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Carlos Queiroz
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Lissabon. Seit 2002 war Portugal immer bei einer Weltmeisterschaft dabei. Die Teilnahme zur WM 2010 in Südafrika ist erst die insgesamt fünfte und doch drohte auch sie zu scheitern. Auf die Kappe von Carlos Queiroz geht nämlich eine wenig überzeugende Qualifikation, die die Portugiesen fast seit 1998 bei einer WM in die Röhre schauen ließ.
Jung Top, alt Flop
Seine professionelle Trainer-Kariere begann mit den Jugendmannschaften Portugals. Er erwies sich als sehr begabt und erfolgreich mit den U-17, U-19 und U-20 Mannschaften und holte einige Titel und Podiumsplätze. Dies brachte ihm 1991 den Trainerposten der A-Mannschaft ein. Die Zeit mit der A-Mannschaft war aber eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Weder die Qualifikation zur EM 1992, noch zur WM 1994 gelang, worauf er den Posten verließ und erklärte, dass „man den Dreck in dem portugiesischen Fußballverband wegkehren“ müsste.
Irrlauf durch die Welt
Was danach folgte war ein Irrlauf. Zuerst heuerte Queiroz bei Sporting Lissabon an. Trotz eines Teams voller Stars wie Luis Figo, Pachecho und Krasimir Balakov, holte Queiroz nur 1995 den portugiesischen Pokal. 1996 verließ er den Verein und trainierte in den USA NY/NJ MetroStars und in Japan Nagoya Grampus Eight. Danach folgte eine Zeit, in der er gar nicht als Trainer aktiv war, sondern seinen sogenannten „Q-Report“ schrieb und veröffentlichte, indem er offenlegte wie man die Entwicklung von Fußballern in den USA professionalisieren könnte. Danach nahm er den Posten als Trainer der Vereinigten Arabischen Emirate an und 2000 übernahm er Südafrika. Die Qualifikation zur WM 2002 wurde geschafft, aber Queiroz entschied sich aufgrund Meinungsverschiedenheiten mit dem Verband die Zusammenarbeit noch vor dem Turnier zu beenden.
Aufstieg in Manchester
Anschließend übernahm er den Assistentenposten neben Alex Ferguson bei Manchester United. Zusammen erreichten die beiden den Premier League Titel, was Real Madrid auf den Plan rief. Die Spanier verpflichteten Queiroz als Trainer. Er blieb jedoch nur eine Saison, indem er den vierten Platz erreichte, in der Champions League ausschied und auch im Pokal keinen Erfolg verbuchen konnte. Leidglich den spanischen Superpokal konnte er in das Vereinsmuseum stellen, was für die Chefetage zu wenig war und Queiroz am Ende der Saison gehen musste.
Zurück zu alter Wirkungsstätte
Prompt kehrte Queiroz nach England und Manchester zurück. Dort blieb er vier Jahre bis 2008. Während seiner Zeit als Assistenztrainer wurde er öfters von Benfica umworben, jedoch entschied er sich dazu nicht zu wechseln und lieber dorthin zurückzukehren, wo er 17 Jahre vorher schon gearbeitet hat: die portugiesische Nationalmannschaft. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag im eigenen Land und die erste Herausforderung stand in Form der WM-Qualifikation schon bereit.
Kein überzeugendes Debüt
Sein Debüt als Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft verlief auf kurze Sicht gesehen zwar mit einem 4:0 Erfolg gegen Malta erfolgreich, aber langfristig gesehen war es sehr enttäuschend. Sogar die Qualifikation zur WM 2010 stand zwischenzeitlich auf der Kippe. Letztendlich gelang sie dann doch mit einem Punkt Vorsprung.
Erster großer Erfolg?
Nun steht das erste große Turnier für Carlos Queiroz an, der zuvor nur mit den Jugendmannschaften WM-Luft schnuppern durfte. Nun hat er wieder eine Mannschaft voller Stars zur Verfügung. Cristiano Ronaldo und Co. ist aber kein alleiniger Sieggarant. Die Herausforderung für Queiroz ist es, die Mannschaft zusammenzuschmelzen und das Zusammenspiel zu verbessern. Denn ein Team voller Stars kann es nicht alleine richten, was man braucht ist einen fähigen Trainer, der die richtige Taktik findet. Ob Queiroz dieser Trainer ist, kann er nun bei der WM zeigen und die nicht souveräne Qualifikation vergessen lassen.
Eure Meinung: Wie weit können die Portugiesen unter Carlos Queiroz kommen?
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Jung Top, alt Flop
Seine professionelle Trainer-Kariere begann mit den Jugendmannschaften Portugals. Er erwies sich als sehr begabt und erfolgreich mit den U-17, U-19 und U-20 Mannschaften und holte einige Titel und Podiumsplätze. Dies brachte ihm 1991 den Trainerposten der A-Mannschaft ein. Die Zeit mit der A-Mannschaft war aber eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Weder die Qualifikation zur EM 1992, noch zur WM 1994 gelang, worauf er den Posten verließ und erklärte, dass „man den Dreck in dem portugiesischen Fußballverband wegkehren“ müsste.
Irrlauf durch die Welt
Was danach folgte war ein Irrlauf. Zuerst heuerte Queiroz bei Sporting Lissabon an. Trotz eines Teams voller Stars wie Luis Figo, Pachecho und Krasimir Balakov, holte Queiroz nur 1995 den portugiesischen Pokal. 1996 verließ er den Verein und trainierte in den USA NY/NJ MetroStars und in Japan Nagoya Grampus Eight. Danach folgte eine Zeit, in der er gar nicht als Trainer aktiv war, sondern seinen sogenannten „Q-Report“ schrieb und veröffentlichte, indem er offenlegte wie man die Entwicklung von Fußballern in den USA professionalisieren könnte. Danach nahm er den Posten als Trainer der Vereinigten Arabischen Emirate an und 2000 übernahm er Südafrika. Die Qualifikation zur WM 2002 wurde geschafft, aber Queiroz entschied sich aufgrund Meinungsverschiedenheiten mit dem Verband die Zusammenarbeit noch vor dem Turnier zu beenden.
Aufstieg in Manchester
Anschließend übernahm er den Assistentenposten neben Alex Ferguson bei Manchester United. Zusammen erreichten die beiden den Premier League Titel, was Real Madrid auf den Plan rief. Die Spanier verpflichteten Queiroz als Trainer. Er blieb jedoch nur eine Saison, indem er den vierten Platz erreichte, in der Champions League ausschied und auch im Pokal keinen Erfolg verbuchen konnte. Leidglich den spanischen Superpokal konnte er in das Vereinsmuseum stellen, was für die Chefetage zu wenig war und Queiroz am Ende der Saison gehen musste.
Zurück zu alter Wirkungsstätte
Prompt kehrte Queiroz nach England und Manchester zurück. Dort blieb er vier Jahre bis 2008. Während seiner Zeit als Assistenztrainer wurde er öfters von Benfica umworben, jedoch entschied er sich dazu nicht zu wechseln und lieber dorthin zurückzukehren, wo er 17 Jahre vorher schon gearbeitet hat: die portugiesische Nationalmannschaft. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag im eigenen Land und die erste Herausforderung stand in Form der WM-Qualifikation schon bereit.
Kein überzeugendes Debüt
Sein Debüt als Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft verlief auf kurze Sicht gesehen zwar mit einem 4:0 Erfolg gegen Malta erfolgreich, aber langfristig gesehen war es sehr enttäuschend. Sogar die Qualifikation zur WM 2010 stand zwischenzeitlich auf der Kippe. Letztendlich gelang sie dann doch mit einem Punkt Vorsprung.
Erster großer Erfolg?
Nun steht das erste große Turnier für Carlos Queiroz an, der zuvor nur mit den Jugendmannschaften WM-Luft schnuppern durfte. Nun hat er wieder eine Mannschaft voller Stars zur Verfügung. Cristiano Ronaldo und Co. ist aber kein alleiniger Sieggarant. Die Herausforderung für Queiroz ist es, die Mannschaft zusammenzuschmelzen und das Zusammenspiel zu verbessern. Denn ein Team voller Stars kann es nicht alleine richten, was man braucht ist einen fähigen Trainer, der die richtige Taktik findet. Ob Queiroz dieser Trainer ist, kann er nun bei der WM zeigen und die nicht souveräne Qualifikation vergessen lassen.
Eure Meinung: Wie weit können die Portugiesen unter Carlos Queiroz kommen?
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