall.
Absoluter Underdog
Das wird in Südafrika vermutlich nicht anders sein. Neuseeland reist als absoluter Underdog nach Afrika, in einer Gruppe mit Italien, Paraguay und der Slowakei wird nicht viel zu holen sein. Dennoch dürfte sich die Enttäuschung bei allen Beteiligten in Grenzen halten. Selbst für die 11 Legionäre im Kader der „All Whites“, wie sie aufgrund ihrer Trikotfarbe genannt werden, wird dieses Ereignis der - zumindest vorläufige - Höhepunkt ihrer Fußballkarriere sein. Von dem Druck, der auf Henry, Rooney & Co. lastet, werden sie nichts spüren. Selbst hohe Niederlagen wird man ihnen verzeihen, stolz werden sie ihren Enkeln einmal vom Abenteuer Südafrika erzählen.
Vom Co zum Chef
Ricki Herbert wird es dabei nicht anders ergehen. Auch wenn er das Gefühl schon kennt, beim für einen Fußballer wohl größten Ereignis dabei zu sein, Routine dürfte nicht im Spiel sein. Erfahren ist der 48-jährige trotzdem. Als aktiver Spieler hat er 89 Länderspiele auf dem Konto, in den Jahren zwischen 1984 und 1986 war er als Legionär bei den Wolverhampton Wanderers tätig. Seine Karriere als Trainer begann er 1996 beim neuseeländischen Verein Central United, wo einst auch ein gewisser Wynton Rufer kickte. In den Jahren 1997 und 1998 holte er mit dem Klub aus Auckland den neuseeländischen Pokal, ein Jahr später die Meisterschaft. 2003 wurde er Co-Trainer von Mick Waitt, dem damaligen Nationalcoach der „Kiwis“, dessen Posten er 2005 übernahm.
Herberts Doppelrolle
Aber auch auf Vereinsebene ist Herbert weiterhin aktiv, seit 2007 trainiert er parallel zu seiner Aufgabe als Nationaltrainer den Klub Wellington Phoenix, der neben neun australischen Teams als einziger neuseeländischer Vertreter in der A-League spielt. Derzeit steht der Verein dort im Halbfinale, sollte man sich dort gegen den Sydney FC durchsetzen können, würde im Endspiel um die Meisterschaft Melbourne Victory warten. Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, welch großer Erfolg schon der Halbfinaleinzug für die Neuseeländer ist.
Erfolg durch Weitblick
Aber das Erreichen der WM-Endrunde wiegt natürlich ungleich schwerer. Doch Herbert will mehr: „Wir sollten sicherstellen, dass es nicht noch einmal zwanzig Jahre dauert, bis wir uns das nächste Mal für eine Weltmeisterschaft qualifizieren.“ Und es ist wahrscheinlich genau dieser Weitblick, der dem Coach den Erfolg eingebracht hat, der ihn in seiner Heimat so populär gemacht hat.
Eure Meinung: Was erwartet Ihr von den „All Whites“ in Südafrika?
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Absoluter Underdog
Das wird in Südafrika vermutlich nicht anders sein. Neuseeland reist als absoluter Underdog nach Afrika, in einer Gruppe mit Italien, Paraguay und der Slowakei wird nicht viel zu holen sein. Dennoch dürfte sich die Enttäuschung bei allen Beteiligten in Grenzen halten. Selbst für die 11 Legionäre im Kader der „All Whites“, wie sie aufgrund ihrer Trikotfarbe genannt werden, wird dieses Ereignis der - zumindest vorläufige - Höhepunkt ihrer Fußballkarriere sein. Von dem Druck, der auf Henry, Rooney & Co. lastet, werden sie nichts spüren. Selbst hohe Niederlagen wird man ihnen verzeihen, stolz werden sie ihren Enkeln einmal vom Abenteuer Südafrika erzählen.
Vom Co zum Chef
Ricki Herbert wird es dabei nicht anders ergehen. Auch wenn er das Gefühl schon kennt, beim für einen Fußballer wohl größten Ereignis dabei zu sein, Routine dürfte nicht im Spiel sein. Erfahren ist der 48-jährige trotzdem. Als aktiver Spieler hat er 89 Länderspiele auf dem Konto, in den Jahren zwischen 1984 und 1986 war er als Legionär bei den Wolverhampton Wanderers tätig. Seine Karriere als Trainer begann er 1996 beim neuseeländischen Verein Central United, wo einst auch ein gewisser Wynton Rufer kickte. In den Jahren 1997 und 1998 holte er mit dem Klub aus Auckland den neuseeländischen Pokal, ein Jahr später die Meisterschaft. 2003 wurde er Co-Trainer von Mick Waitt, dem damaligen Nationalcoach der „Kiwis“, dessen Posten er 2005 übernahm.
Herberts Doppelrolle
Aber auch auf Vereinsebene ist Herbert weiterhin aktiv, seit 2007 trainiert er parallel zu seiner Aufgabe als Nationaltrainer den Klub Wellington Phoenix, der neben neun australischen Teams als einziger neuseeländischer Vertreter in der A-League spielt. Derzeit steht der Verein dort im Halbfinale, sollte man sich dort gegen den Sydney FC durchsetzen können, würde im Endspiel um die Meisterschaft Melbourne Victory warten. Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, welch großer Erfolg schon der Halbfinaleinzug für die Neuseeländer ist.
Erfolg durch Weitblick
Aber das Erreichen der WM-Endrunde wiegt natürlich ungleich schwerer. Doch Herbert will mehr: „Wir sollten sicherstellen, dass es nicht noch einmal zwanzig Jahre dauert, bis wir uns das nächste Mal für eine Weltmeisterschaft qualifizieren.“ Und es ist wahrscheinlich genau dieser Weitblick, der dem Coach den Erfolg eingebracht hat, der ihn in seiner Heimat so populär gemacht hat.
Eure Meinung: Was erwartet Ihr von den „All Whites“ in Südafrika?
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