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Otto Rehhagel
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Athen. Für Otto Rehhagel ist die WM 2010 seine erste als Trainer von Griechenland und somit für ihn internationales Neuland, denn er wird an seiner ersten Weltmeisterschaft in seiner Karriere teilnehmen. Rehhagel ist ein Mann der Rekorde, sowohl negativer wie auch positiver. Vor allem ist er aber eines: Ein Hoffnungsträger einen ganzen Nation.
Vielseitige Klubkariere
Bevor er den Posten der griechischen Nationalmannschaft annahm, war Rehhagel auf Klublevel beschäftigt. In Deutschland hat er sich zuerst bei Borussia Dortmund in die Geschichtsbücher eingeschrieben. Gegen Mönchengladbach setzte es eine heftige 0:12 Niederlage im eigenen Stadion – ein Negativrekord, den bis heute kein Bundesligateam „knacken“ konnte. Seinen ersten Erfolg als Trainer feierte er mit Fortuna Düsseldorf, mit denen er den DFB-Pokal holte.
Glorreiches Bremen
Seine glorreichste Zeit als Vereinstrainer erlebte er mit Werder Bremen. Bei seiner zweiten Amtszeit bei den Bremern (Rehhagel hatte 1976 fünf Monate lang Werder Bremen trainiert), die unglaubliche 14 Jahre andauerte und somit Bundesligarekord ist, holte er sich zweimal die deutsche Meisterschaft (1988, 1993), zweimal den DFB-Pokal (1991, 1994) und 1992 den Europapokal der Pokalsieger.
Eine Legende der Bundesliga
Otto Rehhagel ist eine lebende Legende der Bundesliga. Als Trainer war keiner in der höchsten deutschen Spielklasse so erfolgreich, so schlecht und doch wieder so gut. Als Trainer hat er die meisten Siege, Unentschieden, Niederlagen, Tore und Gegentore in seiner Laufbahn erlebt. Er ist somit der Trainer-Pate der Bundesliga.
Ein neues Kapitel
Am 9. August 2001 begann für Otto Rehhagel ein brandneues Kapitel seiner Kariere. In der Bundesliga war nichts mehr zu holen und so entschied er sich, international für Furore zu sorgen. Die Wahl fiel auf Griechenland. Die Qualifikation zur WM 2002 missglückte aber und so schauten Rehhagel und Co. sprichwörtlich in die Röhre nur um zwei Jahre später den wohl größten Coup seiner Laufbahn zu landen.
Die sind doch langweilig die Griechen!
Die Europameisterschaft 2004 sollte das Turnier werden, bei dem Rehhagel Kultstatus erlangen würde. Während die Gruppenphase mit quietschenden Reifen gerade noch so bestanden wurde, zeigten die Griechen in der KO-Phase einen noch nie dagewesenen Fußball. Alle zwei Finalis (Viertel- und Halbfinale) wurden mit einem unspektakulärem 1:0 gewonnen, was ihnen den Vorwurf brachte, dass sie langweiligen und unspektakulären Fußball spielen.
Ein Spektakel
Doch der Fußball war nur für die Zuschauer unspektakulär. Für Trainer war es ein Feuerwerk der anderen Art, nämlich durch konsequente Manndeckung und herausragendes Defensivverhalten wurde ein Favorit nach dem anderen eliminiert. Solch eine Art Fußball zu spielen war ungewohnt für Griechenlands Gegner. Und so ging Portugal gewarnt in das Finale mit den Griechen, mussten sich aber ebenso mit einem 1:0 geschlagen geben und Rehhagel und Griechenland setzten sich die Krone Europas auf.
„Rehakles“ wird geboren
Er bekam Kultstatus und prompt den Namen „Rehakles“, eine Kombination aus Herkules und Rehhagel verpasst. Doch nun, sechs Jahre nach diesem grandiosen Erfolg steht eine verpasste WM in Deutschland und das Vorrundenaus in Österreich und Schweiz auf dem Lebenslauf des Deutschen. Es geland dann aber endlich doch: die Qualifikation zu einer Weltmeisterschaft.
Die 12 Aufgaben des „Rehakles“
Nun hat er jedoch zwölf Aufgaben zu bewältigen, wie einst Herkules. Elf Aufgaben stehen für jeden Feldspieler von Griechenland. Er muss das perfekt zusammenspielende Team schaffen und für jede Position den perfekten Spieler finden. Die zwölfte Aufgabe schließlich ist, eine taktische Meisterleistung, wie sie 2004 gezeigt wurde aus dem Ärmel zu schütten und wer weiß, vielleicht ist ja diesmal dann auch der ganz große Preis drin.
Eure Meinung: Kann Otto Rehhagel die Griechen wieder auf den Olymp führen?
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Vielseitige Klubkariere
Bevor er den Posten der griechischen Nationalmannschaft annahm, war Rehhagel auf Klublevel beschäftigt. In Deutschland hat er sich zuerst bei Borussia Dortmund in die Geschichtsbücher eingeschrieben. Gegen Mönchengladbach setzte es eine heftige 0:12 Niederlage im eigenen Stadion – ein Negativrekord, den bis heute kein Bundesligateam „knacken“ konnte. Seinen ersten Erfolg als Trainer feierte er mit Fortuna Düsseldorf, mit denen er den DFB-Pokal holte.
Glorreiches Bremen
Seine glorreichste Zeit als Vereinstrainer erlebte er mit Werder Bremen. Bei seiner zweiten Amtszeit bei den Bremern (Rehhagel hatte 1976 fünf Monate lang Werder Bremen trainiert), die unglaubliche 14 Jahre andauerte und somit Bundesligarekord ist, holte er sich zweimal die deutsche Meisterschaft (1988, 1993), zweimal den DFB-Pokal (1991, 1994) und 1992 den Europapokal der Pokalsieger.
Eine Legende der Bundesliga
Otto Rehhagel ist eine lebende Legende der Bundesliga. Als Trainer war keiner in der höchsten deutschen Spielklasse so erfolgreich, so schlecht und doch wieder so gut. Als Trainer hat er die meisten Siege, Unentschieden, Niederlagen, Tore und Gegentore in seiner Laufbahn erlebt. Er ist somit der Trainer-Pate der Bundesliga.
Ein neues Kapitel
Am 9. August 2001 begann für Otto Rehhagel ein brandneues Kapitel seiner Kariere. In der Bundesliga war nichts mehr zu holen und so entschied er sich, international für Furore zu sorgen. Die Wahl fiel auf Griechenland. Die Qualifikation zur WM 2002 missglückte aber und so schauten Rehhagel und Co. sprichwörtlich in die Röhre nur um zwei Jahre später den wohl größten Coup seiner Laufbahn zu landen.
Die sind doch langweilig die Griechen!
Die Europameisterschaft 2004 sollte das Turnier werden, bei dem Rehhagel Kultstatus erlangen würde. Während die Gruppenphase mit quietschenden Reifen gerade noch so bestanden wurde, zeigten die Griechen in der KO-Phase einen noch nie dagewesenen Fußball. Alle zwei Finalis (Viertel- und Halbfinale) wurden mit einem unspektakulärem 1:0 gewonnen, was ihnen den Vorwurf brachte, dass sie langweiligen und unspektakulären Fußball spielen.
Ein Spektakel
Doch der Fußball war nur für die Zuschauer unspektakulär. Für Trainer war es ein Feuerwerk der anderen Art, nämlich durch konsequente Manndeckung und herausragendes Defensivverhalten wurde ein Favorit nach dem anderen eliminiert. Solch eine Art Fußball zu spielen war ungewohnt für Griechenlands Gegner. Und so ging Portugal gewarnt in das Finale mit den Griechen, mussten sich aber ebenso mit einem 1:0 geschlagen geben und Rehhagel und Griechenland setzten sich die Krone Europas auf.
„Rehakles“ wird geboren
Er bekam Kultstatus und prompt den Namen „Rehakles“, eine Kombination aus Herkules und Rehhagel verpasst. Doch nun, sechs Jahre nach diesem grandiosen Erfolg steht eine verpasste WM in Deutschland und das Vorrundenaus in Österreich und Schweiz auf dem Lebenslauf des Deutschen. Es geland dann aber endlich doch: die Qualifikation zu einer Weltmeisterschaft.
Die 12 Aufgaben des „Rehakles“
Nun hat er jedoch zwölf Aufgaben zu bewältigen, wie einst Herkules. Elf Aufgaben stehen für jeden Feldspieler von Griechenland. Er muss das perfekt zusammenspielende Team schaffen und für jede Position den perfekten Spieler finden. Die zwölfte Aufgabe schließlich ist, eine taktische Meisterleistung, wie sie 2004 gezeigt wurde aus dem Ärmel zu schütten und wer weiß, vielleicht ist ja diesmal dann auch der ganz große Preis drin.
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