Diego Armando Maradona
Diego Armando Maradona
Diego Armando Maradona
Spitzname:Pibe de Oro
Geburtsdatum:30.10.1960 (Age 51)
Geburtsort:Lanús, Provincia de Buenos Aires
Nationalität:Argentinien
Größe:167 cm.
Gewicht:68 Kg.
Position:Trainer
Trikotnummer:-
Diego Maradona, Argentina (Getty Images)
Dresden. Diego Armando Maradona sagte nach dem 1:0-Testspielsieg von Argentinien gegen Deutschland in München: „Ich bin mir ganz sicher sicher, dass wir bei der Weltmeisterschaft in Südafrika eine gute Rolle spielen werden. Auch wenn das die argentinischen Medien nicht wahrhaben wollen.“ Die hatten ihn im April 2007 nach einem erneuten Kollaps nach all seinen Drogenexzessen bereits für tot erklärt. Das saß der einst so geniale Fußballer aber gerade in einer Gesprächstherapie in einer psychiatrischen Klinik.

Seit 2008 im Amt

Dass er nur anderthalb Jahre später und nach nur insgesamt zwei kurzen, glanzlosen Trainerstationen im Oktober 2008 zum Nationaltrainer Argentiniens berufen werden würde, hielten wohl auch die damals behandelten Ärzte für unmöglich. Seitdem gab es jedoch ein ständiges Auf und Ab der Nationalmannschaft Argentiniens. Nach Siegen in Frankreich (2:0) oder in Russland (4:2) gab’s eine 1:6-Klatsche gegen Bolivien oder ein 0:2 in Ecuador. Die WM-Qualifikation schaffte die Albiceleste mit Müh und Not und die Kritik am argentinischen Idol Maradona in der Heimat immer größer.

Da kam ihm jetzt der Sieg gegen Deutschland, auch wenn er wenig glanzvoll war, zugute, um in Ruhe weiterzuarbeiten. Schafft es Maradona ein Team aus seinen individuellen Einzelkönnern zu formieren, wird Argentinien mit zum engsten Favoritenkreis bei der Weltmeisterschaft zu zählen sein. Maradona setzt all seine Hoffnung allerdings auch in seinen Superstar Lionel Messi. Maradona in München: Ich danke Gott, dass Messi ein Argentinier ist.“

Ihr könnt mir einen…

Den Medien dankte er in einer bereits legendären Pressekonferenz nach der geschafften WM-Qualifikation mit den Worten: „Die Damen mögen mir entschuldigen, aber denen die nicht an mich geglaubt haben, sage ich: Sie können mir eine blasen.“ Die FIFA sperrte Maradona daraufhin ein Vierteljahr, erklärte ihn außerdem zur unerwünschten Person bei der feierlichen Gruppenauslosung in Südafrika im vergangenen Dezember.

Maradona hatte in seiner noch kurzen Amtszeit bereits über 100 Spieler zu Spielen der Nationalmannschaft berufen – ein einsamer Weltrekord. Aber vielleicht steckt in ihm ja noch das Genie von einst. Denn nach dem Länderspiel in München hatte er plötzlich einen Plan. Maradona: „Ich plane derzeit mit 30 Spielern für die Weltmeisterschaft – aus denen wird sich letztendlich der WM-Kader zusammenstellen.“

Eure Meinung: Was haltet Ihr vom argentinischen Nationaltrainer Diego Maradona? Hat Argentinien Chancen auf den WM-Titel?



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