(dab) Kopenhagen. Aus der zweiten Bundesliga zur WM? Das gelingt sonst nur Spielern aus kleineren Fußball-Nationen, die als krasse Außenseiter zur Weltmeisterschaft fahren. Sören Larsen ist eine Ausnahme. Der Nationalstürmer Dänemarks verdient sein Geld derzeit beim MSV Duisburg, weil er in seinen bisherigen Stationen auf höchster Ebene nicht auf Dauer überzeugen konnte.
Beifall für den Joker
Die Fans in Deutschland kennen Larsen vor allem aus seiner Zeit beim FC Schalke 04. Zwischen 2005 und 2008 lief er für die „Königsblauen“ auf und machte sich in seinen ersten Einsätzen einen Namen als Joker, der traf, wenn sonst gar nichts mehr ging. Zum Ende seiner Schalker Zeit machten Larsen jedoch Verletzungen zu schaffen und er war wegen seiner manchmal unbeholfenen Spielweise nicht immer der Liebling der Fans.
Gute Quote in der Nationalmannschaft
Nach seinem längeren Abstecher in der Bundesliga versuchte es Larsen ab 2008 in Toulouse, doch auch dort konnte er sich nicht durchsetzen und wurde nach Duisburg ausgeliehen. In der Nationalmannschaft scheint es für ihn besser zu laufen, denn dort erzielte er immerhin 11 Tore in 18 Duellen. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass von den elf Toren vier gegen Malta, drei gegen Albanien und zwei gegen Georgien gemacht wurden. Vielleicht kann Larsen ja in Südafrika gegen namhaftere Konkurrenz treffen.
WUSSTET IHR, DASS…
…Sören Larsen auf Schalke wegen seiner vielen Jokertore „Die Waffe“ genannt wurde?
Eure Meinung: Was haltet Ihr von Sören Larsen?