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Guy Demel exklusiv nach dem Länderspiel: „Deutschland ist uns voraus“
Gegen die meisten seiner Kontrahenten hatte Guy Demel heute Abend schon einmal in der Bundesliga gespielt. Dennoch passierte dem HSV-Verteidiger ein Missgeschick in der elften Minute, als der Ivorer Stefan Kießling im Strafraum zu Fall brachte und zu Recht auf Elfmeter entschieden wurde. Dennoch zeigte sich Guy Demel zufrieden nach dem 2:2 gegen Deutschland, wie er EXKLUSIV gegenüber Goal.com ins Mikrofon sprach.
Vor Ort von Deutschland – Elfenbeinküste
Berichtet François DUCHATEAU
Herr Demel, die Robert-Enke-Gedenkaktion: Kam die spontan? Oder wer hat sich dies überlegt?
Guy Demel: Natürlich hat diese Tragödie unsere Mannschaft beschäftigt. Und für uns war das klar, dass wir etwas für Ihn machen sollten und wollten. Gestern bei der Besprechung kam der Trainer dann mit der Idee, dass wir die T-Shirts über den Trikots tragen sollten. Ich finde das gut. Das ist auch keine Show. Das hat wirklich jeden getroffen.
Viele Fußball-Kenner trauen ihrer Mannschaft einiges zu bei der WM 2010 in Südafrika. Mindestens vom Viertelfinale ist die Rede.
Guy Demel: Puh, Viertelfinale. Lasst es uns erst einmal besser machen als letztes Mal und die Gruppenphase überstehen. Und dann sehen wir weiter. Möglich ist alles.
Sie hatten Probleme mit der Anreise. Ihr Flug wurde gestrichen. Erst gestern konnten sie von Afrika nach Deutschland fliegen. Kann man da überhaupt seine Leistung bringen? Kann man da ihre Form überhaupt ernst nehmen?
Guy Demel: Wir haben zwei, drei Tage in keinem vernünftigen Bett geschlafen, natürlich war das schon sehr schwer für uns. Aber das soll jetzt keine Ausrede sein. Wir sind hierher gekommen, um gut zu spielen, um zu gewinnen – und am Ende kann man zufrieden sein. Man muss bedenken: Die Vorbereitung war schwer. Und Deutschland ist und bleibt ein guter Gegner.
In der elften Minute gibt es nach Foul von Ihnen an Kießling Elfmeter. Ihre Reaktion dazu?
Guy Demel: Tja, was soll man da sagen... (lacht und zuckt ein wenig mit den Schultern)
Die Abstimmung im Sturm ist noch verbesserungswürdig. Die Laufwege kannte man noch nicht. Man hat gemerkt, dass Didier Drogba fehlt.
Guy Demel: Ja, normalerweise sollte das anders laufen.
Ihr Trainer hat ja pausenlos an der Seitenlinie geschimpft bis zu ihren Toren. War er am Ende nun zufrieden?
Guy Demel: Naja, was heißt zufrieden? Es ist schon ärgerlich, wenn man kurz vor Schluss 2:1 in Führung geht und dann doch noch das 2:2 erzielt wird. Aber das Ergebnis ist realistisch. Und man muss nicht lügen: Deutschland ist uns voraus. Von daher ist es gut, wenn wir als Mannschaft auswärts ein Unentschieden holen und als Team nicht verlieren.
Es waren doch überraschend viele Anhänger der Elfenbeinküste auf den Rängen. Hat sie das überrascht?
Guy Demel: Also unsere Fans sind überall (lacht)!
Am Wochenende spielen sie mit dem Hamburger SV gegen den VfL Bochum. Ze Roberto hat den Gips ab – was ist drin für sie?
Guy Demel: Alle sagen, wir spielen „nur“ gegen Bochum aber die sollte man keineswegs unterschätzen. Natürlich ist Ze Roberto ein ganz enorm wichtiger Spieler für uns. Aber schon ganz früh in der Saison hatten wir mit vielen Ausfällen zu kämpfen: Guerrero, Petric – aber dennoch haben wir uns oben gehalten. Von daher: Es wird ein schweres Spiel, aber es ist sicher alles drin.
Schon gelesen? - Matchwinner Lukas Podolski im Interview: „Eine Geste für Robert“
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Herr Demel, die Robert-Enke-Gedenkaktion: Kam die spontan? Oder wer hat sich dies überlegt?
Guy Demel: Natürlich hat diese Tragödie unsere Mannschaft beschäftigt. Und für uns war das klar, dass wir etwas für Ihn machen sollten und wollten. Gestern bei der Besprechung kam der Trainer dann mit der Idee, dass wir die T-Shirts über den Trikots tragen sollten. Ich finde das gut. Das ist auch keine Show. Das hat wirklich jeden getroffen.
Viele Fußball-Kenner trauen ihrer Mannschaft einiges zu bei der WM 2010 in Südafrika. Mindestens vom Viertelfinale ist die Rede.
Guy Demel: Puh, Viertelfinale. Lasst es uns erst einmal besser machen als letztes Mal und die Gruppenphase überstehen. Und dann sehen wir weiter. Möglich ist alles.
Sie hatten Probleme mit der Anreise. Ihr Flug wurde gestrichen. Erst gestern konnten sie von Afrika nach Deutschland fliegen. Kann man da überhaupt seine Leistung bringen? Kann man da ihre Form überhaupt ernst nehmen?
Guy Demel: Wir haben zwei, drei Tage in keinem vernünftigen Bett geschlafen, natürlich war das schon sehr schwer für uns. Aber das soll jetzt keine Ausrede sein. Wir sind hierher gekommen, um gut zu spielen, um zu gewinnen – und am Ende kann man zufrieden sein. Man muss bedenken: Die Vorbereitung war schwer. Und Deutschland ist und bleibt ein guter Gegner.
In der elften Minute gibt es nach Foul von Ihnen an Kießling Elfmeter. Ihre Reaktion dazu?
Guy Demel: Tja, was soll man da sagen... (lacht und zuckt ein wenig mit den Schultern)
Die Abstimmung im Sturm ist noch verbesserungswürdig. Die Laufwege kannte man noch nicht. Man hat gemerkt, dass Didier Drogba fehlt.
Guy Demel: Ja, normalerweise sollte das anders laufen.
Ihr Trainer hat ja pausenlos an der Seitenlinie geschimpft bis zu ihren Toren. War er am Ende nun zufrieden?
Guy Demel: Naja, was heißt zufrieden? Es ist schon ärgerlich, wenn man kurz vor Schluss 2:1 in Führung geht und dann doch noch das 2:2 erzielt wird. Aber das Ergebnis ist realistisch. Und man muss nicht lügen: Deutschland ist uns voraus. Von daher ist es gut, wenn wir als Mannschaft auswärts ein Unentschieden holen und als Team nicht verlieren.
Es waren doch überraschend viele Anhänger der Elfenbeinküste auf den Rängen. Hat sie das überrascht?
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Am Wochenende spielen sie mit dem Hamburger SV gegen den VfL Bochum. Ze Roberto hat den Gips ab – was ist drin für sie?
Guy Demel: Alle sagen, wir spielen „nur“ gegen Bochum aber die sollte man keineswegs unterschätzen. Natürlich ist Ze Roberto ein ganz enorm wichtiger Spieler für uns. Aber schon ganz früh in der Saison hatten wir mit vielen Ausfällen zu kämpfen: Guerrero, Petric – aber dennoch haben wir uns oben gehalten. Von daher: Es wird ein schweres Spiel, aber es ist sicher alles drin.
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Elfenbeinküste - Tanzania
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