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Der brasilianische Ex-Torwart Bruno wurde zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Der 28-Jährige soll Bekannte mit der Ermordung seiner damaligen Freundin beauftragt haben.

Rio de Janeiro. Bruno, ehemaliger Torwart von Flamengo Rio de Janeiro, wurde zu 22 Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Dem Brasilianer wurde vorgeworfen, im Jahr 2010 die Entführung und Ermordung seiner damaligen Freundin Eliza Samudio in Auftrag gegeben zu haben.

„Ich habe akzeptiert, dass dies passiert“

Bruno hatte das Verbrechen im Laufe des Prozesses zwar bestätigt, jedoch abgestritten, die Ermordung seiner Freundin selbst in Auftrag gegeben zu haben. Der 28-Jährige sagte zudem aus, dass Samudios Leichnam zerstückelt und anschließend Hunden zum Fraß vorgeworfen wurde. „Ich habe akzeptiert, dass dies passiert“, sagte er dem Gericht.

Erpressung angeblich Grund für die Gräueltat

Angeblich habe sein Freund Luiz Henrique „Macarrao“ Romao die Tat eingefädelt und einen Ex-Polizisten namens Marcos dos Santos mit dem Mord beauftragt. Als Motiv für das Verbrechen gab Bruno offenbar an, dass ihn seine Ex-Freundin wegen des gemeinsamen Sohnes Bruninho erpresst hätte.

Richterin Marixa Rodrigues bezeichnete den Angeklagten bei der Urteilssprechung als „gefühlskalt, gewalttätig und hinterhältig“. Sie sprach zudem von einem „teuflischen Drama“.

Das Opfer Eliza Samudio war im Juni 2010 aus Brunos Ferienhaus verschwunden, bis heute wurde die Leiche nicht gefunden. Drahtzieher Romao wurde bereits im November vergangenen Jahres zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er hatte die Tat damals bestritten und ausgesagt, er habe Samudio in der Tatnacht lediglich an einer Kreuzung abgesetzt.



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