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Nachdem ein Teenager durch eine Leuchtrakete getötet wurde, hat der Fußballverband Corinthians bestraft und die Staatsanwaltschaft mehrere Fans angeklagt.

Sao Paulo. Nach dem Tod eines Fans im Spiel San Jose gegen Corinthians (1:1) hat die zuständige Staatsanwaltschaft mehrere Anhänger der Brasilianer angeklagt. Zudem muss der Verein die verbleibenden Spiele der Copa Libertadores vor leeren Rängen austragen.

Teenager starb durch eine Leuchtrakete

Zwei Fußball-Fans des Klub-Weltmeisters Corinthians aus Sao Paulo sind nach dem Tod eines bolivianischen Jungen wegen Mordes angeklagt worden. Zudem wirft die Staatsanwaltschaft zehn Anhängern den Versuch der Vertuschung der Tat vor. So sollen die zwei Mordverdächtigen eine Leuchtrakete gezündet haben, die sich in den Kopf des Jungen bohrte. Der Teenager war sofort tot. Die Polizei nahm daraufhin zwölf Personen fest.

Klub will Einspruch einlegen

Zudem teilte der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL mit, dass Corinthians wegen des tragischen Unglücks alle seine Copa-Heimspiele vor leeren Rängen austragen muss. Bei Auswärtspartien dürfen die Gegner von Sao Paulo den Fans des brasilianischen Spitzenklubs keine Tickets verkaufen. Bis zu einem abschließenden Urteil des Disziplinarkomitees des Verbandes betreffen die Entscheidungen zunächst nur die laufende Saison des wichtigsten Vereinswettbewerbs des südamerikanischen Fußballs.

Corinthians, der Klub des früheren Bundesligaspielers Paolo Guerrero, hat angekündigt, Einspruch gegen die Strafmaßnahmen einzulegen.

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