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Brasilien: Wütender Felipe Scolari bricht Pressekonferenz ab

Brasiliens Nationaltrainer Felipe Scolari hat eine Pressekonferenz wütend verlassen. Der Trainer war nach dem enttäuschenden Remis gegen Chile auf seine Zukunft angesprochen worden

Sao Paulo. Nach dem 2:2 der brasilianischen Nationalmannschaft gegen Chile in einem Freundschaftsspiel am Mittwoch, nahm Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari an der obligatorischen Pressekonferenz nach dem Spiel teil. Zunächst stand der 64-Jährige den Journalisten Rede und Antwort, die Frage eines Medienvertreters wollte er aber nicht auf sich sitzen lassen.

Ein Reporter hatte Scolari gefragt, ob seine Zukunft davon abhänge, dass Brasilien den Confederations Cup im Sommer gewinnt. Der Trainer antwortete knapp: „Kein Kommentar. Das ist ein Witz.“ Anschließend verließ er kurzerhand die Pressekonferenz.

Bessere Vorbereitung für Confed-Cup

Bevor Scolari den Raum verließ, hatte er sich unter anderem zu den Chancen seines Teams beim Confed-Cup geäußert. So versprach er aufgrund der besseren Vorbereitung eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen Chile: „Wir werden vorher zwei Freundschaftsspiele und zehn bis 15 Tage Training haben.“

Beim Confederations Cup treffen traditionell die einzelnen Kontinentalmeister und der amtierende Weltmeister ein Jahr vor der WM aufeinander. Vom 15. bis zum 30. Juni nehmen in diesem Jahr neben Gastgeber Brasilien auch Spanien, Japan, Mexiko, Uruguay, Tahiti und Nigeria teil.

Zusätzlich ist EM-Finalist Italien für das Turnier qualifiziert, da Spanien sowohl amtierender Welt- als auch Europameister ist.

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