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Er liest Nietzsche, trinkt keinen Alkohol, benutzt keine Schimpfworte und ist sozial engagiert. Nun spendet er 1,8 Millionen Euro an Fukushima-Kinder.

Wolfsburg. Makoto Hasebe vom VfL Wolfsburg hat umgerechnet rund 1,8 Millionen Euro aus seinem Bucherlös für die Kinder der Nuklear-Katastrophe von Fukushima gespendet. Bei dem Seebeben vor zwei Jahren ließen insgesamt 16.000 Japaner ihr Leben.

„Die Menschen in Fukushima brauchen eine Perspektive für die Zukunft. Und Kinder sind unsere Zukunft“, sagte Hasebe der Bild. Das gespendete Geld stammte aus den Einkünften seiner Buchverkäufe. Der 29-Jährige verfasste eine Biografie mit dem Titel: „Die Ordnung der Seele. 56 Gewohnheiten, um den Sieg zu erringen“.

Engagement bei Unicef

Der 63-malige Nationalspieler verriet zudem ein paar Tipps aus dem japanischen Bestseller: „Ich stehe jede Nacht auf, um zu meditieren. Ungefähr eine halbe Stunde. Vor dem Schlafen creme ich mich mit Lavendel-Öl ein. “ Bisher wurden fast 1,4 Millionen Exemplare des Ratgebers verkauft.

Auch bei der Unicef-Aktion „First Touch“ ist der Mittelfeldspieler als Schirmherr engagiert. Mit der Organisation von mehreren Benefiz-Veranstaltungen konnte Hasebe insgesamt schon 127 Millionen Euro für Fukushima sammeln. Diese Lebensart rät er allen Japanern: „Ich möchte meine Landsleute auffordern, sich sozial zu engagieren und auch dazu zu stehen.“

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