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Raymond Domenech
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Paris. Raymond Domenech hat beinahe schon alle Höhen und Tiefen mit Frankreich mitgemacht. Obwohl er nach den enttäuschenden Vorstellungen der „Equipe Tricolore“ von allen Seiten sehr viel Kritik erntet, wird der ehemalige Betreuer der U-21-Nationalmannschaft Frankreich als Nationalteamtrainer zur Weltmeisterschaft nach Südafrika führen und soll dort zuerst die Gruppenphase mit seiner Mannschaft überstehen.
Beinahe Weltmeister bei der WM in Deutschland
Schon bei seinem Amtsantritt war Domenech sehr umstritten. Die damalige alte Garde, um Spieler wie Zinedine Zidane, Lilian Thuram und Claude Makelele, entschloss sich nicht mehr für die Nationalmannschaft aufzulaufen. Erst als es während der WM-Qualifikation Probleme gab und eine Teilnahme nicht mehr garantiert werden konnte, ließen sich jene Spieler überreden doch wieder für die „Equipe Tricolore“ zu spielen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich die Mannschaft steigern und entwickelte sich im Verlauf des Turniers zu einem der Favoriten auf den WM-Sieg. Letztendlich musste man sich jedoch im Berliner-Olympiastadion im Finale Italien nach dem Elfmeterschießen geschlagen geben. Nach dieser extremen Leistungssteigerung konnte Domenech seine Kritiker vorübergehend zum Verstummen bringen und sein Vertrag wurde verlängert.
Das Debakel bei der EURO
Die Qualifikation für die kommende Europameisterschaft verlief ähnlich holprig und man konnte die hohen Erwartungen erneut nicht erfüllen. Besonders auffällig war dabei, dass etliche Leistungsträger nicht in der Lage waren, ihr Potential in der Nationalmannschaft auszuschöpfen. Seine Personalrochaden waren für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar und Domenech stand schon bald erneut in der Kritik. Obwohl die Qualifikation letztendlich geschafft wurde, war die EURO eine reine Katastrophe und Frankreich verabschiedete sich schon nach der Vorrunde. Der Kopf von Domenech wurde gefordert, doch der Verband entschied sich für den umstrittenen Trainer und gab ihm noch eine Chance.
Der steinige Weg nach Südafrika
Ob die Verbandsspitze diesen Schritt vielleicht nachträglich bereut hat, lässt sich nicht nachweisen, doch die Probleme der EURO waren auch während der WM-Qualifikation offensichtlich und das Team wirkte noch anfälliger als zuvor. In der Offensive kam man nie richtig in Fahrt und auch in der Defensive gibt es bis jetzt noch keine gesetzte Formation, weil die eine oder andere Position noch immer nicht mit dem passenden Personal besetzt werden konnte. Die beiden Play-Off-Spiele gegen Irland waren ein Spiegelbild der gesamten Qualifikation. Die Leistung war eher schlecht als recht, aber dennoch schaffte man es irgendwie, in diesem Fall durch das Handspiel von Thierry Henry, sich das WM-Ticket zu sichern.
Der Astrologe und die Probleme mit seinen Spielern
In seiner Amtszeit hat Domenech schon einige Spieler eliminiert, die bei anderem Trainer womöglich wichtige Stützen gewesen wären. Das erste prominente Opfer war Robert Pires, der damals noch beim FC Arsenal ein Leistungsträger war. Nach einer öffentlichen Auseinandersetzung wurde er von Domenech nicht mehr einberufen. Denn dieser war der Meinung, dass Pires als Skorpion in der Mannschaft für Unruhe sorgen würde. Aus ähnlichen Gründen wurde auch Ludovic Giuly ignoriert. Pires äußerte sich des Öfteren in der Presse kritisch über Domenech und kann sich nicht erklären, warum er noch immer im Amt ist: „Ich will nicht, dass Domenech im Amt bleibt. Keiner weiß, wie er es geschafft hat die Mannschaft 2006 ins WM-Endspiel zu bringen.“ Der nächste Star, der daran glauben musste, war David Trezeguet von Juventus Turin. Schon bei der WM 2006 wurde der langjährige Stürmerstar zum Wechselspieler degradiert, um danach komplett aus der Mannschaft zu verschwinden. Auch Sebastien Frey, der für viele der beste Torhüter Frankreichs war, hat aufgrund unüberbrückbarer Differenzen mit dem unbeliebten Trainer, seine Karriere in der „Equipe Tricolore“ beendet.
Wie stehen die Nationalspieler zum Trainer?
Die Kritiker von Raymond Domenech reichen von anderen Trainerkollegen, über ehemaligen Spielern, bis hin zu französischen Politikern. Auch aktuelle Nationalspieler, wie Kapitän Thierry Henry haben in den Medien Kritik geübt, um sie nachher wieder zurückzunehmen. Auch wenn man an Hand von Emotionen ablesen kann, dass nicht allzu viele Spieler auf der Seite des Trainers stehen, stellen sie sich in regelmäßigen Abständen hinter Domenech und stärken ihm den Rücken, sowie Nicolas Anelka: „„Egal, was gesagt und geschrieben wird, Domenech ist noch immer der Beste für diesen Job. Ich hatte noch nie zuvor ein so gutes Verhältnis zu einem Nationaltrainer. Zuvor war es [Jacques] Santini, mit dem konnte man nicht reden. Davor [Roger] Lemerre, bei ihm war es ähnlich. [Aimé] Jacquet? Ebenfalls unmöglich.“ Jedoch sollte man nicht vergessen, dass auch der Stürmer vom FC Chelsea einst als schwieriger Charakter abgestempelt wurde.
Eure Meinung: Was sagt ihr dazu, dass Raymond Domenech noch Trainer von Frankreich ist? Glaubt ihr, dass er der richtige Mann für diesen Job ist?
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Beinahe Weltmeister bei der WM in Deutschland
Schon bei seinem Amtsantritt war Domenech sehr umstritten. Die damalige alte Garde, um Spieler wie Zinedine Zidane, Lilian Thuram und Claude Makelele, entschloss sich nicht mehr für die Nationalmannschaft aufzulaufen. Erst als es während der WM-Qualifikation Probleme gab und eine Teilnahme nicht mehr garantiert werden konnte, ließen sich jene Spieler überreden doch wieder für die „Equipe Tricolore“ zu spielen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich die Mannschaft steigern und entwickelte sich im Verlauf des Turniers zu einem der Favoriten auf den WM-Sieg. Letztendlich musste man sich jedoch im Berliner-Olympiastadion im Finale Italien nach dem Elfmeterschießen geschlagen geben. Nach dieser extremen Leistungssteigerung konnte Domenech seine Kritiker vorübergehend zum Verstummen bringen und sein Vertrag wurde verlängert.
Das Debakel bei der EURO
Die Qualifikation für die kommende Europameisterschaft verlief ähnlich holprig und man konnte die hohen Erwartungen erneut nicht erfüllen. Besonders auffällig war dabei, dass etliche Leistungsträger nicht in der Lage waren, ihr Potential in der Nationalmannschaft auszuschöpfen. Seine Personalrochaden waren für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar und Domenech stand schon bald erneut in der Kritik. Obwohl die Qualifikation letztendlich geschafft wurde, war die EURO eine reine Katastrophe und Frankreich verabschiedete sich schon nach der Vorrunde. Der Kopf von Domenech wurde gefordert, doch der Verband entschied sich für den umstrittenen Trainer und gab ihm noch eine Chance.
Der steinige Weg nach Südafrika
Ob die Verbandsspitze diesen Schritt vielleicht nachträglich bereut hat, lässt sich nicht nachweisen, doch die Probleme der EURO waren auch während der WM-Qualifikation offensichtlich und das Team wirkte noch anfälliger als zuvor. In der Offensive kam man nie richtig in Fahrt und auch in der Defensive gibt es bis jetzt noch keine gesetzte Formation, weil die eine oder andere Position noch immer nicht mit dem passenden Personal besetzt werden konnte. Die beiden Play-Off-Spiele gegen Irland waren ein Spiegelbild der gesamten Qualifikation. Die Leistung war eher schlecht als recht, aber dennoch schaffte man es irgendwie, in diesem Fall durch das Handspiel von Thierry Henry, sich das WM-Ticket zu sichern.
Der Astrologe und die Probleme mit seinen Spielern
In seiner Amtszeit hat Domenech schon einige Spieler eliminiert, die bei anderem Trainer womöglich wichtige Stützen gewesen wären. Das erste prominente Opfer war Robert Pires, der damals noch beim FC Arsenal ein Leistungsträger war. Nach einer öffentlichen Auseinandersetzung wurde er von Domenech nicht mehr einberufen. Denn dieser war der Meinung, dass Pires als Skorpion in der Mannschaft für Unruhe sorgen würde. Aus ähnlichen Gründen wurde auch Ludovic Giuly ignoriert. Pires äußerte sich des Öfteren in der Presse kritisch über Domenech und kann sich nicht erklären, warum er noch immer im Amt ist: „Ich will nicht, dass Domenech im Amt bleibt. Keiner weiß, wie er es geschafft hat die Mannschaft 2006 ins WM-Endspiel zu bringen.“ Der nächste Star, der daran glauben musste, war David Trezeguet von Juventus Turin. Schon bei der WM 2006 wurde der langjährige Stürmerstar zum Wechselspieler degradiert, um danach komplett aus der Mannschaft zu verschwinden. Auch Sebastien Frey, der für viele der beste Torhüter Frankreichs war, hat aufgrund unüberbrückbarer Differenzen mit dem unbeliebten Trainer, seine Karriere in der „Equipe Tricolore“ beendet.
Wie stehen die Nationalspieler zum Trainer?
Die Kritiker von Raymond Domenech reichen von anderen Trainerkollegen, über ehemaligen Spielern, bis hin zu französischen Politikern. Auch aktuelle Nationalspieler, wie Kapitän Thierry Henry haben in den Medien Kritik geübt, um sie nachher wieder zurückzunehmen. Auch wenn man an Hand von Emotionen ablesen kann, dass nicht allzu viele Spieler auf der Seite des Trainers stehen, stellen sie sich in regelmäßigen Abständen hinter Domenech und stärken ihm den Rücken, sowie Nicolas Anelka: „„Egal, was gesagt und geschrieben wird, Domenech ist noch immer der Beste für diesen Job. Ich hatte noch nie zuvor ein so gutes Verhältnis zu einem Nationaltrainer. Zuvor war es [Jacques] Santini, mit dem konnte man nicht reden. Davor [Roger] Lemerre, bei ihm war es ähnlich. [Aimé] Jacquet? Ebenfalls unmöglich.“ Jedoch sollte man nicht vergessen, dass auch der Stürmer vom FC Chelsea einst als schwieriger Charakter abgestempelt wurde.
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